Die Schnittstelle zwischen analoger und digitaler Welt

USB Audio Interface

Im heutigen Studio bildet das USB Audio Interface in Verbindung mit dem Rechner so etwas wie die Zentrale.

Das gilt umso mehr fürs Homestudio, denn anders als in Profiumgebungen, wo das Audio Interface sich ganz auf seine Grundfunktion konzentriert – nämlich die Eingabe und Ausgabe von Audio-Signalen – haben typische Homestudio-Interfaces noch nützliche Zusatz-Features, beispielsweise integrierte Mikrofonvorverstärker, Lautstärkeregelung für die Lautsprecherboxen und das Erstellen eines Monitoring-Mixes zum Einspielen von Instrumenten bzw. Einsingen von Vocals.

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Audio Interface in Schwarzweiß

Welche Schnittstelle?

Audio Interfaces gibt es als interne Steckkarten und als externe Kistchen. Der Trend geht heute eindeutig zu externen Audiointerfaces, weshalb wir uns diesen zuerst widmen wollen. Ein großer Vorteil von externen Audio Interfaces ist, dass sie auch am Laptop betrieben werden können, während man Steckkarten ja nur in einem Desktop-PC mit entsprechenden PCIe-Slots verwenden kann. Als Schnittstelle für externe Audio Interfaces kommen FireWire und USB 2.0 infrage. Wer ein Windows-Laptop verwendet, landet fast zwangsläufig bei USB. PC-Laptops mit FireWire waren schon immer selten und sind inzwischen nahezu ausgestorben.

Selbst Apple ist dabei, die im Mac-Lager einst so beliebte FireWire-Schnittstelle wegzurationalisieren. Einige neuere MacBook-Pro-Modelle kommen bereits ohne FireWire-Buchse − es ist allerdings ein kostengünstiger Adapter erhältlich, der FireWire über die – Schnittstelle nachrüstet. Somit ist FireWire auf dem Mac derzeit noch eine Option − es stellt sich allerdings die Frage, ob ein heute gekauftes FireWire-Audiointerface in ein paar Jahren auch noch an einem Mac der (über) – nächsten Generation laufen wird, denn Apple hat an älteren Schnittellen nie sehr lange festgehalten.

>> Latenz verbessern – Wo brennts? <<

Audio Interface – Firewire

In Sachen Datendurchsatz liegen FireWire und USB 2.0 in etwa gleich auf. Firewire 400 ist ein bisschen lahmer als USB 2.0, FireWire 800 ist ein bisschen flotter. Lange Zeit liefen dennoch selbst FireWire-400-Interfaces deutlich performanter als USB-Interfaces, insbesondere auf dem Mac. Inzwischen hat sich das Bild gewandelt: Auf aktuellen Macs und PCs agieren anständig programmierte USBTreiber performanter als FireWire 400. Das belegen u. a. unsere Tests mit Audiointerfaces, die über beide Schnittstellen verfügen, wie das RME Fireface UCX und dem MOTU 828 Mk3 Hybrid. FireWire lohnt sich heute also kaum noch.

Thunderbolt und USB 3.0

Die auf neueren Macs zu findende Thunderbolt-Schnittstelle spielt im Einsteigerbereich derzeit keine Rolle; die wenigen Thunderbolt-Audiointerfaces, die es bislang gibt, sind alle im oberen Preisbereich angesiedelt. Das wird vermutlich auch so bleiben, denn Thunderbolt ist eine potente, aber teure High-Tech-Schnittstelle — schon ein entsprechendes Kabel kostet knapp 50 Euro! Obwohl es auch PC-Mainboards mit Thunderbolt gibt, scheint es momentan eher fraglich, ob sich die Thunderbolt Schnittstelle auf der Windows-Plattform verbreitet. Weit verbreitet auf neuen Computern, nach anfänglichem Zögern auch bei Apple, ist USB 3.0, das einen weitaus höheren Datendurchsatz bietet als USB 2.0. Für Audio Interfaces wird USB 3.0 derzeit aber kaum genutzt. Tatsächlich gibt es erst sehr wenige USB-3.0-Audiointerfaces. In den kommenden Jahren wird sich da aber sicher noch was tun, da USB 3.0 eine relativ günstige, trotzdem sehr leistungsfähige Technologie ist.

