Produkt: Sound & Recording 06/2020
Sound & Recording 06/2020
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Holz und Elektronik

Ciat-Longbarde Cocoquantus 2 – Sampler-, Looper- & Synthesizer-Exot im Test

»The COCOQUANTUS is a TUBE through which YOU SQUEEZE your JELLY ASS, meaning the sonic material you give it«, so der Erfinder Peter Blasser über seinen Cocoquantus 2.

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Hölzern, ungewöhnlich, etwas verrückt … ein Exot. Egal wo man mit dem Cocoquantus 2 auftaucht, häufen sich früher oder später neugierige Blicke und Fragen. »Was ist das denn für ein Gerät?«, »Was kann man damit denn alles anstellen?«, »Hast du das selbst gebaut?« Der Cocoquantus 2 von Ciat-Lonbarde ist mit seinen verschiedenen Hölzern im Gehäuse, den farbig codierten Buchsen und den bunten Bananenkabeln, die auch bei Buchla-Instrumenten eingesetzt werden, ein echter Anziehungsmagnet.

Mir selbst ging es nicht anders, als ich ihn das erste Mal sah. Nachdem ich mich dann ein wenig schlau machte, stellte ich mit Erstaunen fest, dass er nicht nur viel zu bieten hat, nein, jeder einzelne Cocoquantus 2 sieht zudem anders aus! Peter Blasser, der 1996 anfing, antike Instrumente wie Lauten und Kitharas nachzubauen und sich ab 2000 schließlich Synthesizern widmete, benutzt für jedes seiner Geräte eine andere Auswahl sowie Anordnung an Hölzern, u. a. Walnuss, Sassafras, Esche und Kirschbaum. Zudem wird das Holz mit der Zeit von Haus aus immer dunkler, besonders wenn man das Instrument öfter draußen spielen sollte. Echte Unikate also.

Das Staunen hört damit aber nicht auf, denn je mehr man über den Cocoquantus 2 erfährt, desto kurioser wird es. Von ihm gibt es übrigens schon einige Vorgängermodelle wie Ambrazier, Srine Cocolase und Cocostuber, und er ist ausgeklügelter, als man es bei einem Instrument aus Holz vielleicht vermuten würde. Er ist ein Sampler, Looper, Delay, Synthesizer und Modulator zugleich und kann in insgesamt drei Hauptsektionen eingeteilt werden.

Jeder Cocoquantus 2 ist optisch ein Unikat, weil für jedes Gerät andere Hölzer verbaut werden.
Die Modulationsmöglichkeiten in der Quantussy-Sektion können »ernsthaftes Chaos« verursachen.

Den kompletten Testbericht findest du in der Sound&Recording+Keyboards-Ausgabe 04/2021. Hier versandkostenfrei bestellen oder als PDF kostengünstig herunterladen. 


Hersteller/Vertrieb:
Ciat-Lonbarde / Patch Point

Internet:
www.ciat-lonbarde.net

Preis
ca. 1.425,– Euro

Unsere Meinung
+++ sehr spezieller, interessanter Sound
++ tolles Sounddesign-Tool
++ ausgefeilte Modulationsmöglichkeiten
+ verschiedene Eingangsmöglichkeiten
– hoher Preis

Produkt: Sound & Recording 01/2020 Digital
Sound & Recording 01/2020 Digital
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