Sounddesign Tutorials mit Zynaptiq-Tools

Zynaptiq Tutorial – Unveil

Zynaptiqs Unveil gehört zur noch recht neuen Kategorie der DeReverb Plug-ins; sein Anwendungszweck ist es, Aufnahmen von zu viel Hall zu befreien und gleichzeitig die Verständlichkeit zu erhöhen. Dabei kommt das Plug-in mit erstaunlich wenigen Parametern aus. Wie das Ganze funktioniert, zeigen wir euch im Video. Ein grobes Grundsetup kann folgendermaßen aussehen:

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  • Fügt Unveil in einen Insertslot der Spur ein, die enthallt werden soll. Beachtet dabei, dass das Plug-in sehr CPU-hungrig ist und Zynaptiq empfiehlt, mit hohen Latenzen zu arbeiten.
  • Dreht den Focusregler bis zum Anschlag auf; das Ergebnis sollte ein bereits sehr trockenes Signal sein. Der Focusregler ist, grob gesagt, unser Mixregler, daher können wir nach dem Finetuning die Intensität des Effekts hiermit soweit reduzieren, bis nur die gewünschte Menge Hall entfernt wurde.
  • Durch die komplexen Berechnungen in Unveil kann es sein, dass der Output des Plug-ins lauter ist als der Input; hier kann man mit dem Outputregler gegensteuern.
  • Mittels der Localize-, Refract-, Adaption- und Presenceregler, die wir im Video kurz beleuchten, kann man nun noch die Unveil Algorithmen feinjustieren und das Ergebnis verfeinern.

Viel Spaß beim Ausprobieren!


Zynaptiq Tutorial – Freezing mit ADAPTIVERB

In diesem Tutorial schauen wir uns für euch die Freeze-Funktion in Zynaptiq´s ADAPTIVERB an. Mit dieser Funktion wird das Eingangssignal des Halls eingefroren und das Plug-in arbeitet nur noch mit dem Audiomaterial, das im Buffer zwischengespeichert ist. Daraus lassen sich sehr interessante Flächen und Drones basteln.


Zynaptiq Tutorial – Resonanzeffekte mit Unfilter

Am Beispiel eines Drumloops zeigen wir euch in unserem Video Tutorial, wie man Zynaptiq Unfilter als kreatives Sound Design-Tool nutzen kann und erläutern die Möglichkeiten dieser außergewöhnlichen Software.


Zynaptiq Tutorial – Adaptiverb Keyb Mode

In diesem Zynaptiq Tutorial beschäftigen wir uns mit dem Keyboard Modus in Adaptiverb, und formen aus einer einer atonalen Hallfahne eine Hallfahne mit Klang.  Steuerbar ist das über Kontroller aber auch über eine Keyboardtastatur.


Zynaptiq Tutorial – Morph 2

Mit Morph 2 hat Zynaptiq ein Plug-in im Angebot, welches einen zwei verschiedene Sounds auf unterschiedlichste Arten miteinander verschmelzen lässt. Wer jedoch gerade nicht zwischen verschiedenen Klängen hin- und hermorphen will, der kann das Tool auch wunderbar als Effektmodul einsetzen. Wie das geht, zeigen wir euch im Video:

  • Fügt eurer Session eine neue Morph 2 Instanz hinzu. Wichtig: bitte dabei die Hinweise im Manual beachten denn das Setup und Routing von Morph 2 unterscheidet sich von dem anderer Plug-ins und ist, je nach verwendetem Sequencer, unterschiedlich.
  • Routet nun das Signal, welches ihr bearbeiten wollt so, dass es an Eingang A von Morph 2 anliegt.
  • Nun stehen euch die Parameter „Algorithm“, „Amp Sense“, „Formants“, „Complexity“ sowie der integrierte Reverb zur Verfügung um euren Klang zu bearbeiten. Je nach Einstellung sind hier verschiedene Effekte vom Formantshifting über Filterung bis hin zu Sättigungseffekten möglich. Das Manual hält auch hier hilfreiche Tipps parat.


Zynaptiq Tutorial – VST3 in Morph 2

Kürzlich haben Zynaptiq all ihre Plug-Ins mit VST3 Unterstützung ausgestattet. Vor allem Morph 2 profitiert beim Einsatz in Cubase deutlich davon denn das Routing geht nun wesentlich einfacher von der Hand, wie man im Video sehen kann:

  • Wir laden Morph 2 in der „SC“ Variante auf eine Audiospur, die wir morphen wollen.
  • Im Plug-In selber aktivieren wir den typischen VST3 Sidechain Button.
  • Nun können wir ein zweites Signal direkt in den Sidechain Eingang von Morph 2 routen und mit dem Morphing loslegen. Kein Vergleich also zu dem komplexen Routing mit Quadrogruppen und Downmixsettings, welche zuvor notwendig waren.


