Kompakte Gesangskabine

ISOVOX Vocal Booth

Gesangskabinen müssen nicht unbedingt groß und klobig sein. Mit ISOVOX bietet der gleichnamige Hersteller eine kompakte Lösung für Sprecher- und Gesangskabinen an, die mit einem Gewicht von ca. 11 kg in jeden Raum platziert werden kann.

Üben, ohne die Nachbarn zu stören
Kopf hinein, und schon kann es losgehen. ISOVOX ist so konzipiert, dass laut Hersteller eine beidseitige Schallisolierung gewährleistet wird. So können Sänger und Sängerinnen auch abends üben und aufnehmen, ohne dabei die Nachbarn zu stören. Im Inneren steht dann ein 5/8 Zoll Gewinde bereit, um das Mikrofon zu befestigen.

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Ein kleines Lampensystem sorgt für die richtige Stimmung und für die Möglichkeit, lesbare Songtexte in die Kabine zu platzieren. Im Gegensatz zu Reflektionsfiltern bietet ISOVOX aufgrund seiner geschlossenen Beschaffenheit einen komplett trockenen Raum an, in dem keine störende Rauminformation mit in die Aufnahme fließt.

In dem folgenden Video nimmt der Musiker einen Song auf und verwendet für die Vocals die ISOVOX Gesangskabine:

Weitere Beispiele einer Aufnahme mit und ohne ISOVOX findest du auf der Herstellerseite unter More Infos – Sound Examples. ISOVOX ist mit Boxenstativ für 760 € erhältlich, ohne Stativ kostet das die Kabine 699 €. An dieser Stelle sei angemerkt, dass ISOVOX auf jedes übliche Lautsprecherstativ mit einem Durchmesser von 36 bis 38 mm passt.



Kommentare zu diesem Artikel

  1. Nette Idee, aber mal ehrlich, wer als Sänger/in sein Kopf in eine “Verpackungsbox” Steckt, singt so und klingt auch so. Alleine die Vorstellung vermittelt mir das Gefühl in einem “Käfig eingesperrt” zu sein. ICH könnte da niemals so ausdrucksstark singen, wie ich es ohne kann. Der Gesang ist eben auch ein Klanginstrument, welches sich entfalten können muss, wenn es die Zuhörer berühren soll. Was VOR dem Mikrofon nicht passiert, kann hinterher am PC nicht mehr passieren – meine Erfahrung:-)
    Die Idee wäre vielleicht praktikabel, wenn der ganze Mensch in eine entsprechende Kabine passen würde. Ich erinnere mich sowas auf der Musikmesse schon mal vor Jahren gesehen zu haben. Allerdings war das Teil deutlich größer als für nur eine/n Sänger/in – und natürlich auch teurer.

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  2. Da bin ich auch ganz deiner Meinung, auf jeden Fall nichts für Leute die Platzangst haben…

    Ich würde für eine Studio Aufnahme auch nicht meinen Kopf da reinstecken. Da finde ich etwas Raum auf der Aufnahme im Gegenzug für Bewegungsfreiheit auf jeden Fall besser. 🙂

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  3. finde die vocals etwas zu muddy… hört sich für much so an, als ob die Höhen zu sehr gedämpft werden. Zusätzlich isoliert die box ja den Kopf vom Brustkorb.. auch nicht so Ideal… Für homerecording bei schlechter Akustik wahrscheinlich ok…

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