New Best Friend

Olympus LS-14: Das mobile Aufnahmegerät im Test

Im umkämpften Markt der Fieldrecorder konnte sich Olympus auf Anhieb etablieren. Mit gutem Sound und einem gelungenen Bedienkonzept fanden der LS-10 und das leicht überarbeitete Nachfolgerpaar LS-5 und LS-11 viele Freunde. Dem LS-14 hat Olympus nun etliche neue Tricks beigebracht: Er ist enorm pegelfest, macht Overdubs − und reden kann er auch!

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(Bild: Dr. Andreas Hau)

Trifft man nach fünf Jahren einen alten Freund wieder, ist er meist etwas rundlicher geworden. Der Olympus-Rekorder, den ich heute in Händen halte, schaut dagegen deutlich kantiger aus als der, den ich Anno 2008 aus der Verpackung nahm. Mit Abmessungen von 139 x 53 x 24 mm ist der LS-14 bei ähnlichem Format eine Winzigkeit dicker geworden − hat also doch ein paar menschliche Züge! Das Gehäuse besteht nun vollständig aus Kunststoff, wirkt mit seinem glänzend schwarzen Piano-Finish aber dennoch edel. Die Bedienoberfläche erwies sich im Test als überraschend kratzfest.

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FEATURES

Die Anordnung der Taster hat sich verändert, das Bedienkonzept ist aber ähnlich − gut so, denn die »alten« LS-Rekorder gehörten zu den am einfachsten zu bedienenden Aufnahmegeräten. Nach wie vor gibt es dedizierte Taster für die wichtigsten Funktionen. Grundeinstellungen und seltener gebrauchte Settings sind über ein übersichtliches Menü zugänglich. Das LC-Display ist grafikfähig und hat selbstverständlich Hintergrundbeleuchtung. Direkt darunter befinden sich drei kontextsensitive Taster, deren jeweilige Funktion im Display angezeigt wird. So sind die wichtigsten Funktionen stets im direkten Zugriff.

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Das auffälligste neue Feature ist die Sprachführung. Jawohl, der LS-14 kann nicht nur zuhören, er kann auch reden! In nicht weniger als 13 Sprachen liest er die Menüpunkte vor, und nicht etwa mit 8-Bit-DarthVader-Röcheln, sondern mit gut geölten, humanoiden Stimmen beiderlei Geschlechts. Wozu man das braucht? Moment, ich frag mal Siri … die weiß es auch nicht. Egal, ich hatte jede Menge Spaß, mir die Menüeinträge auf Dänisch, Schwedisch und Niederländisch vortragen zu lassen, und ich glaube, es sind sogar ein paar Brocken hängengeblieben für den nächsten Urlaub. Sprachen lernen mit Olympus!

Ebenfalls neu ist ein Vierfach-Drehschalter zur Anwahl dreier Aufnahmemodi bzw. des Stimmgeräts. Letzteres zeigt übrigens nicht nur den Ton an, auch in Echtzeit die Abweichungen in Form einer Kurve. Nette Zugabe u. a. für Sänger, die ihre Intonation verbessern möchten.

Die angesprochenen drei Aufnahmemodi sind ebenfalls eine clevere Lösung. »Quick« ist eine Art Autogain-Modus für Interviews und ähnliche Zwecke, wo’s drum geht, sofort loslegen zu können, ohne sich mit dem Einpegeln aufzuhalten. Im »Smart«-Modus lauscht der Recorder erst einmal 30 Sekunden und stellt anhand dessen selbsttätig den optimalen Aufnahmepegel ein, der dann fest eingestellt bleibt und vom Gerät nicht nachgeregelt wird.

Selbstverständlich gibt es auch einen »Manual«-Mode, um den Aufnahmepegel ganz old school nach eigenem Ermessen zu justieren. Über das Rec-Menü lassen sich ein dreistufiger Limiter und ein zweistufiger Low-Cut aktivieren, ebenso alle üblichen Zusatzfunktionen wie Pre-Recording und Plug-in-Power für externe Mikros. Es fehlt nichts.

Aufgenommen wird wie üblich auf SD bzw. SDHC-Karten bis 32 GB. Zusätzlich gibt es einen internen Speicher von 4 GB, in dem im Auslieferungszustand auch die Benutzerhandbücher in etlichen Sprachen (auch deutsch) als PDFs abgelegt sind. Zur Verbindung mit dem Mac oder PC liegt ein sehr kurzes Mini-USB-Kabel bei, das für den Datenaustausch reicht.