USB – Audio Interface

Für aktuelle Macs und PCs ist USB 2.0 unterm Strich die bessere Wahl. Dass die Schnittstelle bei manchem Profi bzw. Musikalienhändler noch immer einen zweifelhaften Ruf genießt, liegt daran, dass die ersten USB- 2.0-Audiointerfaces tatsächlich nicht so toll liefen. Diese Kinderkrankheiten gehören aber der Vergangenheit an. Zwar haben die Hersteller einige Zeit gebraucht, um schnelle und stabile Treiber zu entwickeln, aber inzwischen bieten gute USB-2.0-Audiointerfaces wirklich eine hervorragende Performance.

Wichtig: Die meisten USB-2.0-Audio Interfaces funktionieren nicht optimal an USB-3.0-Anschlüssen! Das liegt daran, dass USB 3.0 bislang nicht Teil des Intel-Chipsatzes war, sondern mittels zusätzlicher Chips verschiedener Fremdhersteller „angeflanscht“ wurde. Erst die allerneusten Intel-Chipsätze unterstützen nativ USB 3.0 − das sollte (hoffentlich!) diese Probleme bald beheben. Falls ein Computer ausschließlich über USB-3.0- Schnittstellen verfügt, sollte man unbedingt vor dem Kauf testen, ob das Audio Interface problemlos funktioniert. USB-3.0-Buchsen erkennt man äußerlich an der blauen Farbe.

Interne Audio Interfaces

Was ist mit internen Audiointerfaces? Lange waren diese sehr populär, weil sie deutlich bessere Treiber-Performance versprachen. Das ist auch heute noch so. Allerdings sind die Unterschiede gegenüber externen Audio Interfaces mit FireWire oder USB-Anschluss in den letzten Jahren immer kleiner geworden. Der Vorteil von internen Audio Interfaces in Form von Steckkarten für PCIe-Slots liegt in ihrer sehr direkten Rechneranbindung. Der PCI-Express-Bus gehört quasi zur internen Infrastruktur des Computers und ist näher an den Hauptprozessor angebunden ist als externe Schnittstellen wie USB. So sind extrem kurze Latenzen bei relativ geringer CPU-Belastung möglich.

Der größte Nachteil von internen Audio Interfaces liegt darin, dass es entsprechende PCIe-Steckplätze ja nur in stationären Desktop-PCs gibt. Viele Anwender bevorzugen aber inzwischen Laptop-Computer oder möchten zumindest die Option haben, auch mobil arbeiten zu können. Ein anderer Nachteil liegt darin, dass so eine nackte Steckkarte ja keinen Platz für Bedienelemente bietet. Folglich sind viele interne Audio Interfaces reine Schnittstellenkarten mit analogen und digitalen Ein- und Ausgängen, aber ohne Zusatz Features, wie sie viele externe Audio Interfaces bieten, etwa Mikrofon-Preamps oder ein Lautstärkeregler für die angeschlossenen Monitorboxen.

Allerdings gibt es PCIe-Karten mit sogenannter „Breakout-Box“, d. h. einer externen Kiste, die Ein- und Ausgänge, Preamps und weitere Zusatz-Features zur Verfügung stellt und über ein Kabel mit der PCIe-Steckkarte kommuniziert. Eine solche Kombi aus PCIeKarte mit Breakout-Box kombiniert die Ausstattung eines externen Audio Interfaces mit der superschnellen Anbindung eines internen Audio Interfaces. Best of Both Worlds − aber eben nur für stationäre Rechner. In den letzten Jahren sind PCIe-Audiointerfaces ein wenig ins Abseits geraten. Gehalten haben sie sich vor allem im Profibereich, u. a. wenn sehr viele Audiokanäle gleichzeitig übertragen werden müssen. Einigermaßen erschwinglich ist das RME Multiface II, eine Kombination aus PCIe-Karte und externer Breakout-Box mit den eigentlichen Analog- und Digitaleingängen. Im Preisbereich unter 200 Euro gibt nur noch sehr wenige Modelle, darunter die Juli@ XTe und die Maya 44 XTe von der Firma ESI.

