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Sennheisers Ambeo Smart Headset für binaurale Audioaufnahmen im Test

Sennheisers AMBEO SMART HEADSET für binaurale Audioaufnahmen(Bild: Marc Bohn)

Das Ambeo Smart Headset von Sennheiser entstand in Zusammenarbeit mit dem Wandler-Hersteller Apogee und ist mehr als nur ein Kopfhörer. Die eigentliche Funktion ist nämlich die binaurale Aufnahme durch die auf der Außenseite der Ohrhörer angebrachten Elektret-Kleinmikrofone mit Kugelcharakteristik, wodurch bei der Wiedergabe mit Kopfhörern ein dreidimensionaler Raumeindruck entsteht. Ein Kunstkopf für jeden Kopf? Wir haben in den binauralen Ton reingehört!

Im Lieferumfang des Ambeo Smart Headsets befinden sich neben den Kopfhörern drei Passstücke für die Ohrstecker und eine kleine Stofftasche, die die Kopfhörer unterwegs vor Kratzern schützt und Kabelsalat vorbeugt. Unsere Test-Kopfhörer sind in Apple-weiß gehalten, und auch die Nutzung ist durch die Lightning-Steckverbindung erst einmal nur iOS-Geräten (ab iOS-Version 10.3.3.) vorbehalten.

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Am Kabel sind Mikrofon und eine Fernbedienung integriert. Im Gegensatz zum Mikrofon ist die Fernbedienung etwas wuchtig. Sie beinhaltet allerdings die benötigte Elektronik und die Wandlertechnik von Apogee (PureDIGITAL). Über eine kostenlose App können außerdem Updates eingespielt, ein grafischer EQ eingestellt, verschiedene Konfigurationen durchgeführt und dem Schiebeschalter namens Smart Slider auf der Fernbedienung verschiedene Funktionen zugewiesen werden, was sehr praktisch für einen schnellen Start ist…

Den kompletten Testbericht findest du in der Sound&Recording-Ausgabe 07+08/2018. Hier versandkostenfrei bestellen. 

+++ geniales Sounddesign-Tool
+++ Noise Canceling & Transparent Hearing
++ hohe 3D-Audioqualität
– Tragekomfort

Hersteller/Vertrieb Sennheiser
UvP/Straßenpreis 299,− Euro / ca. 289,− Euro

www.sennheiser.com

Kommentare zu diesem Artikel

  1. was soll der hype? ähnliche systeme anderer Hersteller für binaurale Aufnahmen in Kopfhörerform gibt es schon seit Jahren…

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  2. Was soll der Hype? 🙂 Das frage ich mich auch. Kunstkopfaufnahmen gab es schon Ende der 60er, Anfang der 70er. Habe ich damals auch ausprobiert und mein Freund, der die Dinger verkaufte, hat mich damals echt total schockiert, weil ich nicht wußte, wie unglaublich echt sich das ganze anhörte. Ich arbeite auch mit 3D Audio, aber in echt:-) Mein Verfahren heißt RaumClang und nutzt 8 Kanäle… Klar, das ist was ganz anderes als Kunstkopfstereophonie. Dafür kann man es frei im Raum hören… Und der Hype? Der ist gut fürs Geschäft und zur Ablenkung der Lemminge vom Leben. Sie sitzen dann am PC, ballern sich gegenseitig in Ambeo Soundqualität ab:-)))

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