Produkt: Sound & Recording 09-10/2019
Sound & Recording 09-10/2019
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Düstere Klänge mit dem Waterphone

waterphone

Hast du dich schon einmal gefragt, woher diese schrillen Hintergrundgeräusche kommen, die oft in Psychothrillern oder Horrorfilmen verwendet werden und eine schaurige Szenerie untermalen? In vielen Fällen war und ist hier das Waterphone verantwortlich.

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So kam dieses Instrument zum Beispiel bei Steven Spielbergs Poltergeist zum Einsatz, aber auch bei Star Trek und Matrix kann man es hören. Erfunden hat es Richard Waters vor knapp 50 Jahren. Jedes Exemplar ist einzigartig und wird auf Anfrage hergestellt.

Warum diese Namensgebung?
Nicht nur, dass der Erfinder mit Nachnamen Waters heißt, nein, das Instrument hat auch mit Wasser zu tun – es ist also wahrscheinlich eine Kombination aus beidem! Im Innenraum der Resonatoren befindet sich nämlich Wasser, um die Töne auf spacige Art zu formen und “Wasser-Echos” zu erzeugen. Diese Klangstäbe sind unterschiedlich gestimmt. Hier treffen mikrotonale Intervalle, d.h. Intervalle, die kleiner als ein Halbtonabstand sind, und klassische, diatonische Tonleitern aufeinander, die sogar sowohl stetige als auch unregelmäßige Tonschritte besitzen! Mannomann! Die Grundschale ist übrigens aus rostfreiem Stahl und aus einem Guss.

 

Hält man nun diesen akustischen Klangerzeuger am Hals fest oder hängt ihn mit einer Schnur auf, kann man ihn als Streich- oder Percussion-Instrument verwenden – je nach dem, ob man mit einem Geigenbogen oder mit kleinen (Holz-)Schlägern bzw. mit den Fingern spielen will.

Richard Waters feilt ständig an dem Instrument und ist stets auf der Suche nach neuen Materialien und Resonatoren. Das Waterphone ist in drei Varianten erhältlich, bei denen sich der Preis von 1100 bis 1700 $ erstreckt.

Produkt: Sound & Recording 11/2019
Sound & Recording 11/2019
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Kommentar zu diesem Artikel

  1. Ah, das ist das Instrument was auch bei full metal jacket zu hören ist. Ich habe mich immer gefragt, wie dieser Sound gemacht wurde.

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