Die USB-Schnittstelle lässt sich aber auch in den Composite-Modus versetzten, um den Olympus LS-14 als USB-Mikrofon zu betreiben bzw. als USB-Lautsprecher, denn auf der Unterseite befindet sich, wie bei den meisten aktuellen Fieldrecordern, ein Mini-Kontroll-Lautsprecher. Der LS-14 verwendet die Standardtreiber des Betriebssystems, kommt also ohne Installationsdateien aus; ASIO-Treiber gibt es allerdings nicht.

Zum Lieferumfang gehören ein Transportetui sowie eine Halteklammer, um den Recorder z. B. an Mikrofonstativen zu befestigen. Ein Schraubgewinde für Fotostative ist in die Unterseite des Recorders eingelassen. Als optionales Zubehör ist u. a. eine DrahtlosFernbedienung erhältlich.


 

EIN KLASSE TOOL FÜR SONGWRITER IST DIE OVERDUB-FUNKTION.


 

MIKROFONTECHNISCH

Wie viel Freude man an einem Mobile Recorder hat, hängt ganz wesentlich von den eingebauten Mikrofonen ab. Wie die bisherigen Olympus-Modelle arbeitet der LS-14 mit Nierenkapseln in einer »unechten« XY-Anordnung. »Unecht« deshalb, weil die Mikrofonkapseln nicht unmittelbar übereinander angeordnet sind, sondern im Abstand von knapp 5 cm links und rechts aus dem Gerät herauslugen.

Es handelt sich also nicht um reine Intensitätsstereofonie, sondern es kommt zusätzlich eine Laufzeitkomponente hinzu. Die Puristen unter den Toningenieuren mögen die Nase rümpfen, und in der Tat entsteht bei kurzen Aufnahmeabständen ein Loch in der Stereomitte, das sich erst ab etwa 1 m Entfernung schließt.

Für Atmo-Aufnahmen hat sich diese unechte XY-Anordnung aber sehr bewährt. Es entsteht ein sehr intensiver, eigentlich etwas überdramatischer Stereoeindruck. Für musikalische Aufnahmen, etwa ein Demo auf der Akustikgitarre, kann dieser übertriebene Stereoeffekt bisweilen etwas unruhig wirken.

Unter anderem deshalb hat der Olympus LS-14 ein zusätzliches Kugelmikrofon in der Mitte zwischen den Nierenkapseln. Dieses kann wahlweise zugeschaltet werden; einzeln ist es nicht verfügbar, zudem scheint es auch nur in den tiefen Frequenzen wirksam zu sein, wie unsere Messungen zeigen.

Wie üblich kommen Kondensatorkapseln in Elektret-Technik zum Einsatz. Ihre Qualität ist, zumal für diese Preisklasse, wirklich ausgezeichnet. Unsere Messungen zeigen einen weitgehend linearen Bereich von 100 Hz bis 10 kHz mit einer leichten Mittennase bei 1,5 kHz, die aber nicht weiter stört. Eine moderate Höhenanhebung bei 12 kHz sorgt für ein frisches Klangbild, während die Bässe unterhalb 50 Hz sanft beschnitten werden, um Handgeräusche und Trittschall zu minimieren.

Zwischen linkem und rechtem Kanal kommt es bei unserem Testexemplar zu leichten Abweichungen, die man angesichts der Preisklasse tolerieren muss. In den üblichen Anwendungen eines mobilen Aufnahmegeräts dürften sie ohnehin kaum ins Gewicht fallen.

Die Mikrofone machen einen guten Eindruck. Gemessen haben wir zum einen den On-Axis-Frequenzgang der Kapseln und zum anderen bei frontaler Beschallung des Rekorders, wodurch die angewinkelten Mikrofone die Stereomitte off-axis erfassen.

Olympus LS-14 in der Praxis

Mikrofonaufnahmen mit dem Olympus LS-14 klingen sehr gut. Das Klangbild wirkt luftig und sauber; die leichte Höhenanhebung der Kapseln gleicht sehr gut den Off-Axis-Höhenabfall aus, sodass bei frontaler Beschallung des Recorders eine nahezu lineare Frequenzverteilung entsteht. Die Stereo-Ortung ist deutlich schärfer, wenn nur die XY-Nierenkapseln aktiviert sind.

