Der EQ der das Metal veredelt

Michael Wagner zum Einsatz des Manley Massive Passive

Mit weit über 90 Millionen verkauften Metal- und Hardrock-Alben auf dem Kerbholz hat sich der Produzent Michael Wagener einen festen Platz in der Szene erarbeitet.

Auf seiner Creditliste der vergangenen 35 Jahre stehen dabei Namen wie Ozzy Osborne, Mötley Crüe, Metallica, Skid Row, Poison oder Megadeth. Nun offenbarte der Top-Produzent das Geheimnis hinter seinem individuellen Sound, der seiner Aussage zufolge zu wesentlichen Teilen dem EQ-Boliden Massive Passive aus den Manley Labs zuzuschreiben ist.

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Wagener vermeidet konsequent den EQ-Einsatz während der Aufnahme und spart sich so die Klanggestaltung für den Mixdown auf. „Ich nehme stets „flat“ auf. Equalizer kommen bei mir nur im finalen Mixdown auf der Summe zum Einsatz – und der Massive Passive nimmt hier einen enorm wichtigen Raum ein“, erklärt Michael Wagener.

Dabei steht bei ihm vor allen Dingen der Einsatz als Teil der Master-Kette im Vordergrund: „Ich setze den Massive Passive immer als finalen EQ auf jedem einzelnen Song ein. Ich liebe diesen Klang einfach.“

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(Bild: Copyright: 2011)

Wageners Begeisterung für Manley-Produkte sprang durch die Zusammenarbeit mit dessen Mastering-Ingenieur über: „Er verwendete den Massive Passive auf so ziemlich jedem Master. Somit war der EQ bereits ein wesentlicher Teil meiner Produktionen. Irgendwann dachte ich mir, dass der Massive Passive auch in meinem vorangehenden finalen Mixdown gut funktionieren dürfte. Das war vor rund 18 Jahren – seitdem verwende ich ihn permanent.“

„Durch den Massive Passive kann ich meinen ganz persönlichen „Hi-Fi-Sound“ umsetzen“, erklärt Wagener. „Der EQ sorgt dafür, dass der gesamte Mix noch einmal straffer wird und alle Elemente noch besser im Mix sitzen. Gleichzeitig erhält der Klang eine ganz besondere Offenheit sowie einen Glanz, den kein anderer meiner EQs erzeugen kann.“ 

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Sound&Recording Ausgabe 05/16

Songwriting Special

Diese Ausgabe widmet sich dem Thema Songwriting per App! Wir stellen euch iOS-Tools vor, die eure Kreativität beim Songwriting unterstützen und zeigen euch iOS-Hardware die umfangreiche, mobile Recording-Lösungen anbieten, wie Motive von Shure, die Lurssen Mastering Console und Lightning-Interfaces und –Mikrofone sowie Software. Eine Band die weiß wie man Songs schreibt sind AnnenMayKantereit. Mit ihrem Debüt-Album „Alles nix Konkretes“, das von Moses Schneider produziert wurde, schafften die Kölner-Jungs auf Anhieb den Sprung auf die #1 der deutschen Single Charts. Den Studio-Report findet ihr im Heft. Außerdem waren wir in Chino, USA in der Edel-Maufaktur bei Manley Labs zu Gast. Den dort hergestellten Channelstrip Manley Core haben wir für euch im Test. Für die Mixpraxis spricht Illangelo Montagnese über die Produktion mit The Weeknd und in De/Constructed zerlegt Henning Verlage King Kunta von Kendrick Lamar.

Getestet haben wir das Roli Seaboard Rise 25, das „Volksbändchen“ sE Electronics X1R und in Love The Machines gibt´s den Klassiker Roland JP-8000.

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