Additives Monster

Love The Machines: Kawai K5000 Digital-Synthesizer

Dass Mathematik funky sein kann, zeigt Kawai mit dem Synthesizer K5000, dessen additive Klangerzeugung auf der Theorie des französischen Mathematikers Fourier beruht. Der K5000 gehört zu den unterschätzten Klangerzeugern des letzten Jahrhunderts.

Kawai fertigt schon seit vielen Jahren Synthesizer. Zu den ersten Geräten der japanischen Firma zählen Analog-Synths wie der monofone 100F, der 1977 herauskam. Im Laufe der späten 80er-Jahre spezialisierte sich Kawai auf Digital-Synths. Dabei ging man aber einen anderen Weg als etwa Yamaha mit ihren FM-Synthesizern und wagte sich an die damals exotische additive Synthese. Diese wurde erstmals im Kawai K3 verbaut, einem Hybrid-Synth, der von manchen als „der PPG des armen Mannes“ bezeichnet wurde. Der 1986 vorgestellte K3 kombiniert traditionelle Elemente wie analoge Filter mit 8-Bit-Wellenformen und einer einfachen additiven Synthese. Der Nachfolger K5 erschien ein Jahr später und bietet eine deutlich verfeinerte additive Klangerzeugung mit nachgeschalteter, subtraktiver Synthese. Die Filter sind hier allerdings digital ausgeführt.

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