Editorial - Ausgabe 11/17

Vom Minimoog bis zur NI Maschine MK3

Auch wenn ich nicht wirklich ein Keyplayer bin und auch weit vom Synth-Virtuosen entfernt lebe, reizen mich der Charme und die Ausstrahlung des Minimoog – wohl auch wegen meiner Leidenschaft zur Musik und zur Nostalgie. Jedes Exemplar, das heute schon fast eine Wertanlage ist, hat mit all seinen Macken im Holz, Wacklern und Kanten eigene spannende Geschichten zu erzählen. Seit seiner Veröffentlichung Anfang der 70er hat der Minimoog viel erlebt, und immerhin sind alles Einzelstücke, deren Sound im Detail leicht unterschiedlich ist – Handarbeit eben! Der berühmteste Moog-Sound ist für mich persönlich der Bass-Synth aus Michael Jacksons Billie Jean. Davor, danach und auch aktuell gibt es noch viele weitere Tracks, die mit dem Minimoog-Sound entstanden, und gefühlt gibt es noch mehr Hard- und Software-Clones.

Am Anfang waren es die Synth-Doktoren Chick Corea und Keith Emerson, die in ihren Soundlaboren mit Robert Moogs Sci-Fi-Erfindung experimentierten. Neuentdecker greifen heute eher auf einen Software-Clone wie den Arturia Minimoog V zurück. Das Angebot ist auf jeden Fall riesig! Es lässt sich damit wohl sagen und unterschreiben, dass kein anderes elektronisches Musikinstrument die Musik so geprägt hat wie der Minimoog. Unser Autor Bernhard Lösener erzählt die Entwicklungsgeschichte des Synths im Echtholzgehäuse und geht auf seinen ganz eigenen Sound ein.

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Außerdem stellen wir euch die beiden Neuerungen aus dem Hause iZotope vor – Ozone 8 und Neutron 2, die durch ihre Automatismen definitiv für Diskussionen sorgen werden.

Dr. Andreas Haus hat sich für diese Ausgabe das Audio-Interface Quantum aus dem Hause PreSonus genauer angeschaut. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Und es scheint so, als sei der Loudness War für beendet erklärt! Die Aufklärung kommt von unserem Autor Nicolay Ketterer im Artikel über das Format „Mastering for iTunes“, kurz: MFiT!

Viel Spaß beim Lesen der SOUND&RECORDING!


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