120-Volt-Pioniere

Sound Performance Lab: Bei SPL zu Besuch

SPL 19 Zoll Wand
Ein Stück der SPL-Geschichte. Interessant: Als die Namensrechte des Atmos 5.1
Recording Systems (Mitte unten) abgelaufen waren, wurden sie von Dolby übernommen
(Bild: Dirk Heilmann)

Es hat lange gedauert, bis ich herausgefunden habe, dass SPL eine deutsche Firma mit 12 Mitarbeitern und Sitz in Niederkrüchten bei Mönchengladbach ist. So viel Qualität in einem modernen Design aus Deutschland? An den Potis der Geräte habe ich natürlich schon gedreht, deren Haptik ist für mich einzigartig. Ich kenne die Produkte, ihren Klang und die Funktionen, die mir persönlich schon immer etwas komplexer im Vergleich zu anderen erschienen. Neulich hatte ich die Gelegenheit, Wolfgang Neumann, den kreativen Kopf hinter den Schaltungen, persönlich zu seinen Entwicklungen zu befragen. Gemeinsam mit Geschäftsführer Heinz Middelkamp und Marketing Manager Sascha Flocken erzählt er uns die Geschichte des Sound Performance Labs sowie Details zu den Technologien und den Produktionsprozessen, die hinter den edlen Geräten stecken.

Wolfgang, bist du mal an der Entwicklung eines Gerätes verzweifelt?

Anzeige

Wolfgang Neumann: Nur! (lacht) Der Iron stand zum Beispiel vier bis fünf Jahre bei mir im Studio, und ich habe hier und da so lange rumpoliert, bis ich an dem Punkt war, wo ich gesagt habe: So, jetzt läuft es! Ich habe viele Platinen, die ich in den Müll werfe, sonst kommt man schnell an einen Punkt, an dem man zu schnell zufrieden ist. Dann kann ich mir auch eine Anleitung aus dem Internet laden und nachbauen. Das Gerät habe ich dann in einer Stunde fertig.

Die komplette Story findest du in der Sound&Recording 11 2018. Hier versandkostenfrei bestellen. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das könnte Sie auch interessieren: