Sich die Hilfe von Profis zunutze machen

Mit Spinnup groß rauskommen

Du bist auf der Suche nach einer Möglichkeit mit deiner Band oder als Solokünstler mit eurer Musik mehr aufzufallen und deine Songs bei allen wichtigen Plattformen wie iTunes, Spotify & Co. zu veröffentlichen? Dann könnte Spinnup genau das richtige für euch sein.

Spinnup ist eine Internetplattform für ambitionierte Solokünstler und Bands. Auf www.spinnup.de könnt ihr eure Songs hochladen und bei allen wichtigen Stores und Streamingplattformen für Musik veröffentlichen. Dabei behaltet ihr alle Rechte an eurer Musik und bekommt 100% eurer Erlöse ausgezahlt, Spinnup nimmt keine Beteiligung. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, eure Songs jeden Genres gezielt Talent Scouts zu präsentieren. Vom einfachen Feedback bis hin zum Vertrag mit Universal Music ist hier alles drin.

Wir haben uns mit drei Talent Scouts, die gleichzeitig auch Musikproduzenten sind, zum Interview getroffen und sie zu ihrer Arbeit bei Spinnup und mit Newcomern befragt:

Wie funktioniert die Künstlerakquise auf Spinnup und gibt es neben Spinnup noch weitere Orte, z.B. auf Konzerten, wo ihr nach Künstlern Ausschau haltet? 

Timothy: Die Künstler haben auf Spinnup die Möglichkeit ihre Songs an uns Scouts zu senden und uns einen Kommentar zu hinterlassen. Wir hören uns die Songs an, können uns das Spinnup Profil des Künstlers anschauen, wo auch Videos, Fotos und Infos sind. Wir können aber auch neue Veröffentlichungen selber durchstöbern und Künstler, die uns gefallen anschreiben.

Ich schaue mir gerne Künstler live an, um die Performance zu erleben und gehe auf sehr viele Newcomer Events. Bandabende, Band Contest usw.
Dort habe ich schon einige interessante Künstler gesehen, die ich vielleicht nicht im Internet gefunden hätte. Also versuche ich wirklich alle Kanäle zu benutzen, um neue Künstler zu entdecken.

Fabian: Ich nutze auch ausführlich die Plattform bei Spinnup in beide Richtungen, also dass ich mir die Songs anhöre, die die Bands an mich gepusht haben, aber dass ich auch selbst nach Songs stöbere, die mir gefallen.  Neben Spinnup bin ich häufig auf YouTube, Facebook und Instagram unterwegs um Talente ausfindig zu machen.

Michael: Es kommt schon mal vor, dass ich zu Konzerten von Nachwuchsbands in der Nähe gehe – oft Wettbewerbe. Ab und zu stoße ich auch bei meiner Arbeit als Live Tontechniker auf interessante Vorbands, die ich dann anspreche, frage was sie so mit ihrer Musik vorhaben und wo es hingehen soll. Und oftmals bleiben wir dann in Kontakt und schauen ob wir gemeinsam arbeiten können.

Ich achte bei den Bands die mich bei Spinnup kontaktieren auf den Sound der Produktion, aber auch ob der Song als solches funktioniert. Wenn er gut funktioniert ist dann der Sound gar nicht mehr so wichtig. Gerne mache ich Vorschläge was man verbessern könnte oder biete direkt meine Hilfe an.

Das heißt dann auch, dass es für Bands möglich ist Hilfe ganz unverbindlich zu erfahren, sich ein, zwei, drei Tipps abzuholen ohne weitere Verpflichtungen einzugehen?

Fabian: Genau richtig, die Bands/Künstler können in ihren Pushes an uns spezielle Fragen stellen. Wir haben in jedem Bereich Spezialisten von denen jedermann Feedback einholen kann.

Michael: Das hängt aber auch vom Scout ab. Ich gebe gerne unverbindlich Tipps, lade auch Bands unverbindlich ein um über Ziele und Vorstellungen zu reden. Wenn es mehr werden soll muss man aber klären, in wie weit diese Arbeit dann auch vergütet werden kann.

Worauf achtet ihr als Erstes, wenn ihr neue Künstler hört? Songwriting, Stimme, Performance auf der Bühne…?

