Synthesizer fürs iPad und iPhone

Moog Model 15

Moog Music hat uns mit der Veröffentlichung von Animoog gezeigt, dass man das iPad auch als musikalisches Instrument verwenden kann – hier konnte der komplette Touchscreen zum Steuern eines polyphonen Synthesizers benutzt werden.

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Nun ist Moog Model 15 auf dem Markt und spiegelt die iOS-Version des alten “Moog-Kastens” Model 15 von 1973 wider. Jede Facette des Originals wurde mit Liebe zum Detail neu erschaffen, um die Power und Qualität des Synthesizers aufrecht zu halten. Damit dies auch mit entsprechender Sensibilität angesteuert werden kann, wurde die App mit Apples neuer sogenannter Metal Technologie entwickelt. Das bedeutet, dass sich das Zoomen, Panning und das modulare Patching in der kompletten App durchweg natürlich anfühlt.

Der Model 15 Synthesizer bietet auf dem iPad sowohl einen monophonen als auch 4-Voice polyphonen Klang und kann mit 4 integrierten Controllern gesteuert werden. Mit intuitiven Gesten erscheinen das traditionelle Moog Keyboard, der 1150 Ribbon Controller, ein 8-Step Arpeggiator und das Animoog Keyboard mit 22 Skalen und mehrfachen Modulationsmöglichkeiten.

Daneben bietet der Synthesizer noch weitere Features, die über das Original hinausgehen wie zum Beispiel MIDI Integration, Zuweisungen für externe Steuermöglichkeiten, die Verwendung als MIDI Controller, Audio Bridge und MIDI Bridge Module und einen interessanten Looping Recorder mit Overdubbing.

Welches Handy/Tablet Modell brauche ich?
Aufgrund der Metal Technologie von Apple werden nur 64-bit Geräte unterstützt. Die App kann auf dem iPhone 5s oder neuer, iPod touch 6 oder neuer, iPad Air oder neuer und auf dem iPad Pro gestartet werden. Als iOS Version ist 9.3.1 oder neuer nötig.

Auf Soundcloud gibt es einen Demotrack von Synth Pionier Suzanne Ciani, die auch ein Preset Pack für die App entwickelt hat:

Der Synthesizer kann im Appstore für 29,99$ heruntergeladen werden. http://www.moogmusic.com/products/apps/model-15-app


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Sound&Recording Ausgabe 05/16

Songwriting Special

Diese Ausgabe widmet sich dem Thema Songwriting per App! Wir stellen euch iOS-Tools vor, die eure Kreativität beim Songwriting unterstützen und zeigen euch iOS-Hardware die umfangreiche, mobile Recording-Lösungen anbieten, wie Motive von Shure, die Lurssen Mastering Console und Lightning-Interfaces und –Mikrofone sowie Software. Eine Band die weiß wie man Songs schreibt sind AnnenMayKantereit. Mit ihrem Debüt-Album „Alles nix Konkretes“, das von Moses Schneider produziert wurde, schafften die Kölner-Jungs auf Anhieb den Sprung auf die #1 der deutschen Single Charts. Den Studio-Report findet ihr im Heft. Außerdem waren wir in Chino, USA in der Edel-Maufaktur bei Manley Labs zu Gast. Den dort hergestellten Channelstrip Manley Core haben wir für euch im Test. Für die Mixpraxis spricht Illangelo Montagnese über die Produktion mit The Weeknd und in De/Constructed zerlegt Henning Verlage King Kunta von Kendrick Lamar.

Getestet haben wir das Roli Seaboard Rise 25, das „Volksbändchen“ sE Electronics X1R und in Love The Machines gibt´s den Klassiker Roland JP-8000.

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