Der Hörtest für deine Ohren

Wie alt sind deine Ohren?

Im Laufe des Älterwerdens lässt die Funktionalität des Gehörs nach und die Grenzen des Hörspektrums werden kleiner. Das betrifft vor allem die hohen Frequenzen. Welche Frequenzen kannst du noch wahrnehmen?

(Am besten mit Kopfhörern und in HD anhören)

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Und wo hat’s aufgehört?
Bis ca. 8000 Hz solltest du es problemlos geschafft haben. Bei 13.000 Hz bist du vermutlich unter 50 Jahre alt. 15.000 Hz nehmen zum großen Teil nur noch Menschen unter 35 wahr und bei 19.000 Hz bist du wahrscheinlich unter 20, wahrscheinlich sogar unter 15 Jahre alt oder die Psychoakustik spielt dir einen Streich und du bildest dir das Pfeifen nur ein. Hier hilft ein Stoppen und Starten der Wiedergabe, um einen Unterschied zu bemerken.

>> Studio Kopfhörer: Die Empfehlungen der Redaktion <<

Warum ist das so?
Im Innenohr des Gehörgangs liegt die sogenannte Hörschnecke, auf der ganz viele kleine Haarzellen vorhanden sind. Diese Haarzellen erfassen die unterschiedlichen Frequenzen und leiten sie ans Gehirn weiter. Lärm und laute Geräusche können die Haarzellen schädigen.

Warum im Alter besonders die hohen Frequenzen leiden, liegt daran, dass die Haarzellen, die bei den hohen Frequenzen stimuliert werden, am Anfang der Hörschnecke liegen und am Ende der Schnecke die Haarzellen für die tiefsten Frequenzen liegen. Da jede Welle den Anfang passieren muss, bedeutet das für diese Haarzellen auch eine höhere Belastung. Tja, und das Gehör regeneriert sich im Laufe des Lebens im Vergleich zu anderen Organen eben nicht.


 

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Bin 27 und bis zum Ende alles gehört… Ausnahmen bestätigen die Regeln… Dann bin als Produzent wahrscheinlich wirklich gut aufgehoben… 🙂
    (Habe es über Handy, mit InEar-Kopfhörern auf Lautstärke 10/30 gehört aber musste es teilweise auf 7 runter schrauben, weil es mir zu laut wahr)

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    1. Wahrscheinlich hast du die Verzerrungen deines systems gehört – In-Ear-Kopfhörer können Frequenzen oberhalb von 10 kHz nur sehr schlecht wiedergeben, kaum ein In-Ear-Kopfhörer kommt über 16 kHz hinaus.

      Die Herstellerangaben sind da irreführend, da sie nicht das tatsächliche Verhalten der Lautsprecher im Ohr wiederspiegeln.
      Ich hab im Labor sehr viele Kopfhörer gemessen, auch die sehr teuren schaffen das nicht.

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  2. Wer behauptet er hätte etwas über 17 kHz hört lügt. Ich hab mir das Video in FInal Cut angeschaut – da wird ab 17 kHz bis 18 kHz ausgefadet, ab 18 kHz ist der Pegel auf NULL. Sehr aussagekräftig…

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  3. ca 16.000. Als 22 Jähriger schon ein bisschen beängstigend, wenn man nur noch in die Kategorie ‘Unter 35 Jahre’ geordnet werden kann 😀 :/

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  4. Sehr klug den spannendsten Teil am schnellsten laufen zu lassen

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    1. Läuft alles gleich schnell.

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  5. Bin 67 Jahre alt und konnte bis knapp über 11000 Hz den Ton hören. Habe früher Rockmusik gemacht und mache noch ab und an Homerecording über Kopfhörer, ziemlich laut 😉

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  6. linkes Ohr bis 10600 gehört, rechtes Ohr bis 18000 gehört und das will was heißen, bin 72 J.

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  7. hab bis zum ende alles gehört. was soll dieses phasing/flanging ganz am ende? liegt das an den frequenzen??

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    1. Schlechte Kompression der audiodaten.