Dringend abraten muss man von Soundkarten aus dem Consumer-Bereich wie z. B. der Sound-Blaster-Serie von Creative. Für Musikeranwendungen sind diese unbrauchbar. Auch von älteren PCI-Karten, die es vor PCI-Express gab, sollte man die Finger lassen! Neuere Computer haben zwar oft noch einen alten PCI-Slot, jedoch wird dieser nicht mehr direkt am Systembus betrieben, sondern ist von hinten durchs Auge über Zusatz Chips „angebaut“. In der Praxis führt das häufig zu Aussetzern und Fehlfunktionen. Also wenn Steckkarte, dann unbedingt PCIe!

Hier findest du die Top 5 Audio Interfaces von Sound&Recording Cheftester Dr. Andreas Hau. 

(Bild: Dr. Andreas Hau)

Interface-Ausstattung

Audio Interfaces kommen mit ganz unterschiedlicher Ausstattung von simplem Stereo-Rein/Raus bis hin zu einer Vielzahl von analogen und digitalen Ein- und Ausgangskanälen, z. T. mit integrierten Mikrofonvorstufen u.v.m. Für den Einstieg sollte man die Kirche im Dorf lassen und sich ernsthaft überlegen, wie viele Kanäle man gleichzeitig aufnehmen möchte. Eine größere Anzahl von Eingangskanälen benötigt man, um beispielsweise eine komplette Band gleichzeitig aufzunehmen oder wenn ein echtes Schlagzeug mit einer Vielzahl von Mikrofonen abgenommen wird. Der typische Klangbastler im Bedroom-Studio kommt dagegen bestens mit zwei oder vielleicht vier Eingangskanälen aus.

Digitale Ein- und Ausgänge (S/PDIF [stereo] und ADAT [achtkanalig]) dienen dem Anschluss externer AD- bzw. DA-Wandler. Dafür hat man als Einsteiger kaum Verwendung. Digital-Eingänge können aber nützlich werden, wenn man später das Setup erweitern möchte. Fürs Erste sind jedoch nur die analogen Ein- und Ausgänge relevant. Sehr nützlich ist es, wenn eines der analogen Ausgangspaare über einen Knopf in der Lautstärke regelbar ist. Dieser einfache Regler erspart zusätzliche Investitionen! Aktive Lautsprecherboxen, wie man sie heute im (Home-)Studio verwendet, besitzen nämlich keine Lautstärkeregler − allenfalls auf der Rückseite als grobe Pegelanpassung, die als normaler Volume-Regler denkbar ungeeignet ist. Die Lautstärkeregelung muss also vor der Aktivbox geschehen. Bietet das Audio Interface keinen Volume-Regler, ist ein separater Monitor-Controller vonnöten − im einfachsten Fall ist das ein Kistchen mit Ein- und Ausgängen und einem Lautstärke-Poti dazwischen (z. B. SM Pro Audio Nano Patch). Solche ganz einfachen Kistchen kosten ab 50 Euro, komplexere Monitor-Controller sogar einige Hundert Euro. Für die Erstausstattung im Homestudio kann man diese Mehrausgabe einsparen, wenn man sich ein gut ausgestattetes Audio Interface mit Lautstärkeregelung zulegt.

Wer MIDI-Keyboards anschließen möchte, sollte auf entsprechende Anschlüsse achten. Die waren lange absoluter Standard, an Audio Interfaces neueren Datums fehlen die MIDI-Buchsen aber häufig. Was nicht allzu schlimm ist, wenn man ohnehin ein USB Einspiel-Keyboard verwenden möchte. Ältere Synthesizer, Drum Machines, Controller usw. sind aber auf MIDI-Anschlüsse angewiesen. Ein Audiointerface anzuschließen ist sehr einfach. Viele Geräte arbeiten Bus-powered und funktionieren direkt ohne Treiber-Installation. Allerdings ist zumindest ein bisschen Konfiguration erforderlich, denn die Audio-Software will zunächst mit dem Interface bzw. dessen Audio-Ein- und -Ausgängen verbunden werden. Aber auch das ist mit ein paar Handgriffen erledigt. Grundsätzlich empfiehlt sich aber immer der Blick ins Handbuch — und zwar bevor man das Interface anschließt.

