Larger than Life

Sounddesign-Tutorial: Wir bauen mächtige Trailer Voices

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Dieser Moment, wenn in einem Film- oder Gametrailer plötzlich diese riesige und mächtige Stimme einsetzt, jagt mir immer wieder wohlige Schauer über den Rücken. Sie erzeugt eine ganz eigene Atmosphäre und kann die Bilder und die Musik des Trailers perfekt unterstützen.

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Natürlich wurden diese großen Trailer immer von Profi-Sprechern in Top-Recording-Umgebungen eingesprochen, und man muss leider sagen, dass dies auch schon eine der Grundbedingungen für eine mächtige Trailer Voice ist. Aber wir lassen uns davon nicht einschüchtern und versuchen trotzdem, uns im Folgenden grob in diese Richtung zu bewegen. Also, Mikro aufgebaut und Preamps vorgeheizt – los geht’s.

Wir benötigen ein Recording-Setup in einer ruhigen, möglichst wenig räumlichen Umgebung. Dazu ein gut auflösendes Mikrofon, welches vor allem den Höhenbereich fein abbilden sollte. Wenn das Setup steht, folgt die Performance, und die hat es in sich. Profi-Sprecher könnten an dieser Stelle komplette Bücher damit füllen, wie man sich vor dem Mikrofon zu verhalten hat. Leider bin ich keiner und kann daher nur grob dazu raten, den gewünschten Text mit einer ernsten bzw. dramatischen, tiefen und gepressten Stimme vorzutragen. Hier hilft einfach nur zu experimentieren.

Noch ein kurzer Hinweis zum Aufnahmeformat: Es kann sinnvoll sein, die Aufnahme mit 48 kHz statt 44,1 kHz durchzuführen, da wir die Stimme im Anschluss pitchen wollen und so ein Quäntchen mehr Informationen an Höhensignalen haben. Mikrofone mit einem angegebenen Frequenzgang bis 20 kHz cutten nämlich nicht radikal darüber, sondern liefern auch noch in etwas höheren Frequenzen ausreichend Informationen. Noch höhere Sampleraten sind meiner Meinung nach nur dann sinnvoll, wenn auch das Mikrofon höhere Frequenzen aufnehmen kann.

Den kompletten Artikel findest du in der Sound&Recording-Ausgabe 6/2022. Hier versandkostenfrei bestellen oder als PDF kostengünstig herunterladen. 

1176er Emulationen wie Softubes FET Compressor eignen sich gut zur kräftigen Vocal-Bearbeitung.
Ein solches Stereo-Delay sorgt für eine starke Stereoverbreiterung, allerdings kippt das Signal auch zu einer Seite.

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