Michael: Zu sehen wie die Performance beim Publikum ankommt ist mir sehr wichtig. Für eine Studioproduktion versuche ich dann die live gehörte Energie irgendwie auf Band zu bringen. In der Regel muss man dafür die Songs anders produzieren als sie Live gespielt wurden, das erarbeite ich dann aber gemeinsam mit der Band.

Timothy: Ich achte als erstes auf das Songwriting, Arrangement und die Stimme danach auf Instrumentierung und als Letztes auf die Produktion. Am Ende zählt aber natürlich das Gesamtbild, an den Stellen wo noch Verbesserungsbedarf besteht, weise ich darauf hin und gebe gerne Verbesserungsvorschläge.

Gute Künstler haben nicht immer gute Produktionen aber ich denke wir können trotzdem einen guten Song erkennen und sortieren nicht danach aus wer das Budget für eine hochwertige Produktion hat und wer nicht. Wir können aber Tipps und Tricks geben, um den Künstler dort zu unterstützen und wenn ein Artist uns wirklich sehr gut gefällt auch mit ihm zusammenarbeiten.

Fabian: Da ich sehr viele elektronische Tracks höre, achte ich zunächst auf die Produktion um abschätzen zu können, wie gut die Skills innerhalb der DAW sind. Parallel achte ich aber auch auf das Songwriting und vor allem auf die Vocals. Die Vocals sind gerade im EDM-(Elektonic-Dance-Music) Bereich ein unglaublich wichtiger emotionaler Faktor. Dadurch lernt man wiederum sehr interessante Sängerinnen und Sänger kennen. Es gibt sehr viele Bedroom-Producer, wenn die Künstler musikalisch überzeugen interessiert es mich brennend, ob sie dies auch Live umsetzen können.



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Beschreibt doch mal kurz die einzelnen Schritte einer Zusammenarbeit und wie viel Zeit muss man bis zu fertigen Album Pi mal Daumen einplanen? Oder gibt’s erst eine Single?

Timothy: Die ersten Schritte wären am Anfang Kontakt aufzunehmen um den Künstler kennen zu lernen, dann ist es sinnvoll die Ziele zu besprechen, wo die Band oder der Artist gerne hin möchte. Da gibt es ja viele Richtungen – das Ziel hauptberuflich Musik zu machen oder nur semiprofessionell. Das Ganze hat dann auch damit zu tun, wie viel Zeit für die Musik zur Verfügung steht.

Bei uns Scouts kann die Hilfe natürlich in viele Richtungen gehen, wir haben Produzenten, Songwriter, Booker sowie Scouts aus dem Label und Marketing Bereich. Je nachdem in welcher Fachrichtung der Scout arbeitet, bietet er Unterstützung in seinem Bereich.

Eine Single im Voraus ist natürlich nie verkehrt aber wie lange es bis dahin dauert, kann man nicht sagen, es hängt immer davon ab, wie weit der Künstler ist und wie viel Zeit er und wir zur Verfügung haben.

Michael: Wenn die ersten Gespräche vielversprechend sind, produziere ich gerne erstmal eine “Single”. Bei der Produktion kann man sich besser kennen lernen um zu sehen wer wie arbeitet und wie das wirklich zusammenpasst. Und dann geht es weiter…

Schön ist es, wenn Zeit mit im Gepäck ist. Ich habe das Glück ein Tonstudio und einen Verlag im Hause zu haben. Wenn wir von einer Band überzeugt sind, können wir ihr so viel Zeit im Tonstudio einräumen, wie die Band braucht. Das ist ein Luxus den viele Bands heute nicht mehr haben, das aber meiner Meinung nach eine Produktion enorm verbessern kann.

Fabian: An dieser Stelle sollte man auch das Gebilde “Album” einmal hinterfragen. Als Newcomer ist es unglaublich wichtig, sich auf das Songwriting und auf das Produzieren von neuen Songs zu konzentrieren und diese im Anschluss auch an die Leute zu bekommen. Mir ist schon häufig aufgefallen, dass Bands ihre Songs erst sammeln um am Ende ein Album zu recorden. Häufig rennt die Zeit aber davon und es werden 20-30% halbherzige Songs mit auf die Platte gepresst. Im Zeitalter von Spotify, Apple Music und Co. ist es nicht mehr notwendig ein Album zu präsentieren, da die Hörer auch eine Künstlerplaylist anschmeißen können und schon hört man alle relevanten Songs eines Künstlers. Mein Tipp: Die besten einzelnen Songs nacheinander recorden und raus damit.