Wer Bass und/oder Gitarre direkt ins Audio Interface stöpseln möchte, sollte unbedingt auf einen Instrumenteneingang achten. Instrumenteneingänge unterscheiden sich von Line-Inputs durch eine deutlich höhere Eingangsimpedanz von üblicherweise 500 KiloOhm und mehr. Deshalb sind solche Inputs oft mit „Hi-Z“ beschriftet („Z“ ist das Symbol für Impedanz). Line-Eingänge liegen dagegen im Bereich von 10 KiloOhm; das ist für die hochohmigen Tonabnehmer von Gitarren und Bässen viel zu wenig − die Folge wäre undifferenzierter, dumpfer Klang. Für knackige Gitarren und Bässe also unbedingt zusehen, dass ein Instrumenteneingang vorhanden ist!

Viele Audio Interfaces sind außerdem mit Mikrofoneingängen ausgestattet. Die Qualität derselben differiert sehr. Während die Preamps einfacher, billiger Interfaces mitunter rauschen wie die Niagarafälle, können sich einige bessere Modelle durchaus mit Stand – alone-Vorverstärkern der Mittelklasse messen. Für die Qualität der Mikrofonaufnahmen spielt aber auch ein weithin vernachlässigter Punkt eine große Rolle: die Phantomspeisung . Kondensatormikrofone erhalten ihre Betriebsspannung über die Mikrofonleitung vom Vorverstärker (Ausnahmen sind Röhrenmikrofone mit eignem Netzteil). Der gängige Standard ist die P48-Phantomspeisung, die mit einer Spannung von 48 Volt und einer maximalen Stromentnahme von 10 mA spezifiziert ist.

Viele Audio Interfaces liefern jedoch nicht die volle Spannung und noch viel häufiger nicht den vollen Strom. Je nachdem wie das Mikrofon konstruiert ist, kann es durch eine schlappe Phantomspeisung zu ernsthaften Klangeinbußen kommen. Am häufigsten Probleme bereiten Audio Interfaces mit USB-BusPowering, die also ohne eigenes Netzteil auskommen und ihre Betriebsspannung über den USB-Port beziehen. Bus-Powering liefert nicht besonders viel Energie, und für die Phantomspeisung bleibt nur übrig, was nicht schon das übrige Audio Interface verbraucht. Überhaupt hat Bus-Powering zur Folge, dass die gesamte Elektronik mehr auf Stromsparen ausgelegt ist als auf optimalen Klang. Daher rate ich generell zu einem Interface mit eigenem Netzteil, auch wenn das in manchen Situationen unpraktisch ist. Die Klangqualität ist meist deutlich besser.


Audio Interface Glossar:

Thunderbolt ist eine potente, aber teure High-Tech-Schnittstelle zur Datenübertragung.

Die Verzögerung zwischen dem Anfang des Original-Signals und dessen tatsächlicher Tonausgabe am Lautsprecher/Kopfhörer nennt man Latenz.

Core Audio ist ein eigenes Treibermodell von Apple, das bereits auf der Systemebene läuft und dadurch sehr schnell ist.

Phantomspeisung dient der Stromversorgung der am Mischpult angeschlossenen Geräte. Wichtig vor allem für den Betrieb von Kondensatormikrofonen. Bei guten Mischpulten lässt sich die Phantomspeisung separat pro Kanal schalten. Die Stromversorgung erfolgt über das reguläre XLR-Mikrofonkabel. In der Regel beträgt die Spannung 48 Volt.


Klangqualität

Natürlich unterscheiden sich Audio Interfaces auch in der Klangqualität. Das betrifft aber vor allem die Zusatzfeatures wie die Mikrofonvorverstärker und den Instrumenteneingang. Die reine Wandlerqualität unterscheidet sich nicht dramatisch, schon gar nicht innerhalb der jeweiligen Preisklasse. Audio Interfaces für Einsteiger bieten in der Regel eine Gesamtdynamik von rund 100 dB. Mittelklasse-Interfaces liegen bei 110 dB, die Profiklasse bietet um die 120 dB. Nüchtern betrachtet sind aber 100 dB immer noch 4 Dezibel mehr als eine Audio-CD bietet − und die gilt ja als nahezu rauschfrei. Trotzdem ist es nützlich, für Aufnahmen einen größeren Dynamikbereich zur Verfügung zu haben, weil man immer etwas „Luft“ bis zur Aussteuerungsgrenze lassen sollte, um die Wandler nicht durch unvorhergesehene Pegelspitzen zu übersteuern.

