Kinderspielzeug & Dämonen

Sounddesign: Gruselige Sounds mit Spieluhr nachbauen

Sounddesign Laser Sound

Weihnachten ist vorbei, das neue Jahr hat begonnen, und ich hoffe, ihr hattet eine schöne Zeit und seid gut gestartet. Noch stehen viele Tannenbäume und hängen die vielen Lichter, und hier und da liegen auch noch die Spieluhren herum. Zwar ist die Spieluhr an sich kein Weihnachts-exklusiver Gegenstand, dennoch trifft man bzw. hört man sie zum Jahresende überdurchschnittlich häufig. So gibt es sich bewegende Figuren, die dabei kleine festliche Melodien klimpern, oder auch metallene Keksdosen mit einer kleinen, eingebauten Mechanik. Eine Sache haben all diese Instrumente gemeinsam − ihr Klang hat eine Aura von Gemütlichkeit und Ruhe, man könnte beinahe von einer Art kindlichen Unschuld sprechen − kein Wunder, die Spieluhr war früher auch mal ein Kinderspielzeug und ist es heute auch noch. Und jetzt erinnern wir uns bitte daran zu zurück, dass wir dieses Jahr kein passendes Halloween-Thema in unserer Sounddesign-Reihe hatten …

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Es wird Gruselig

Kinder in Horrorfilmen oder -spielen sind eigentlich ein Gruselgarant − sehr vielen Menschen ist diese Kombination äußerst unheimlich. Vermutlich spielt hier der starke Kontrast die Hauptrolle − ein Kind passt nun mal eigentlich nicht in eine solch finstere Szenerie hinein. Das Gleiche gilt dann auch für kindliche Geräusche, beispielsweise das oft genutzte, geisterhafte Kinderlachen. Die Spieluhr schlägt hier in eine ähnliche Kerbe − ihren friedlichen Klang würde man kaum in einer Gruselwelt vermuten, und daher ist ihr Effekt hier umso extremer.

Das komplette Tutorial findet ihr in der Sound&Recording-Ausgabe 1+2 2019. Hier versandkostenfrei bestellen. 

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