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  8. hab bis zum ende alles gehört. was soll dieses phasing/flanging ganz am ende? liegt das an den frequenzen?

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    1. Das Phasing ist Intermodulation. Das bedeutet du hast entweden sehr schlechte Kopfhörer oder zu laut gehört. Dadurch entstehen tiefere Frequenzen. Darum hörst du auch was bis zum Schluss!

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  9. Oje, Oje oje Liebe Redaktion, was soll das? Ein perfektes Thema für selbsternannte Gurus und Narzissten.

    Wir befinden uns nämlich hier im Internet, dem Bereich der Perfektlinge und Supermänner. Hier tummeln sich die begabtesten und die allerbesten der besten. Im Gegensatz zu Ihnen ist Gott eine Niete. Die sind so gut, dass sie bereits schon so viel Geld verdient haben und es nicht mehr nötig haben zu arbeiten. Die haben dann viel Freizeit und können nun voll und ganz den ganzen Tag ihre außerordentlichen Begabungen in allen Bereichen im Internet mitteilen.

    Diese Begabungen sind (wie immer) natürlich komplett selbstimmunisierend (und keinem Gegenbeweis zugänglich): wer dagegen trotzdem irgendetwas einzuwenden hat, wird abgewertet zum bloßem Neider, der eben nix drauf hat aber auch gern so wäre die die selbsternannten Supermänner.

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  10. very strange … lost it at 11.800, tone came audible again at 14.600 to approx.17.000 – is that even possible? is there something like ‘undertones’ (vg ‘overtones’)? btw I’m 60 years old – anyone explanation (kann auch in Deutsch)?

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    1. yes, hearing loss is possible at any frequency range.

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  11. Schade, dass die Pegelung White Noise Flat und nicht Pink Noise Flat, wie es der natürlichen Hörphysiologie entsprechen würde gemacht wurde. Dazu müsste der Pegel (hier minus 6dBFS) entsprechend der Pink-Noise-Kurve sukkzessive reduziert werden. In der Tat steigt der Ton bei ca. 17436Hz komplett aus (auf professionellem Meter gemessen). Wer darüber hört, hat eine gute Einbildung oder einen Tinitus.

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  12. about 16.300. Good to know. I’m 47.

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  13. bei 11.000 war es fast zu ende. bin 63.

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  14. Bin 50, Schlagzeuger und Klavierstimmer und hab’s bis ca. 13.000 geschafft. Ich kann allen Kollegen nur empfehlen, so oft wie möglich Gehörschutz (..natürlich nur den Guten, mit den 3 Filtern 😉 und/oder (geschlossene) Kopfhörer (natürlich NICHT brutal laut!!) beim Musizieren oder auf Konzerten zu benutzen!!! Dann halten die Ohren länger.

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  15. 11.848 habe aber meine PA Boxen voll aufgedreht! 😉

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  16. 29 Jahre / 15 Jahre DJ / bis 17.300 Hz, über Apple Earpods.

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  17. …ist das nicht in erster Linie mal vom Frequenzgang der Kopfhörer oder Boxen abhängig??? Wenn die nur von 40-12.000Hz erzeugen können, muss man sich nicht wundern, wenn man nix hört )))

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  18. 49 Jahre – Linkes Ohr: 16000 – Rechtes Ohr 15500

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  19. 49 Jahre, seit 30 Jahren Rockgitarrist, kam auf über 30 Jahre alte Canton-Boxen und midde Build-In Soundcard vom Aldi-NB bis knapp 15.000. Kann ich gut mit leben, hätte ich mir schlimmer vorgestellt. :0)

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  20. Interessant, habe mit dem Test auch meine Pc-Boxen “getestet. Ab 50 Herz geht es korrekt los, endet bei ca. 13 KHZ und fängt bei 16 KHZ wieder an. Dazwischen war Totenstille, Danach höre ich ein sehr hohes Piepen… Bin erstaunt, nach 40 Jahren Livemusik :-). Die Boxen sind jedenfalls besser als ich dachte.

