New York Compression 2019

Leapwing Audio DynOne V2 Multiband-Kompressor-Plug-in im Test

Bei Leapwing Audio handelt es sich um eine kleine Firma mit Sitz in Dilsen-Stokkem, Belgien. Seit wenigen Jahren veröffentlichen die drei Chef-Tüftler in regelmäßigen Intervallen hochinteressante Studiowerkzeuge. Während die beiden Plug-ins CenterOne und StageOne sich der akribischen Bearbeitung von Stereo- und Mono-Signalen annehmen, kümmert sich DynOne sehr innovative um Kompressionsaufgaben.

Anzeige

DynOne stellt, genau genommen, keinen absoluten Neuling dar, da dieser Prozessor inzwischen schon bei Version 2.2 angelangt ist. Somit ist es höchste Zeit, das vielversprechende Multiband-Werkzeug unter die Lupe zu nehmen.

Das Plug-in läuft unter Windows ab Version 8 sowie auf dem Mac ab OSX 10.10 und unterstützt die Schnittstellen VST/VST3, AAX und AU. Die Aktivierung des Plug-ins erfolgt beim ersten Start. Dazu werden einfach die E-Mail und die dazugehörige Seriennummer online übermittelt. Im Test war es möglich, zwei verschiedene Rechner zu autorisieren. Alle aktiven Lizenzen lassen sich im Nutzer-Account verwalten und bei Bedarf entfernen. Ein iLok ist also nicht nötig!

GUI und Workflow

Für einen Multiband-Kompressor macht DynOne grafisch einen sehr übersichtlichen Eindruck. Den Großteil der GUI beanspruchen die Schieberegler der fünf Bänder. Diese werden jeweils von einem Bargraphen für den Eingangspegel sowie für die Gain-Reduction begleitet. Darunter findet man einen Schalter zum Verbinden der fünf Fader. Auf der linken Seite gibt es einen Schiebregler für das Eingangssignal mit bis zu 12 dB Verstärkung. Dieses Bedienelement wird auf der rechten Seite für das Ausgangssignal gespiegelt. In der Kopfzeile haben die Programmierer neben einem Bypass-Schalter eine Undo/Redo-Funktion sowie eine Schaltfläche für schnellen A/B-Vergleich eingepflegt. Auch ein Drop-Down-Menü mit einer aussagekräftigen Preset-Liste ist hier vorhanden.

Wer tiefer unter die Haube schauen möchte, kann auf die Schaltfläche »Controls« klicken. Hier kommen auf insgesamt sieben Tabs zahlreiche Funktionen für den fortgeschrittenen Nutzer zum Vorschein, welche wir uns etwas genauer in der Praxis ansehen.

Den kompletten Testbericht findest du in der Sound&Recording 03 2019. Hier versandkostenfrei bestellen.

 

Unter »Global« lassen sich komplexe Vorgänge durch nur drei Schieberegler beeinflussen.
Jedes der fünf Bänder verfügt über alle traditionellen Kompressionsparameter.
Die Filter lassen sich nun entweder im Modus »Ultra Quality« oder »Low Latency« betreiben.

+++
sehr gute, artefaktfreie Bearbeitung
+++
flexible Einsatzmöglichkeiten
+++
aussagekräftiges Metering
++
»Low Latency«-Modus als ressourcenschonende Alternative
+
Bedienung

Hersteller: Leapwing Audio
Downloadpreis: 199,− Euro

www.leapwingaudio.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das könnte Sie auch interessieren