Nichtsdestotrotz reicht ein Dynamikbereich von 100 dB in der Praxis aus, denn die Engpässe liegen ganz woanders. In Wohnräumen besteht immer eine gewisse Geräuschkulisse durch Nachbarn, Heizungsrohre, Elektrogeräte u.v.m., und man kann ja auch nicht beliebig laut musizieren. So wird die Dynamik, d. h. der Abstand zwischen Grundgeräusch und dem lautesten Signal, ohnehin eingeschränkt. Auf dem Teppich sollte man auch bleiben, was Samplingraten angeht. Selbst in Profistudios wird nur selten mit mehr als 44,1 kHz (bzw. seltener 48 kHz) gearbeitet. 96 kHz oder gar 192 kHz machen sich gut im Datenblatt, sind für die Homerecording Praxis aber Overkill. Sinnvoll ist es dagegen, mit 24 Bit Datenbreite aufzunehmen, denn nur so kann überhaupt die volle Wandlerdynamik abgebildet werden. Mit 16 Bit wären maximal 96 dB möglich.

Billig kann teuer werden

Viele Einsteiger kaufen Audio Interfaces im Bereich von 200 Euro. Die Mikrofonvorstufen in billigen Interfaces sind jedoch meist von so schlechter Qualität, dass man sich entweder doch ein teureres Audio Interface mit besseren Preamps zulegt oder einen externen Vorverstärker. Überspitzt ausgedrückt: Mit einem billigen Audiointerface ärgert man sich zwei Jahre, während man mit einem etwas teureren, guten Interface fünf bis sieben Jahre Spaß hat. Wer es sich leisten kann, sollte daher eher 400 bis 600 Euro ausgeben, denn die Mehrausgabe macht sich mit besserer Audioqualität, längerer Nutzungsdauer und dauerhafter Produktzufriedenheit gleich mehrfach bezahlt.


CHECKLISTE

  1. Computeranbindung: für Laptop ⇒ USB 2.0, für Desktop ⇒ PCIe oder USB 2.0 — FireWire ist für Neuanschaffungen kaum noch sinnvoll.
  2. Ausstattung: Wie viele analoge Ein- und Ausgänge brauche ich? Werden MIDI-Anschlüsse benötigt? Digitale Audioanschlüsse sind nur relevant, wenn die Kanalausstattung innerhalb der nächsten Jahre erweitert werden soll.
  3. Zusatzfeatures: Für die Grundausstattung sinnvoll sind Mikrofon-Preamps, Instrumenteneingang, Lautstärkeregler, Kopfhörerausgang sowie MIDI-Buchsen.
  4. Bus-Powered oder Netzteil? USB Audio Interfaces ohne Netzteil haben meist eine unzureichende Phantomspeisung und sind in der Klangqualität oft schlechter als solche mit eigenem Netzteil.
  5. Qualität der Treiber: Wie performant arbeitet das Audio Interface in niedrigen Latenzeinstellungen? Möglichst auf dem eigenen Rechner testen, ansonsten Testberichte konsultieren. Genügt mein Rechner den empfohlenen Systemvoraussetzungen?

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Man sollte eine Wahrnung aussprechen vor Mixer mit USB die eine absolute Mogelpackung sind wie der Berringer Xeny 2442 USB und seinen Kollegen.Hier wird der Ahnungslose sowie informierte Einsteiger , grob richtig verarscht obwohl die British EQ einen guten Klang haben.

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    1. Das kann ich nur bestätigen. Ich habe ein anderes Modell von Behringer (mit eingebauten Effekten) verwendet. Die Effekte und die EQs sind richtig gut – im Vergleich zu einem Wettbewerber – dafür war es als Audio-Interface unbrauchbar. Da bleibe ich doch lieber bei meinem kleinen Focusrite Scarlett 2i2, bevor ich mich wieder auf eine billige Lösung einlasse, nur um mehrere Eingangskanäle parallel aufzunehmen.

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  2. USB macht aber häufig Geräusche USB fiepen welches it USB isolatoren nur minimiert abr nicht elemeniert wird.

