Sound-Effects für Pros

Pro Sound Effects, Brooklyn – exklusive Sound-Libraries

Wurden Pro Sound Effects aus Brooklyn vor einigen Jahren hierzulande noch eher als Geheimtipp unter Sounddesignern gehandelt, hatten sie sich mit ihrer 2012 erschienen Hybrid Library in den USA längst bei vielen Soundschaffenden als Anbieter für professionelle Sound-FX etabliert. Währenddessen hat das Unternehmen sein Portfolio stetig erweitert und veröffentlichte u. a. exklusive Sound-Libraries aus den Privatarchiven Oscar-prämierter Sounddesigner, die z. B. an Filmen wie Inception, Blade Runner 2049 oder für David Lynch arbeiteten. Mit SoundQ, dem jüngsten Spross in der Produktfamilie, kommt nun eine Software hinzu, die firmenintern eine neue Zeitrechnung anbrechen lässt.

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Dass Pro Sound Effects mittlerweile über 800.000 Sounds anbieten, mit erfahrenen Hollywoodgrößen des Sound-Departments kollaborieren und auch internationale Player wie Electronic Arts, Netflix, Dänisches Radio, Berklee College of Music oder sogar den Bayerischen Rundfunk zu ihren Kunden zählen, war bei der Firmengründung 2004 alles andere als absehbar, wie Douglas Price, der CEO und Firmengründer erzählt: »Das war 2004 eine ganz andere Firma. Ich fing komplett alleine mit dem Vertrieb bestehender Sound-Libraries an, wie Sound Ideas, The Hollywood Edge usw., um mir einen ›The 4-Hour Workweek‹-Life-Style [Buch von Tim Ferriss; Anm.d.Red.] zu ermöglichen. Über die ersten Jahre hinweg entwickelte sich die Firma dann zu einer echten Sound-Company.« So war auch die 4-Hour-Work-Week schnell Geschichte, denn eine Erkenntnis rief neue Taten auf den Plan: Die Zeit war mehr als reif für neue Libraries jenseits der angestaubten Klassiker, die zu dieser Zeit auf dem Markt waren und quasi den Standard bildeten. »Ich habe mich dann entschieden, eigene Produkte zu entwickeln, weil mir bei vielen damals erhältlichen Libraries die mangelnde Qualität aufgefallen war.« Somit entstand die Hybrid Library, und David Forshee, der Produktmanager von Pro Sound Effects, ergänzt: »Die Leute hatten einfach genug von den damaligen General-Libraries und lechzten nach einem frischen Ansatz. Unsere Library hatte im Vergleich einen unglaublichen Gegenwert, was sie so erfolgreich machte, denn sie deckte zu dieser Zeit eine große Bandbreite ab, hatte eine Menge Sounds und war dafür relativ günstig.«

Den kompletten Artikel findest du in der Sound&Recording-Ausgabe 06/2021. Hier versandkostenfrei bestellen oder als PDF kostengünstig herunterladen. 

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