Für Demoaufnahmen, etwa mit Akustikgitarre und Gesang, lohnt es sich dagegen, das Kugelmikro hinzuzuschalten, denn es verbessert die Wiedergabe der Stereomitte im Nahbereich. Außerdem reduziert sich der Nahbesprechungseffekt, d. h., die Basswiedergabe variiert weniger stark mit dem Aufnahmeabstand. Man könnte sagen, das Mittenmikro vergrößert den Sweet-Spot; da kommt fast schon ein bisschen Großmembran-Feeling auf.

Das Nebengeräuschverhalten ist ausgezeichnet. Der Olympus LS-14 rauscht kaum mehr als ein Paar Kleinmembranmikrofone an einem Studio-Preamp. Das gilt freilich auch für einige andere Fieldrecorder der aktuellen Generation. Wo der LS-14 gegenüber seinen Konkurrenten deutlich punkten kann, ist der Grenzschalldruckpegel.

Olympus spezifiziert ihn mit üppigen 130 dB SPL. Nun muss man ja nicht alles glauben, was die Hersteller behaupten. Also habe ich den LS-14 direkt neben meinem eigenen Zoom H2n aufgebaut und beide aus nächster Nähe mit einem Meinl Recording-Tambourine beschallt. Hart geschlagen ist das Teil so laut, dass ich es nie ohne Ohrenschutz spielen würde. Selbst mit einem Abstand von nur 50 cm lieferte der Olympus sauberen Klang, der Zoom dagegen zerrte heftig. In dieser Disziplin ein klarer Klassenunterschied.

Hohen Pegel verträgt auch der Line-in des LS-14. Am Line-Out eines Motu 4PreAudiointerfaces angeschlossen konnte der Olympus-Recorder mit Vollpegel abgespielte Musikstücke verzerrungsfrei aufnehmen. Sollte demnach auch für Pult-Mitschnitte vom Livekonzert reichen, zumal die Wandlerqualität für einen Recorder dieser Preisklasse mehr als ordentlich ist.

Unverständlich ist mir allerdings, warum manches populäre Aufnahmeformat fehlt. Die üblicheren Abtastraten von 44,1 und 48 kHz sind auf 16 Bit beschränkt. Eine höhere Wortbreite von 24 Bit, die angesichts des großen Dynamikumfangs durchaus sinnvoll erscheint, gibt’s beim LS-14 nur in Verbindung mit höheren Abtastraten von 88,2 und 96 kHz. Für niedere Aufgaben sind ein Mono-Modus und/oder MP3-Aufzeichnung verfügbar.

Ein klasse Tool für Songwriter ist die Overdub-Funktion, die es erlaubt, zu einer bestehenden Aufnahme weitere Instrumente oder eine Gesangsstimme aufzuzeichnen. Dabei wird die eine neue Datei angelegt, sodass die ursprüngliche Aufnahme weiter erhalten bleibt. Feine Sache, um Gesangsmelodien zu entwickeln oder Textideen festzuhalten!

Der vielleicht größte Kritikpunkt am LS-14 ist die hohe Windempfindlichkeit der Mikrofonkapseln. Schon ein laues Lüftchen quittiert der Olympus mit tieffrequentem Störschall. Insofern hätte der Hersteller zumindest einen einfachen Schaumstoff-Windschutz beilegen sollen.

Beeindruckend sind dagegen die Batterielaufzeiten, die sich gegenüber den bereits sehr guten Zeiten der Vorgänger nochmals drastisch verlängert haben. Der LS-14 erreicht laut Hersteller je nach Modus 42 bis 46 Stunden Aufnahmezeit und bis zu 86 Stunden Wiedergabe. Meine eigenen Tests lassen diese Angaben durchaus realistisch erscheinen; am Ende des Testzeitraums von zwei Wochen waren die mitgelieferten AlkaliBatterien (Typ AA) noch immer fast voll.


 

MIKROFONE UND WANDLERELEKTRONIK SIND RAUSCHARM WIE PEGELFEST.


 

FAZIT

Mit dem LS-14 präsentiert Olympus ein gelungenes Update seiner Recorder-Flotte. Stärken wie die hohe Batterielaufzeit wurden weiter herausgearbeitet. Geblieben sind die einfache Bedienung und der gute Grundsound − leider aber auch die hohe Windempfindlichkeit. Letzteres ist aber der einzige ernstzunehmende Schwachpunkt, ansonsten gibt’s nur Positives zu berichten: Mikrofone und Wandlerelektronik sind gleichermaßen rauscharm wie pegelfest, was den LS-14 besonders für Konzert- und Proberaummitschnitte empfiehlt.

