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Drumcomputer von Korg: Von Donca Matic bis Drumlogue

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Die Firma Korg hat sich schon sehr früh mit der Fertigung von Rhythmusmaschinen befasst und viele Drumcomputer herausgebracht, die in der Popmusik deutliche Spuren hinterlassen haben.

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Man kann sich wohl kaum einen schöneren Namen für eine Rhythmusmaschine ausdenken als das lautmalerische und äußerst passende »Donca Matic«. Hier wird (onomatopoetisch) der außersprachliche Sachverhalt lautlich nachgeahmt und beschrieben, was das Instrument macht und wie es klingt: »Donca … donca … donca …« Mit der Donca Matic hatte die japanische Firma Korg eine der ganz frühen seriengefertigten Rhythmusmaschinen auf den Weg gebracht. Gleichzeitig wurde das Kultinstrument auch der Grundstein für das Korg-Imperium.

In den frühen 60er-Jahren betrieb Tsutomu Katoh (der im zweiten Weltkrieg zu einer U-Boot-Besatzung gehörte) einen Nachtclub in Tokyo im angesagten Shinjuku-Viertel. Gleichzeitig war er auch Besitzer eines Musikgeschäftes namens Sound Box. Katoh schätzte Liveacts und lud viele Musiker ein, bei ihm zu performen. Eines Abends spielte Tadashi Osanai, einer der Top-Akkordeon-Musiker der Stadt im Club; er wurde rhythmisch von einem Wurlitzer Sideman unterstützt. Osanai, der ein Ingenieursstudium absolviert hatte, kam mit Clubbesitzer Katoh ins Gespräch. Er beklagte sich über die Limitationen der Sideman-Drum-Maschine und erzählte ihm von seinem Plan, ein besseres Rhythmusgerät zu konstruieren. Katoh verstand sich gut mit ihm, also beschlossen beide, eine Instrumentenfirma zu gründen und mieteten 1962 Fabrikräume an. Das Startup hieß anfangs Keio Electronic Laboratories; in den frühen 70er-Jahren, als die Firma auch Orgeln herstellte, wurde der Name in Korg (gebildet aus m»Keio« und »Organ«) geändert.

Den kompletten Artikel findest du in der Sound&Recording-Ausgabe 6/2022. Hier versandkostenfrei bestellen oder als PDF kostengünstig herunterladen. 

Die Donca Matic DA-20 ist das erste Produkt von Korg. Ihre analogen Drum-Sounds lassen sich auch mit dem integrierten rudimentären Keyboard antriggern.
Drei Varianten der Donca Matic
Auf der Platine der Mini Pops 7 befinden sich Trimmer, mit denen sich der Grundsound einiger Instrumente problemlos verändern lässt. Auch die von Jarre verwendete Mini Pops-7 wurde von seinem Techniker Michel Geiss gepimpt.
Ein Korg-Katalog aus den 70er- Jahren mit drei Mini-Pops-Modellen und dem Donca Matic Stageman
Der KPR-77 ist mit acht Drum-Sounds ausgestattet und verfügt über eine Flam-Funktion. 48 Patterns und sechs Songs lassen sich abspeichern.
Die KR-55 wäre vom Design her in jedem 70er-Jahre-Büro als Anrufbeantworter durchgegangen.
Die DDM-Maschinen sind zwar nur mit 8-Bit-Samples bestückt, wurden dennoch von Leuten wie Joe Zawinul und Jimi Tenor eingesetzt.
Die DDM-Maschinen sind zwar nur mit 8-Bit-Samples bestückt, wurden dennoch von Leuten wie Joe Zawinul und Jimi Tenor eingesetzt.
Ein ungewöhnlicher Percussion-Synth: die Wavedrum
Zu den Stärken der S3 gehört die Möglichkeit, unterschiedliche Samples (mit jeweils eigenen Pitch und Velocity- Werten) für die Attack- und die Decay-Phase eines Drum-Sounds zu verwenden. Dadurch lassen sich auch ungewöhnliche Klänge realisieren.
Die erste Electribe ER-1 kann mit der inoffiziellen Shamen-Firmware (http://electribe.cc/wp) mit zusätzlichen Features wie dem Laden eigener Samples und der Steuerung mit MIDI CC-Befehlen ausgestattet werden.
Die digitale DSP Synth Engine der Volca Drum generiert verschiedene Wellenformen einschließlich Noise, die mit Pitch-Modulation, Hüllkurven und Bitcrusher versehen und anschließend mit dem Waveguide- Resonator bearbeitet werden können.
Volca Sample ist ein leistungsfähiges kleines Groove-Kraftwerk.
Der Drumlogue bietet eine der innovativsten und flexibelsten Sound-Engines.

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