Recording

Bis in die 80er-Jahre war es millionenschweren Popstars vorbehalten, ein eigenes Recording Studio zu betreiben, um frei von Zeitdruck und ohne einen Aufpasser der Plattenfirma an Songs zu feilen. Noch nie war der Einstieg ins Recording so günstig wie heute. Und dabei bekommen wir schon deutlich mehr geboten als damals mit einem Mehrspur-Cassetten-Rekorder.

Ließ sich das sündhaft teure Equipment mit Mühe in einer Garage unterbringen, ist heute selbst in der kleinsten Wohnung genug Platz für ein Bedroom-Studio, in dem bei Bedarf hundert und mehr Spuren aufgenommen, geschnitten, gemischt und gemastert werden können. Auf der anderen Seite sind die Ansprüche an das Recording gestiegen.

Ein Band- oder Songdemo muss schon annähernd wie eine fertige Produktion klingen, damit es überhaupt eine Chance hat, beachtet zu werden. Aber mal ehrlich − ein Laptop, ein paar Boxen und etwas Software − das sollte heute doch ausreichen, oder? Jein − es ist sicher vieles einfacher und durch die Digitaltechnik erst verfügbar geworden. Dennoch werden oft die einfachsten Dinge beim Recording falsch gemacht, was schon bei der profanen Aufstellung der Monitorboxen beginnt.

Teuerste Analog-Hardware wird über ein 50-Euro-Audiointerface aufgenommen, Mastering-Plug-ins sind schon bei der Suche nach dem passenden Bassdrum-Sample auf Vollanschlag eingestellt. Und es scheint die wundersame Recording-Regel zu gelten, dass nur das feinste Equipment zum Hit verhilft. Es gibt jedoch genügend Beispiele, dass dies kompletter Nonsens ist. Also − wie viel Equipment braucht man für den Anfang, und worauf sollte man achten? Wenn du noch weitergehende Informationen zum Recording benötigst, bringt auch unser Special Homestudio 2.0 Licht ins Dunkel!

Anzeige