Die Overdub-Funktion macht den kleinen Olympus auch für Songwriter interessant − der Diktiergerätehersteller hat durchaus ein Herz für Musiker. Das Preis/Leistungs-Verhältnis ist sehr gut.

olympus-ls-14
(Bild: Dr. Andreas Hau)

+++

hohe Klangqualität

+++

einfache Bedienung

++

pegelfest (Line-in und Mikros)

+

Overdub-Funktion

––

Mikrofonkapseln sehr windempfindlich


 

LS-14

Hersteller/Vertrieb Olympus UvP/Straßenpreis 219,− Euro / 219,− Euro

www.olympus.de

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Finde dein Bericht gut! Habe auch das LS14 und es ist wirklich ein gutes Gerät.
    Nur: ist es wirklich so unklar warum man ein sprachgeführtes Menuebenötigt? Ich könnte den Rekorder ohne die Sprache nicht bedienen. Gibt ja Leute die nicht sehen können, ne? Und könnte ich kein Deutsch wären auch die 12 anderen Sprachen äußerst hilfreich.

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Hab den Rekorder erst kurz (LS-14) und genieße die einfache Bedienung nachdem mir mein H2N viel zu tricky ist. Die Anordnung der Knöpfe, Tasten und Rädchen beim H2N ist ja einzigartig – Mist. Deshalb der Olympus, ich will in meinem Keller spielen, gelegentlich was aufnehmen und keine Lehrgänge absolvieren. Zusätzlich wurde ich mit einer super Aufnahmequalität belohnt. Nur das überspielen auf meinen Windows 10 PC ist mir noch nicht gelungen. Mußte auf SD Karte kopieren und die dann im PC auslesen. Olympus wurde nicht erkannt. Vielleicht noch kein Treiber da. Habt ihr da einen Tipp? Ansonsten total zufrieden, für das Geld …

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  3. Leider verbirgt sich in dem gerät offenbar eine Schwachstelle, von der bisher niemand berichtet hat. Ein Freund, der das LS 11 besitzt, genau wie ich, berichtete, daß bei längerem Nichtbenutzen, die Akkus oder Batterien völlig leer sind, obwohl sie voll geladen waren. ich hatte das für mein gerät zunächst verneint, mußte aber die gleicher Erfahrung machen. Ich wechselte zu LS 14 – und siehe da: nach einigen Wochen Lagerung ohne Benutzung, waren auch die vorher neune (!) Batterien unbrauchbar und leer. Hier liegt offenbar ein Konstruktionsfehler vor, der nicht völlig abschaltet, sondern offenbar in Standby. Sehr merkwürdig, und verbesserungsbedürftig!

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    1. 31.08.2016
      Olympus LS 14
      Hallo ULKE,
      Ihre Angaben zum Olympus LS 14 kann ich nur bestätigen.
      Mit Begeisterung habe ich bereits mit diesem Gerät im Winter 2014 sehr gute Theater-Audioaufnahmen (PCM/WAVE) mit langen Laufzeiten, 1. Teil bis zur Pause 60 Min, 2.Teil 45 Min ohne jegliche Probleme machen können. Selbst nach dieser Aktion waren die eingelegten Batterien noch sehr lange Zeit funktionstüchtig.
      Bis hierher stimmen sogar die Testberichte zu diesem Gerät.
      Dann begann die Katastrophe. Ich bin mir nicht sicher, lag es nur am Batteriewechsel oder zeichnet dafür auch die zwischenzeitliche Netz- oder PC-Anschluss-Nutzung verantwortlich: Es gab laufend Fehlanzeigen und eingelegte (volle) Batterien waren auch ohne Nutzung binnen kürzester Zeit leer.
      Innerhalb der Garantiezeit schickte ich das Gerät zur Instandsetzung an Olympus. Entweder man hatte mein Anliegen nicht verstanden, man wollte es nicht verstehen oder man kannte bereits den nicht zu behebenden Fehlerzustand: Das Gerät kam als „repariert“ in gleichem desolatem Zustand zurück.
      Genau dieser Reklamationsvorgang wiederholte sich nach kurzer Erprobung des LS 14 nochmals mit gleichem Ergebnis. Inzwischen war rd. ein Jahr vergangen.
      Mit ausführlichsten Erklärungen schickte ich wieder das Gerät zum inzwischen gewechselten Ansprechpartner bei Olympus mit der Forderung zum Geräteaustausch.
      Es kam ein neues LS 14. Beste Eigenschaften desselben…, bis der erste Batteriesatz gewechselt wurde. Seither sind die neu eingelegten Batterien ohne Nutzung wieder binnen weniger Stunden leer!
      Ich füge mich dem modernen Niedergang der Geräte-Qualitätsherstellung und entnehme nach Gebrauch des LS 14 dem Gerät die Batterien, um bei jeder weiteren LS 14-Nutzung die Zeit- und Tagesdaten neu einzugeben, sofern erforderlich
      .
      Wer hat eine Lösung für dieses Problem?
      Zum Verschrotten ist das LS 14 zu schade, aber die Drohung, nie wieder ein Olympus-Gerät zu erstehen, ist perfekt.
      MfG.
      K. Grünberg

