Tipps vom Profi

Mixing Tutorial – So komprimiert man eine Snare!

(Bild: Dirk Heilmann)

Wenn man Tontechniker mal zu dem Thema »Mischen von Schlagzeugaufnahmen« fragt, wird sehr oft die Bearbeitung der Snare als einer der wichtigsten Schritte beschrieben. Vor allem in der Rockmusik entscheidet der Sound bzw. Charakter der Snare hauptsächlich über die Wirkung des gesamten Schlagzeugs. In diesem Zusammenhang wird auch der Begriff »Kompression« sehr oft verwendet.

Wenn es darum geht, die Snare in der Dynamik einzuschränken und eine ausgewogene Lautstärke über den gesamten Song zu erzielen, oder darum, die Snare etwas punchiger und knackiger zu bekommen, damit sie sich im Mix besser durchsetzen kann, scheint Kompression oft die Lösung zu sein. Aber wie muss man den Kompressor richtig einstellen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen? In dieser Folge erkläre ich euch, worauf ihr beim Komprimieren einer Snare achten solltet, welche Plug-ins besonders gut dafür geeignet sind und wie sich die jeweilige Einstellung auf den Sound auswirkt. Dazu nehmen wir die bereits leicht bearbeiten Drums bzw. die noch unkomprimierte Snare aus der letzten Folge.

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Der UAD 1176LN ist ein oft benutzter Kompressor für die Snare, weil die Attack- und Release-Zeiten für perkussive Signale schnell genug sind. Das Oxford Dynamics Plug-in ist flexibel einstellbar und arbeitet sehr sauber. Der UAD DBX160 dagegen hat einen sehr speziellen Sound, den man sehr gut als Effekt benutzen kann.

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