Produkt: Sound & Recording 07-08/2019
Sound & Recording 07-08/2019
STUDIOSZENE: Bauer Studios, Ludwigsburg +++ MIXPRAXIS: Manon Grandjean / Santan Dave +++ TONI LOITSCH – Studiobau und Verkabelung des Nautilus Studios +++ EVENTIDE H9000 – Next Generation Harmonizer +++ HITS NACHGEBAUT: Henning Wehland de/constructed
GEMA klatschen!

Halbwissen und Unwahrheiten – wie die GEMA wirklich funktioniert

(Bild: Sebastian Linder)

Kaum ein anderer Verein polarisiert so sehr wie die GEMA. Und über kaum einen anderen Verein gibt es so viel Halbwissen, Gerüchte und sich hartnäckig haltende Unwahrheiten wie über die GEMA. Grund genug, jetzt endlich einmal etwas Licht ins Dunkel zu bringen, in der Gerüchteküche aufzuräumen und den Abwasch zu machen. Denn eigentlich kocht die GEMA ein für Musiker durchaus schmackhaftes Süppchen, das auch auf der Seite der Musiknutzer niemanden an den Rand des Ruins bringen sollte.

Das Prinzip, wie die GEMA funktioniert, ist im Grunde ganz einfach und basiert auf folgender Grundidee: Wird eine Musik öffentlich aufgeführt, soll dem/der Urheber*in für diese Musiknutzung eine Vergütung zukommen. Denn meist wird ja im Rahmen der Musiknutzung auch Geld verdient, sei es im Café an der Ecke, das seinen zahlenden Gästen die Zeit des Aufenthalts mit Musik versüßen möchte, oder im Club, in dem die johlende Masse die neusten Dancefloor-Burner abfeiert. Warum soll also nur der Veranstalter bzw. Musiknutzer verdienen und nicht diejenigen, deren Musik einen mehr oder weniger großen Teil des Umsatzes ausmacht? Diese Frage stand schon vor über 100 Jahren im Raum und ist in der heutigen Zeit umso aktueller, weil Möglichkeiten und Anzahl der Musiknutzungen seitdem geradezu explodiert sind.

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Das Ganze gerecht umzusetzen ist dann schon wieder nicht mehr ganz so simpel, wie die zugrundeliegende Idee. Vereinfacht gesagt richtet sich die Höhe der GEMA-Abgabe oder die der Tantiemen − je nachdem ob man Urheber ist, also derjenige, der die Musik komponiert hat, oder Musiknutzer, also derjenige, der die Musik verwenden möchte − nach dem wirtschaftlichen Vorteil, der aus der Musiknutzung entsteht. Dieser ergibt sich aus im Zusammenhang mit der Musiknutzung tatsächlich erzielten Umsätzen. Bei der Berechnung der Prozentsätze aus diesen Umsätzen spielen beispielsweise die Anzahl der Zuhörer, die bei der Musiknutzung erreicht werden, und der Umfang der Musiknutzung eine Rolle. Aber auch wenn keine unmittelbaren Umsätze zugrunde gelegt werden können, aus der Musiknutzung aber trotzdem mittelbare Vorteile resultieren, spielen solche Parameter eine Rolle für die Bemessung der für den Nutzer tragbaren und für die Urheber*innen angemessenen Vergütung.

Den kompletten Artikel findest du in der Sound&Recording-Ausgabe 09+10 2019. Hier versandkostenfrei bestellen oder kostengünstig als PDF herunterladen. 

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Produkt: Sound & Recording 09-10/2019
Sound & Recording 09-10/2019
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