Lösungsorientiert

Zu Besuch bei ESI Audiotechnik, Leonberg

Ein Teil des ESI-Teams (v.l.): Technischer Leiter Andreas Preuss, Firmenchef Claus Riethmüller, Verkaufsleiter Mark Schäzle und Software-Entwickler Jesko Quenzer

ESI bietet seit Jahren kompakte Audio- und MIDI-Interfaces, Lautsprecher und andere »Problemlöser«. Dabei steht die konkrete Anwendung im Vordergrund — ohne »Feature-Gewitter«. Die Firma hat sich mit zuverlässigen Lösungen etabliert. Zeit für ein Gespräch über Markt, Entwicklungen, Fertigung, den Vorteil eigener Treiber … und Hürden unter Windows und Mac OS X, die Usern unfreiwilliges Resampling einbringen kann.

In Leonberg nahe Stuttgart sitzt die Firma ESI Audiotechnik im Erdgeschoss eines Gebäudekomplexes im Industriegebiet. Das Firmenschild weist zusätzlich noch RIDI Multimedia aus, die ursprüngliche Bezeichnung. Das Unternehmen, das heute kompakte Audio- und MIDI-Interfaces sowie Lautsprecher anbietet, wurde 1998 gegründet. Zu Anfang waren sie ein Vertrieb für Audio-Interfaces und Soundkarten, hatten dazu Software im Portfolio − etwa von Applied Acoustics und BIAS. »Wir waren recht schnell ins Marketing und die Produktentwicklung eingebunden«, erklärt ESI-Chef Claus Riethmüller. »Am Ende gingen wir von einem Vertrieb zu einem Hersteller über.« Mittlerweile werden ESI-Produkte in Leonberg entwickelt, sie sind vor Ort zu siebt, die Fertigung erfolgt in Asien.

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Der Wandel sei teilweise »Learning by Doing« gewesen, erklärt Riethmüller. »Was Produktkonzepte betrifft − was will der Anwender eigentlich, welche Features werden nachgefragt − sind die Unterschiede zwischen Vertriebs- und Herstellungsseite nicht so groß: Wir entdecken eine Marktlücke und eine Zielgruppe, die wir konkret und preisgünstig ab – decken wollen. Dann entwickeln wir ein Produkt, das so kompakt wie möglich nur die gewünschten Features bietet.« Er verweist etwa auf das ESI Gigaport HD+ Interface: »Das Gigaport hat acht Ausgänge und ist sehr klein − in der Größe gibt es nichts Vergleichbares auf dem Markt. Daher ist das Interface im DJ-Bereich sehr beliebt, und interessanterweise auch weltweit in der Hotelbranche, für automatisierte Beschallungen.«

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Gigaport HD+ Interface, auf der Rückseite befinden sich acht Cinch-Ausgänge.
»Evergreen« im Portfolio: Das ESI Maya-Interface existiert seit 2003, aktuell in der dritten Generation, etwa als Maya 44 USB+ oder − wie abgebildet − als PCI-Express-Lösung Maya 44eX.
In der Werkstatt befinden sich Mess- und Entwicklungsarbeitsplätze. »Wir haben eine Ausfallrate von einem Prozent oder weniger und achten auch penibel darauf«, so der Technische Leiter Andreas Preuss.
Bei den Lautsprechern der uniK-Serie (hier: uniK 08) setzt ESI auf einen Magnetostaten im Hochtonbereich.
Das planet 22x-Interface soll künftig auch als Netzwerklösung mit Dante angeboten werden.

www.esi-audio.de

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