20.01.2018 in Köln

Mastering Workshop mit Engineer Bob Humid

bob humid mastering workshop

Am Samstag, den 20.01.2018, startet unsere Mastering-Workshop mit Bob Humid. Der Elektronikproduzent, Sounddesigner, Autor und Mastering-Spezialist führt euch durch die wichtigsten Dos & Don’ts beim Mastering & Premastering für CD-, Digital- und Vinylmedien. Die Teilnehmer dürfen eigene Tracks mitbringen, die nach gemeinsamer Auswahl vor Ort von Bob anschaulich und verständlich erklärt, final veredelt und gemastert werden.

Der Workshop findet in Bobs eigener Regie in Köln statt.

Datum: 20.01.2018

Wo: 50674 Köln (genaue Adresse wird dann bekannt gegeben)

Uhrzeit: 14 bis 20 Uhr

Preis: 159,– Euro

Der Workshop ist auf 6 Teilnehmer begrenzt. Also ran an den Speck!

>>Jetzt hier zum Mastering-Workshop am 20.01.2018 anmelden<<

 

Bob Humid wird in diesem Kurs das komplexe Thema Mastering auf lockere, aber sinnstiftende Weise den Kursteilnehmern nahe bringen. Die mitgebrachten Tracks werden während des Seminars von Bob Humid auf Mixingfehler analysiert und anschließend gemastert. Denn jedes neue Stück Musik muss individuell parametrisiert werden, ein sinnvolles Zurückgreifen auf Presets verbietet sich für Bob im Mastering.

Die Geschichte des Masterings ist für Bob eine Geschichte voller Irrtümer. So oder so ähnlich müsste eine Einleitung zu diesem Thema wohl seiner Meinung nach lauten, denn es gibt kaum einen Bereich in der modernen Tontechnik, der mehr mythologisiert und thematisch verstümmelt wurde. Sprücheklopfer gibt es viele: „Das muss man alles analog machen, digital klingt scheiße!“, „Umso lauter das Master, desto besser.“ Mit der Wirklichkeit hat das alles nicht viel zu tun, mit wirklich fettem Sound schon mal gar nicht. Vielmehr entscheidet die Erfahrung sämtlicher an der Produktion beteiligten Engineers und Musiker über die Qualität des finalen Ergebnisses. Nicht nur deshalb ist die Kommunikation zwischen Mastering-Engineer (ME) und Musikproduzent enorm wichtig. Es ist beispielsweise, entgegengesetzt der weit verbreiteten Meinung vieler Neulinge, recht einfach, einen Track laut zu bekommen. Ob dieser dann aber im Radio, Stream, auf Platte oder im Club noch gut klingt, ist wirklich die Kardinalsfrage. Ein exzellentes Mastering sollte transparent, druckvoll und detailreich klingen und dabei die einzelnen Elemente des Mixes wohltuend hervorholen. Doch gerade in den heutigen Zeiten der sogenannten „Loudness War“ häufen sich selbst bei der Musikindustrie die aus künstlerischer und handwerklichen Sicht misslungenen finalen Masters.

Inhalt des Workshops

Technische Voraussetzungen (Formate, Bitrate, RMS-Wert)
Hörpsychologie und analytisches Hören
Spektralanalyse und Peakmeter
Equalizing von Stereomixen (Sweetening, Transparenz & „Colour“ + HP-Bearbeitungen) – Auf die Mitten kommt es an!
De-Essing ohne Artefakte mit Zuhilfenahme von Multiband-Techniken
Summen-Kompression (Single-Band vs. Multiband) + Sidechain-Einstellungen bei der Summenkompression und der sogenannte „Mix-Glue“-Faktor.
Transienten, Punch und Druck vs. „Laute Mixe“ (Mikrodynamik und Makrodynamik)
Stereobasisbearbeitung (Korrelationsgradmesser, Mono-Kompatibilität, MS-Techniken)
Limiting / HF-Limiting
Ambience Recovery (Was ist Tiefenstaffelung? Wer war Helmut Haas, und warum ist der wichtig?)
Unterschiede der wichtigen Mastering-Aspekte bei Vinyl- und CD als Zielmedium
Offenes Gespräch und Fragen zum Thema Mastering

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