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  21. 14.560, HD, 56 , Audio producer und im Gehörgeräten-Geschäft tätig gewesen… AKG 702 Kopfhörer ( Vom Gehörtest Verband empfohlen) über UAD Apollo. Dieser Test ist NICHT aussagekräftig und die Youtube version ( Konvertierung durch Youtube in HD) hat ab ca 16.000 dan wieder eine Cross-sample DIFF mit nach unten gehenden Obertöne. Für wirkliche Gehörtests wird masking verwendet und Pink noise. Nicht einen Sine Sweep. Nett gemacht aber wirklich sehr unzuverlässig. Bitte traut diesem Test nicht zu euch wirklich was zu “beweisen” über eure Fähigkeit etwas zu hören. Er ist auf zu viel verschiedenen Geräten unterschiedlich zu bewerten.

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  22. Bin 59 und kam bis 14.000 Hz. Also haben 30 Jahre Bandhistorie keine größeren Schäden hinterlassen.

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  23. Der Test ist leider nicht sehr Wissenschaftlich. Die Lautstärke wird in den verschiedenen Frequenzbereich unterschiedlich wahrgenommen. “Fletcher & Munson” – Kurven gleicher Lautstärke ist hier das Schlagwort. Von daher hört wohl jeder sehr hoch, wenn er die Boxen oder Kopfhörer bis zum Anschlag aufreisst. Zudem höre ich vor allen in den hohen Frequenzen sehr starke Intermodulationen, die in tiefere Frequenzbereiche gehen, diese machen den Hörtest unbrauchbar. Wenn schon unwissenschaftlich, dann bitte eine angenehme Hörlautstärke im Bereich um die 1000Hz einstellen und erst dann den Test machen “OHNE” die Abhörlautstärke zu verändern! Das führt wohl zu “realeren” Ergebnissen!

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  24. Ausschließlich ein Test bei einem guten Ohrenarzt kann da belastbare Ergebnisse erzielen. Dies ist eine nette Spielerei, die unter anderem auch von der Qualität/Wiedergabeverhalten der Kopfhörer/Monitore abhängt.

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  25. 55, Langzeitmusiker, bis 13 kHz
    Schreckt’s mich? Nö…

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  26. Bei 10000 war ich weg. Und ich bin 45…

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  27. … Man sollte sich natürlich auch klar darüber sein, dass zwischen 30 und 10000 Hz über acht Oktaven liegen, zwischen 10k und 20k hingegen genau eine… :0)

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  28. Bin 38, mit Kopfhörer konnte ich alles problemlos hören. Aber mit den Boxen, die im Laptop verbaut sind, habe ich erst ab etwa 150Hz was gehört und zwischen etwa 14kHZ und 16,5kHz habe ich nichts gehört. Wahrscheinlich sind die Boxen nicht die besten?!

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    1. Sehr wahrscheinlich. 🙂

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  29. Wenn ich ein korrekt eingestelltes Hörgerät trage, muss ich dann alle gehörten Frequenzen in etwa gleich laut hören?

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    1. Hallo Hans,
      mit Hörgeräten kenne ich mich nicht aus. Allerdings ist es so, dass wir Menschen in etwa zwischen dem Frequenzspektrum von 200 – 5000 Hz am besten und deutlichsten hören – das ist in etwa der Bereich der menschlichen Sprache. In der Praxis bedeutet das, dass die Frequenzen darüber und darunter subjektiv leiser wahrgenommen werden. Ich würde mich also wundern, wenn das mit einem Hörgerät anders sein sollte.
      Eine genauere Antwort kann sicher ein Hörgeräteakustiker noch geben.
      LG

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  30. 46 Jahre von 30 Hz bis 13100 Hz
    Alte Walkman Ohrstöpsel.
    zwischendrin mußte ich es leiser drehen.
    Am Ende habe ich es ein weinig lauter gemacht, um es noch zu hören.

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  31. Hallo 🙂

    ich höre von 37 Hz bis 16.100 Hz – ich bin 39 Jahre alt und arbeite beim Radio (ist dann wohl auch okay so).

    Gehört auf Bose-Computerboxen.

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