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  4. Tippfehler bitte überlesen…

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  5. Bei meinem LS-14 treten dieselben Symptome des leeren Akkus auf! Zuerst dachte ich, dass der Einschalter beim Einschieben in die enge Tasche versehentlich betätigt wird, Jetzt ließ ich das Gerät eine Woche unberührt und offen auf dem Tisch liegen – Akkus sind leer. Das ist absolut unerträglich. Aber was tun, wenn Olympus das nicht richten kann oder will?

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  6. Habe das gleiche Problem: Schnelle Batterieentladung, wenn nicht genutzt.

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  7. Hatte jetzt Support Kontakt.
    Habe gesagt, dass es ja kein Einzelfall ist, und ob nicht vielleicht die Firmware dran schuld ist:
    Sehr geehrter Herr…,

    Ihre Recherche in allen Ehren, ein Firmware-Update kann kein defektes Bauteil reparieren.

    Bitte senden Sie Ihr Gerät, wie bereits erwähnt, ins Service-Center.

    Kann man da irgendwie Druck machen?

    Auf diesen Kommentar antworten
  8. Ich habe schon den zweiten LS-12 – genau das gleiche Problem wie beim ersten: Batterien haben nach vier Wochen unbenutztem Herumliegens des Geräts nur noch ca. 0,9V.
    Es ist interessant, dass Entwickler es nicht schaffen oder nicht schaffen wollen, in ein elektronisch so extrem komplexes Gerät wie dieses LS-12 etwas so einfaches wie eine 99,9999% Komplettabschaltung zu integrieren, die vielleicht einen stand by Strom von 10 Nanoampere benötigt. Da würden die Batterien völlig unbelastet werden. Mein Blutdruckmesser, den ich alle halbe Jahr mal benutze, der kann das!!! Die Batterien sind schon seit vier Jahren drin. Vielleicht sollte ich ihn mal zu Olympus schicken: dann können die was lernen!

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  9. Haben seit einem zwei Geräte im Betrieb. Das Gerät ist von der Verwendbarkeit absolut top.Aber: Beide Geräte saugen neue Batterien im abgeschalteten Modus innerhalb von zwei Tagen restlos leer. Neue Batterien – nerviges Datum / Uhrzeit einstellen usw. Wo zeitgt das Gerät an ob es “ganz” aus ist oder nur im “Stand by” Modus ist? Da Olympus darauf auch keine Antwort hat, kann ich das L14 nicht empfehlen. Und immer hat man auch keine Batterien zur Hand. Am Anfang findet man sich damit ab und wechselt die Batterien. Je länger es im Gebrauch ist nervt die Maschine nur. Dabei ist die Lösung des Problems technisch gesehen ein Witz. Wir haben die Geräte verkauft und ein Recorder eines anderen Herstellers erstanden. Günstiger, allerdings weniger tech. Ausstattung, aber als Recorder völlig ausreichend. Und die Batterien halten ewig.

    Auf diesen Kommentar antworten
    1. Hallo zusammen,
      kann jemand eine gute Alternative zum Olympus LS-14 empfehlen? Habe das gleiche Problem mit den Batterien wie hier alle und suche was Neues.
      Danke im Voraus!

      Auf diesen Kommentar antworten

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