Sicher ist es von Vorteil, wenn man sich persönlich und direkt kennen lernen kann. Organisiert ihr Treffen um den/die Musiker persönlich kennenzulernen? Sagt ihr Musikern ab, wenn die geografische Distanz zu weit ist?

Timothy: Wir bekommen Anfragen von Künstlern aus ganz Deutschland, natürlich kann man sich nicht immer persönlich treffen aber wenn mir ein Artist sehr gefällt, würde ich auch eine längere Fahrt in Kauf nehmen um ihn kennen zu lernen. Es ergeben sich aber oft Möglichkeiten zum persönlichen Kennenlernen wie Konzerte oder ähnliches.

Fabian: Wenn die Musiker großes Potential haben und wir ihnen auch direkt weiterhelfen können, dann ist ein persönliches Treffen eine Option. Aber vielen kann man auch Online helfen, beispielsweise habe ich schon vielen in Sachen DAW/Mixing weiterhelfen können.

Michael: Ich lade gerne Musiker zu mir ins Studio ein. Wenn die Distanz zu weit ist, dann sollen die Bands nach Vorgesprächen telefonisch oder per Mail trotzdem kommen. Ich denke, dass die Bands das investieren sollten. Wenn es schon zu viel ist mal 500 km zu fahren, dann kann ihnen an einer Zusammenarbeit im professionellem Sinne nicht viel liegen. Klingt vielleicht etwas hart, so ist aber meine Erfahrung.

Versucht ihr mit Newcomern immer ein Stück weit einen neuen oder eigenen Sound zu entwickeln, oder orientiert man sich doch mehr an bekannten bzw. aktuellen Hörgewohnheiten?

Fabian: Authentizität ist immer das wichtigste, deswegen versuche ich die Künstler nicht in eine Richtung zu drängen. Wenn die Newcomer einen eigenen Sound mitbringen ist das die halbe Miete. Es werden häufig schon erfolgreiche Konzepte kopiert wovon ich mich jetzt selber nicht freisprechen will, aber der Fokus sollte auf einem einzigartigen Sound liegen.

Timothy: Wenn ein Künstler schon einen eigenen neuen Sound mitbringt, würde ich versuchen diesen noch etwas mehr in der Produktion hervorzuheben. Falls es Musik ist, die einen bestimmten Markt bedient der auch einen bestimmten Sound braucht, muss man Ihn natürlich nicht komplett neu erfinden und kann dort eine Referenz nutzen.

Michael: Ich denke man orientiert sich immer auch an bekannten Sounds, bzw. Genre – typischen Soundvorstellungen. Meist kann man als Band Externer sie auch besser in ein Genre stecken, aber diese Orientierung muss auch nicht so weit gehen. Wenn die Band Songs und Sounds hat, die eigenständig funktionieren, dann kann man das eventuell etwas verfeinern, ich bin aber sehr dankbar dafür und würde dann nicht mit der Brechstange ihnen etwas anderes aufdrücken wollen.

Spinnup gehört ja zu Universal Music. Wie gut stehen die Chancen bei erfolgreicher Zusammenarbeit einen Vertrag bei Universal oder einem Sub-Label von Universal eingehen zu können?

Timothy: Das Niveau ist heutzutage ziemlich hoch und der Künstler muss eine Menge mitbringen und musikalisch überzeugen. Einfach nur gut zu sein reicht meistens nicht aus, der Künstler muss einzigartig sein und das gewisse Etwas haben.

Wenn ein Scout findet das ein Künstler dies alles mitbringt, stellt er den Künstler bei uns in der Runde vor. Wenn positive Resonanz kommt, stellen wir den Künstler den A&R’s von Universal vor und die entscheiden dann letztendlich über ein Vertragsangebot. In welcher Form dann die Zusammenarbeit aussieht ist Individuell und kann variieren. Wie weit der Künstler am Ende mit Universal zusammenarbeitet, ist ihm überlassen, wir bieten die Chance gehört zu werden.

Fabian: Um mal ein paar positive Beispiele zu nennen: Vigiland haben es beispielsweise über Spinnup zu einem Plattenvertrag bei Universal Music und auf über 300 Millionen Spotify Streams geschafft. Oder Infinit, der über Spinnup und den Contest #Raptags zu Chapter ONE – Universal Music kam und dort nun sein Debut Album veröffentlicht hat.

