Aufklärung statt Verklärung

Andreas Grosser Elektronik Service: Reparatur von Studiomikrofonen

Abb3 - Arbeitsplatz samt Messgeräten(Bild: Nicolay Ketterer)

Andreas Grosser hat sich mit seiner Werkstatt nahe Berlin als Anlaufpunkt für Reparaturen von Mikrofonen etabliert, darunter Klassiker wie Neumann U47, M49, U67, AKG C12, Telefunken ELAM 251 oder Gefell-Modelle. Dazu bietet er bei Bedarf Modifikationen und Eigenentwicklungen an — neben Mikrofonen u. a. auch eine Ersatzlösung für die gesuchte VF14-Stahlröhre im U47 als Röhrenoder FET-Version.

Andreas Grosser sitzt mit seinem »Elektronik Service« in Hohen Neuendorf, Brandenburg, nahe der nördlichen Stadtgrenze von Berlin. In einem großen Mehrfamilienhaus hat er seine Werkstatt im Obergeschoß eingerichtet und beschäftigt mittlerweile sechs Angestellte. An einem der Arbeitsplätze stehen drei Telefone auf dem Schreibtisch − symptomatisch für Grossers Tagesgeschäft, bei dem oft Anfragen zu obskuren Vintage-Funden und allgemein zum Thema Mikrofone eingehen. Grosser berlinert typisch, redet flott und hat viel zu erzählen. Der gelernte Nachrichtentechniker hat bei einem Berliner Händler im Servicebereich angefangen, Kunden brachten alte Mikrofone vorbei, die ihn neugierig machten. Er wurde zur Anlaufstelle für Mikrofontechnik, gründete 1984 eine eigene Firma. »Zunächst repariert man ›normal‹, will es so gut wie möglich machen und belässt alles weitgehend original. Du kriegst mit, dass Firmen früher gute Sachen entwickelt haben, aber Netzteile konnte man früher nicht besser konstruieren − die Spannung würden wir heute besser stabilisieren. Für mich geht es darum, dass ein altes Mikrofon die nächsten Jahre problemlos läuft − also machen wir Netzteile so, wie wir es technisch für richtig halten. Zum Beispiel kommt ein altes Gefell-Netzteil rein, bei dem die Stabilisierung schlecht gelöst war − dann erhalten wir die Optik, die dem Kunden gefällt, setzen aber moderne Elektronik ein. Schaltungen, die sich beweisen, entwickeln sich in der Branche automatisch wie ein Gesetz: Dann kommen Leute und wollen, dass ich ihr Netzteil ebenfalls umbaue, weil es jemand empfohlen hat. Man ›erarbeitet‹ sich diese Kundengruppe damit.« Zu den Kunden zählen beispielsweise Rundfunkanstalten wie auch Mikrofonhersteller selbst. Ein generelles Missverständnis laut Andreas Grosser: »Leute denken oft, wir handeln mit alten Mikrofonen. Wir sind ein reiner Service-Betrieb.«

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Abb2 - Andreas Grosser (rechts) und Elektrotechnik-Ingenieur Eckehard Dux
Andreas Grosser (rechts) und Elektrotechnik-Ingenieur Eckehard Dux (Bild: Nicolay Ketterer)

Messen und Hören

Einer seiner Mitarbeiter ist der Elektrotechnik-Diplom-Ingenieur Eckehard Dux, der auch lange als Tontechniker gearbeitet hat. Grosser sieht das als Glücksfall: »Er vereint beide Bereiche − Technik und Hören. Es bringt nichts, wenn jemand tolle Schaltungen baut, aber sie nicht klanglich beurteilen kann.« Er habe ihn lange »bearbeitet«, erzählt Grosser schmunzelnd, mittlerweile arbeitet Dux seit einigen Jahren bei ihm, es finde ein Zusammenspiel statt. »Ich denke mir eine Schaltung aus, mache einen Musteraufbau. Eckehard guckt drauf, beschäftigt sich damit und bringt eine Woche später noch eine Verbesserung als i-Tüpfelchen ein. Er ist immer skeptisch, aber das ist eine gute Eigenschaft.«