    Das Netz ist zwr voll von Tipps das zu beseitigen, bisher hatte ich damit jedoch null eErfolg… mit Firewire ist das Problem jedoch gelöst, weshalb ich nicht verstehe das von Firewire abstand genommen wird?

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  3. Danke für eien sehr aufschlussreichen Beitrag…

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  4. scheiss auf Behringer . da wirste nur verarscht . billigst material aus China .

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  5. Hat jemand eine gute Empfehlung für die ausschließliche Produktion mit VST Instrumenten & Effekten? Ich dachte da entweder an ein internes Audio Interface oder an eine Externe mit mindestens USB 3.0 Anschluß / Verbindung…

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  6. das ist ja bekannt das behringer die leute verarscht oder habt ihr schon mal ein mixer mit usb Schnittstelle gesehen der mehrere Eingänge auspielt ? ich jedenfalls nicht . Und Behringer ist eh der grösste Schrott .
    Externes Interface kaufen . aber kein behringer schrott .

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    1. Sorry, wer glaubt für ein paar Euro ein super Interface zu bekommen oder einen Mixer der verarscht sich selbst. Bei McDonald´s sehen die Burger auch nicht so aus wie auf den Werbeplakaten. Trotzdem ermöglicht Behringer vielen Anwendern ein Setup das sonst nicht ins Budget passt. Aber auch Behringer kann seinem Ruf nicht immer treu bleiben. “X32” wer hier auf “Namen ist Omen” schließt hat sich nie richtig mit der Materie auseinandergesetzt und sollte lieber still in seinem Zimmerchen verharren und nicht allzu vorlaut sein. Meilensteine werden nicht nur von den trägen Platzhirschen erschaffen. Es gibt gute Hardware und schlechte und die durch die Bank von allen Herstellern. Vorurteile sind nicht nur im technischen Bereich unangebracht – darum prüfe wer sich ewig bindet oder verbindet.
      PS: Ich habe noch mit 16 Spur, 1 Zoll Bändern gearbeitet, oder mit 4 Spuren auf Kassetten-Recordern Demos aufgenommen – Rauschabstand, Dynamicumfang usw. – mit diesen technischen Daten würde heute keiner mehr eine Produktion beginnen und trotzdem sind Hits und Klassiker entstanden. Die Frage ist – was brauchen wir wirklich um uns zu verwirklichen? LG wwb

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  7. Ja sicher, mir wird immer wieder klar, man muss Geld ausgeben für vernünftige Sachen. Alles was man billig kauft, hat seine Mängel! Ja toll, wenn ich das Geld hätte. Jetzt darf man mich erschlagen, weil ich kein Geld habe und Produkte unter 200 Euro kaufe. Ich selbst denke mir, Junge, lass es einfach mit der Musik. Es bringt nichts. Du gibst nur Geld aus und wenn man nur zuhause Mucke macht, ärgert man sich andauernd. Einem Kollegen gehts ähnlich, sein Geld hat er lieber fürs Gaming ausgegeben, obwohl durchaus telentiert was Gitarrespielen angeht.
    So habe ich mit einem 100 Euro USB Interface (ohne Netzteil) nur Ärger gehabt im Sinne von Blue Screens. Ganz allgemein glaube ich, haben die USB Dinger den ganzen Markt versaut. Keiner baut mehr Audio Interfaces als interne Soundkarten, die vielleicht einen HIZ Eingang haben oder alternative Lösungen, die eben NICHT über USB Mist laufen. USB scheint mir allgemein eine absoluite Katastrophe von wegen Kompatibitlität einerseits und Möglichkeiten (Stromstärke) andererseits. Und die Firmen machen ja gerne die Masche, den Kunden mit scheinbaren Features zu locken, also bloß kein Netzteil weil dann hat man noch so ein Teil da rumliegen. Bloß keinen zweiten USB Stecker, weil das sieht dumm aus und verbraucht USB Plätze und schon erscheint alles andere alt und unpraktisch, wenn genügend Firmen auf diese Angst setzen, am Ende der Mode vorbei gelaufen zu sein.

    Also ich glaube, es liegt nicht unbedingt an Low End Produkten, dass man sich ärgert Sondern an unglücklichen Verhältnissen auf dem Markt und überschätzter USB technologie. Billig kaufen sollte heissen, mindere Qualität, aber nicht ” es funktioniert nicht “.

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