3 Drumgrooves via Reverb

Sounddesign: Synthetische Percussion-Sounds aus dem Hallgerät

Sounddesign Laser Sound

Elektronische Drumsounds entstammen meistens einem Sampler oder Synthesizer. Alternativ kann man dafür aber auch ein Hallsignal verwenden. Drei leicht unterschiedliche Ansätze für diese Technik möchte ich euch gerne im Folgenden vorstellen.

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Was benötigt man eigentlich für einen zünftigen Drumloop? Wenn man sich auf Elektronische Musik konzentriert, dürfte an erster Stelle vermutlich die Kick-Drum stehen. Sie bildet das Fundament, die Basis des Tracks und ist eine komplette Wissenschaft für sich. Die Kick-Drum ist auch das Drum-Element, welches grundsätzlich die höchste Aufmerksamkeit erhält. Viele erinnern sich an die mörderische Bassdrum in Track XYZ von DJ ABC, aber wohl kaum niemand wird erwähnen, dass der Clap in demselben Track »sowieso alles weggefetzt« hat. Dabei sind die restlichen Percussion-Elemente wie Hi-Hats, Snare, Shaker, Claps, Cymbals etc. ebenfalls von hoher Wichtigkeit, denn sie machen aus simplem Four-To-The-Floor erst einen echten Groove − sie bringen die Sache zum Rollen und füllen die Leere zwischen den Bassdrum-Schlägen.

Da wir hier vorrangig Elektronische Musik betrachten, muss es sich bei diesen Percussion-Elementen aber keineswegs um eine echte bzw. gesampelte Aufnahmen von echten Instrumenten handeln − schließlich können auch atonale Synth-Noises wunderbar als Schlagwerkersatz herhalten.

In dieser Sounddesign-Folge wollen wir den Hall als Quelle für verschiedene Percussion- bzw. Groove-Elemente betrachten, und unser verhalltes Signal soll lediglich die Bassdrum sein.

Den kompletten Artikel findest du in der Sound&Recording-Ausgabe 4+5 2019. Hier versandkostenfrei bestellen. 

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