Radiohead und The Pretenders verpflichten sich im Kampf gegen die Erderwärmung

Klimanotstand seitens der Musikbranche ausgerufen

Thom Yorke
Thom Yorke, Frontmann von Radiohead (Bild: Dirk Heilmann)

Es ist schon bezeichnend, wenn sich eine Industrie zu Wort meldet, die nicht gerade bekannt dafür ist, zu den Top-Umweltsündern zu zählen, um auf Missstände diesbezüglich aufmerksam zu machen. Doch Umweltschutz geht alle an, und jeder muss seinen Beitrag leisten.  

Nun haben Radiohead, The Pretenders sowie die Plattenlabels Sony, Decca, Polydor, Universal und einige weitere, sich zum Kollektiv Music Declares Emergency (Musik erklärt den Notstand) zusammengeschlossen und den Klimanotstand ausgerufen. Das Kollektiv teilte am Freitag mit, die Musikindustrie habe bislang eine geschlossene Antwort auf den Klimawandel vermissen lassen.

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Mit dem unterzeichnen dieser Erklärung versprechen die Teilnehmer mehr für den Umweltschutz zu tun. Konkrete Maßnahmen wurden noch nicht angekündigt.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Musiker fliegen doch viel mehr durch die Gegend als der “Normalbürger” und sind auch mehr mit dem Auto unterwegs. Von daher wäre ich mit der Aussage, dass die Musikbranche nicht zu den Top-Umweltsündern gehört, etwas vorsichtiger. Lasse mich aber gerne eines besseren belehren mit konkreten Zahlen zu den einzelnen Branchen.

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    1. Hallo Christian,
      Geschrieben hatten wir “die nicht gerade bekannt dafür ist, zu den Top-Umweltsündern zu zählen”. An welcher Stelle die Musikindustrie steht, das wäre wirklich interessant zu wissen. Ich gehe stark davon aus, dass die Schwer-, Automobil-, Schwerindustrie und sicher einige andere noch eine Ecke weiter vorne liegen. Aber Rangordnung hin oder her, es gibt überall Einsparpotential, also auch in der Musikindustrie und bei jeden einzelnen von uns.

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