Wie sieht das mit eurer Finanzierung aus? Mit welchen Kosten muss man rechnen?

Michael: Wir vom Schallsucht Studio aus unterstützen die Bands aus eigenem Antrieb und handeln auch selbst mit ihnen eine Vergütung unserer Arbeit aus. Das passiert bei uns unabhängig von Spinnup. Für das fertige Produkt kann man dann nachher schauen, ob man bei Interesse einer Plattenfirma wie Universal nachträglich einen Vorschuss verhandeln kann. Sonst nutzen wir Spinnup gerne als Vertrieb um selbst als eine Art Plattefirma zu agieren.

Timothy: Wenn wir z.B einen Künstler haben der uns sehr gefällt aber eine vernünftige Produktion oder Demo fehlt gibt es natürlich Möglichkeiten ein Budget dafür zu bekommen. Alles was danach geschieht ist dann Teil der Zusammenarbeit zwischen dem jeweiligen Label und dem Künstler.

Alle Rechte und Einnahmen der Songs die über Spinnup veröffentlicht werden, bleiben zu 100% bei den Künstlern.

Die Preise von Spinnup für eine Single-Release (1 – 2 Songs) liegen bei 9,99 Euro pro Jahr und geht hoch bis 39,99 Euro im Jahr für ein Album-Release (bis 25 Songs).


Fabian Czerner (Freischaffend):

Fabian ist langjähriger und noch immer aktiver Gitarrist und Sänger mit Erfahrung aus mehreren hundert Livekonzerten in ganz Europa. Da ihm, bzw. seiner Band in jungen Jahren für professionelle Aufnahmen das nötige Kleingeld fehlte, machte er sich seine Technik-Affinität zu nutzen um die Songs in Eigenregie aufzunehmen und zu produzieren. Später hat er sein Wissen durch eine professionelle Ausbildung in der Tontechnik optimiert.

Seit März 2017 ist er bei Spinnup mit an Bord und veröffentlicht hier auch weiterhin seine eigene Musik.

Seine Genres sind: Singer/Songwriter, Rock, Vocal, Pop, Alternative, Electronic, Future Bass, Dance, Folk


Timothy Spaniel (Killer Wave Studio in Hamburg):

Als Leiter des Killer Wave Studios produziert Timothy hauptsächlich Newcomer aus dem Genre Rock/Pop. Zu seinen genaueren Aufgaben gehört eigentlich alles was mit Audio zu tun hat sprich: Musikproduktion, Recording, Mixing, Mastering, Kompositionen, Songwriting, Künstleraufbau, Sounddesign etc.

Auf Spinnup gestoßen ist er um auf neue Talente aufmerksam zu werden, sie zu unterstützen und zu fördern. Vor seiner Zeit im Studio war er lange als Musiker unterwegs (Sänger/Gitarrist) und spielte in seiner aktiven Zeit ca. 500 Shows, das meiste in Deutschland aber auch eine US Tour und in England. Die hier gesammelten Erfahrungen möchte er nun an Newcomer weitergeben.


Michael Danielak (Schallsucht Tonstudio in Hagen):

Michael ist seit 2002 selbstständiger Live-Tontechniker und betreibt seit 2009 auch ein Tonstudio. Seit diesem Jahr ist er im Schallsucht Tonstudio Hagen angestellt.

Mit Musik infiziert wurde er durch seinen Vater, der 20 Jahre lang bei der Krautrockband “Grobschnitt” Gitarre und Saxophon gespielt und gesungen hat.

Bis in die 90er war er aktiver Schlagzeuger und Gitarrist, bis er in seinem Umfeld keine anderen jungen Musiker mehr gefunden hat, die mit ihm die Musik machen konnte, die er wollte. „Es waren die ´90er – da habe ich eigentlich nicht mehr daran geglaubt, dass es mal wieder Musik von Bands geben wird…“. Daraufhin hat er sich mehr und mehr mit der Tontechnik befasst und lernte bei Live-Shows was den Erfolg und Misserfolg bei Bands ausmacht.

Als Produzent legt er besonders Wert darauf, dass er nicht von „oben herab, sondern eher als Bandmitglied“ agiert.

Seine Genres sind Rock, Hardrock, aber auch Poprock und artverwandte Richtungen.

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