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Roland SH-2000 – Analog Synthesizer

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(Bild: Dieter Stork)

Er wird oft günstig angeboten, sieht super aus und ist ein echter Veteran der 70er-Jahre: der Roland SH-2000. Ist der analoge Preset-Synth heute nur noch für Sammler interessant, oder kann er auch jetzt noch als Klangerzeuger relevant sein?

In den 70er-Jahren waren Presets der Traum jedes Bühnenkeyboarders! Sie retteten ihn vor peinlichen Falscheinstellungen am Synthesizer. Wenn etwa live statt eines kraftvollen Lead-Sounds im Solopart nur bedenkliche, flatulenzartige Klangereignisse erzeugt wurden, konnte das karrierebremsend wirken. ARP brachte Anfang der 70er die ersten Preset-Synthesizer heraus: Der Soloist und vor allem der Soloist Pro von 1971 wurden ein voller Erfolg und verkauften sich gut. Dies blieb den japanischen Herstellern nicht verborgen, und Roland begann ebenfalls mit der Entwicklung von Preset-Synths.

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1973 kam der SH-1000 heraus, ein monofoner Analogsynth mit 10 Presets, der aber einiges an Nachbearbeitungsmöglichkeiten an Bord hat. Er gilt als der erste japanische, in Serie gefertigte Synthesizer überhaupt. Sein Nachfolger ist der etwas abgespeckte SH-2000, der für Roland ein echter Verkaufserfolg wurde und viel häufiger als der selten angebotene SH-1000 auf dem Gebrauchtmarkt zu finden ist. Er kam 1976 auf den Markt und kostete in Deutschland ca. 2.000 Mark – damals eine Menge Geld. Im Vergleich zu seinem Vorgänger ist er zwar mit weniger Eingriffsmöglichkeiten, dafür aber mit viel mehr Presets und Aftertouch ausgestattet.

Den kompletten Artikel findet ihr in der Sound&Recording-Ausgabe 05/2018. Hier versandkostenfrei bestellen.

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