Zynaptiq Tutorial – Hilfe bei der Parallelkompression

Morph 2 von Zynaptiq lässt sich nicht nur als extremer Klangverbieger verwenden, sondern auch als nützliches Helferlein. Mit seiner Hilfe kann man Parallelkompressionstechniken noch weiter verfeinern und mehr ins Detail gehen. Wie das genau geht, zeigen wir im Video:

  • Zunächst richten wir eine ganz normale Parallelkompression ein, nur routen wir die komprimierte Spur nicht auf die Summe, sondern in den Sidechain Eingang einer Morph 2 Instanz, welche wir auf der Originalspur eingefügt haben.
  • Wenn wir nun das X/Y Feld verwenden, können wir zwischen Original- und komprimierter Spur hin- und hermorphen.
  • Da sich die Funktionsweise des Morphings verändern lässt, lassen sich mit den „Algorithms“ also verschiedene Arten einstellen, wie die beiden Eingangssignale miteinander interagieren.
  • Noch mehr Feintuning ist hier mit dem „Amp Sense“ Parameter möglich und mittels „Complexity“ lässt sich das Signal noch ein wenig anrauhen.


Zynaptiq Tutorial – Klangauffrischung mit Unchirp

Unchirp von Zynaptiq ist primär ein Reparaturtool um Klangartefakte aus dem Nutzsignal zu entfernen, die beispielsweise durch Codierung mit niedrigen Bitraten entstanden sind. Gleichzeitig bietet es aber auch einige Funktion zur Klangauffrischung, um das in Mitleidenschaft gezogene Signal wieder aufzuwerten. Diese Funktionen lassen sich auch wunderbar zur Klangveredelung von einwandfreien Signalen verwenden. Genau Details dazu, zeigen wir euch im Video:

  • Der Sync-Regler kann als generelles Aufräum-Tool verstanden werden und verschafft dem Signal mehr Klarheit und Durchsetzungsfähigkeit, gibt ihm aber auch gleichzeitig mehr Schärfe.
  • Ausgleichen lässt sich das entweder mit der Warmth Funktion die, wie der Name schon vermuten lässt, für mehr klangliche Wärme sorgt, oder über die Mix Funktion, mit der der Wet-Anteil des Signals einfach reduziert werden kann.
  • Mit der Transient Sektion lassen sich dem Signal zusätzliche, synthetisch erzeugte Transienten hinzufügen. Wie sich diese Sektion verhält wird mit dem Threshold Regler gesteuert, der Synth Slider bestimmt die Lautstärke der erzeugten Transienten.
  • Die Treble Boost Sektion kann schließlich die Höhenanteile des Signals zusätzlich boosten, auf Wunsch hin können auch hier fehlende Höhenanteile synthetisch erzeugt werden.


Zynaptiq Tutorial – Pads aus Sinuswellen

Adaptiverb von Zynaptiq unterscheidet sich aufgrund seiner Parameter und Möglichkeiten radikal von vielen anderen Reverb-Plug-ins. Damit lassen sich sogar einfachen Sinuswellen zusätzliche Obertöne hinzufügen und daraus weiche, spacige Pads generieren. Eine genaue Anleitung dazu findet ihr im Video:

  • Adaptiverb wird als Insert-Effekt hinter einen Synthesizer gehängt, der einfach nur Sinuswellen ausgibt. Das Dry/Wet-Verhältnis stellen wir aus 100 %, um nur das komplett verhallte Signal zu hören.
  • Als „Reverb Model“ wählen „R-Trc“, die „Reverb Source“ schieben wir ganz nach rechts und die „Reverb Size“ auf ca. 75 %.
  • Als Nächstes schieben wir „Harmonic Filtering“ auf 0, „Interval“ auf 12 und „Richness“ komplett nach rechts. Jetzt sollte unser Sinus zusätzliche Obertöne und Schwebungen enthalten, aber auch etwas schief klingen. Dem lässt sich entgegenwirken, indem „Harmonic Filtering“ leicht nach rechts geschoben wird.
  • Der Nachteil ist, dass dadurch gewisse andere Frequenzen abgeschwächt werden. Dies lässt sich jedoch mit dem „HCF Weighting“-Regler genauer einstellen.
  • Um dennoch ein paar zusätzliche Schwebungen zu erhalten, können wir den „Pitch Randomize“-Regler verwenden.


Zynaptiq Tutorial – Instant Soundscapes

Adaptiverb von Zynaptiq verfügt über eine spezielle Funktion, die wir vor einiger Zeit schon einmal in einem Video vorgestellt haben. Dabei handelt es sich um die Freeze-Funktion, die dafür sorgt, dass der Input-Buffer von ca. 93 ms permanent geloopt und in die eigentliche Reverb-Sektion eingespeist wird. Wie man mittels dieser Funktion Instant Soundscapes erzeugen kann, zeigen wir hier und im Video.

  1. Adaptiverb wird als Insert-Effekt eingeschleift und ganz normal mit einem beliebigen Signal beschickt. Anschließend wird das Eingangssignal mithilfe des »Freeze«-Buttons eingefroren.
  2. Zur anschließenden Feinabstimmung des Sounds ist es zunächst sinnvoll, den Dry/Wet-Parameter auf »100 % Wet« zu schieben.
  3. Anschließend kann man die verschiedenen Parameter von Adaptiverb ganz nach Belieben justieren, bis sich ein stimmiger Sound ergibt.
  4. Den Sound speichern wir als neues Preset ab.
  5. Nun können wir beispielsweise eine leere Audiospur erzeugen, dort eine Adaptiverb-Instanz hereinladen und unser Preset aufrufen. Wie man sieht, wurde der Inhalt des eingefrorenen Input-Buffers mitgespeichert, und unser Sound erklingt sofort wieder, ganz ohne Eingangssignal.

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