Blitz und Donner

Digital AudionetworX: Audioworkstation Extreme Audio-PC mit Thunderbolt 3 im Test

(Bild: Dr. Andreas Hau)

Auch im Jahre 2018 ist längst nicht jeder Rechner von der Stange für Audio-Recording geeignet. Schnell muss er sein, gleichzeitig aber auch leise, selbst unter Hochlast. Außerdem sollte er niedrige Latenzen ermöglichen, ohne dass es zu Aussetzern kommt. Erste Anlaufstelle für optimierte Audio-PCs ist Digital AudionetworX in Berlin. Wir haben uns eine aktuelle Workstation Extreme mit rechenstarkem Zehnkern-Prozessor und blitzschneller Thunderbolt-3-Schnittstelle angeschaut.

Es beginnt mit einen Déjà-vu. Wieder steht der Kurierdienst mit einem großen, schweren Paket vor der Tür. Wieder hebe ich ein massives, schwarzes 19-Zoll-Gehäuse aus dem Karton, und wieder ist es ein Hochleistungssystem von Deutschlands wohl bekanntestem Audio-PC-Ausstatter, Digital AudionetworX aus Berlin. Und doch ist dieses Mal etwas anders …

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Ein Thema, das mich schon länger beschäftigt, ist Thunderbolt auf Windows-Rechnern. Lange Zeit war diese ultraschnelle Schnittstelle Apple-Rechnern vorbehalten, obwohl sie eigentlich von Intel entwickelt wurde. Auf der Windows-Plattform fand man Thunderbolt bislang allenfalls bei teuren Business-Notebooks und vereinzelt bei All-in-One-Rechnern. Das soll sich 2018 ändern, denn Intel will fortan auf Lizenzgebühren verzichten und Thunderbolt − inzwischen sind wir bei Thunderbolt 3 angekommen – in kommende Chipsätze integrieren. Das könnte dieser Schnittstelle endlich zum Durchbruch verhelfen.

Den kompletten Artikel findet ihr in der Sound&Recording-Ausgabe 04/2018. Hier versandkostenfrei bestellen. 

Viele Hersteller von Thunderbolt-Audio-Interfaces haben ihren Teil schon geleistet, indem sie für ihre Geräte auch Windows-Treiber programmiert haben. Deshalb bat ich DA-X Mastermind Daniel Engelbrecht, den aktuellen Testrechner mit Thunderbolt 3 auszustatten. Insofern versteht sich dieser Test auch ein wenig als Technologie-Preview: Was bringt Thunderbolt 3 auf Windows-Rechnern?

Benchmarks im Vergleich

Die DA-X Audio Workstation Extreme wurde mit einem per USB 3.0 eingebundenen Universal Audio Apollo Twin USB-Audiointerface getestet. Niedrige Latenz bedeutet 256 Samples (ca. 7,8 ms), d. h. noch zum Einspielen von Softsynths geeignet; hohe Latenz bedeutet maximale Puffereinstellung (2.048 Samples) fürs Mixing. Als DAW-Plattform für alle Plug-in-Tests diente Steinberg Cubase (64 Bit) in der jeweils aktuellen Version.

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enorme Rechenleistung

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lautloser Betrieb, auch bei Hochlast

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vorbildlicher Systemaufbau

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Thunderbolt-3-Performance

Hersteller/Vertrieb: Digital AudionetworX
Basispreis: 2.469,− Euro
Aufpreis Extreme Quiet Kit: 149,− Euro,
Aufpreis Thunderbolt-3-Karte: 99,− Euro
www.da-x.de

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Hier hat sich ein Fehler in der Tabelle eingeschlichen. Im neusten Model ist ein Core i9-7900X verbaut.
    https://www.golem.de/news/core-i9-7900x-im-test-intels-10-kern-brechstange-1706-128520.html

    Auf diesen Kommentar antworten
    1. Hallo
      Danke für den Hinweis, das ist absolut korrekt und wir haben es korrigiert.

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