In der Werkstatt herrscht »geordnetes Chaos«, zumindest für den außenstehenden Betrachter. »Das hängt damit zusammen, dass wir praktisch immer an fünf Sachen parallel arbeiten«, erklärt Dux. Es sei nicht anders zu bewerkstelligen, auch wenn sie sich gelegentlich zu mehr Ordnung »zwingen«. »Andreas war vor fünf Jahren noch in einer viel kleineren Werkstatt, halb so groß«, sagt Eckehard Dux. »Es ist sehr viel Material, nur Teile, die direkt mit Mikrofonen zu tun haben. Hauptsächlich Neumann, Gefell, ein bisschen AKG, etwas Schoeps.« Man gewöhne sich an die interne Ordnung, »weil man in dem System lebt«. Vieles finde parallel statt, »manchmal zehn Kunden an einem Tag, dazu kommen Tests.«

Die Leute seien oft begeistert, dass sie einen direkten Ansprechpartner haben, sagt er, während man bei Herstellern kaum Techniker erreiche. Gleichzeitig verzichten sie bewusst auf eine eigene Homepage, da sonst zu viele Anfragen und sie nicht mehr zum eigentlichen Arbeiten kämen. Lediglich eine Fan-Page existiert, betrieben vom tschechischen Produzenten Boris Carloff, der selbst begeisterter Kunde von Grosser ist.

Sie seien sehr akribisch, Arbeiten dauerten manchmal bis »fünf vor zwölf«, betont Andreas Grosser: »Auch wenn der Kunde schon an der Tür rüttelt − es geht nichts raus, wenn wir nicht hundertprozentig zufrieden sind. Wenn ein Mikrofon kurz knistert während dem Testhören, und wir wissen nicht, warum, gehen wir der Sache zuerst auf den Grund. Wir schicken den Kunden weg oder geben ihm ein Leihmikrofon mit. Immer, wenn ich unsicher bin, hole ich Eckehard zum Reinhören dazu und umgekehrt.«

Neues Röhrenmikrofonkabel — Grosser warnt vor Verklärung: »Manche Leute glauben, die alten Netzteile und Kabel klängen besser — bis hin zu alten Steckern!«
Röhren-Teststation
Blick unter die »StahlröhrenHülle«: Aufbau der VF14-FETVersion

Gefährt: Vintage-Blindkauf

Mit den Jahrzehnten ist der Ruf gewachsen, sodass viele Vintage-Besitzer weltweit Grosser beim Service alter Originale vertrauen. In letzter Zeit beobachtet er eine neue Kundenkategorie: »Leute, die früher Grundstücke und Häuser als Investition gekauft haben, und die Wertsteigerung bei alten Mikrofonen reizvoll finden. Die kaufen für 10.000 Euro ein altes Mikrofon … ›Es wird schon alles gehen, war ja ganz teuer!‹ Wir sehen uns das an, und es funktioniert nicht. Wir müssen eine neue Kapsel einbauen, da das Original völlig kaputt ist. Der Kunde ist entsetzt, dass die Reparatur 1.000 Euro kosten soll.« Eckehard Dux ergänzt: »Die Leute gehen davon aus: Alles was teuer ist, muss funktionieren. Dass die Geräte vielleicht im feuchten Keller gelagert wurden, die Gummis innen verrottet und alle Metallteile korrodiert sind, sieht man von außen nicht.«

Grosser: »Der Verkäufer bei eBay meint es vielleicht nicht böse − es ist ja nicht so, dass jeder ein Betrüger ist −, aber viele können das nicht beurteilen.« Bewusster Betrug? »Viele der heutigen U47-Klone gehen auf Teile von Telefunken USA oder von Flea zurück. Manche kaufen ein teures Original-U47, auf dem sich vorne das Logo und hinten ein Seriennummern-Typenschild befindet. Die nehmen das Frontlogo ab und bringen es auf einem Flea-Body an. Aus einem Original mach zwei − bei einem wird der Verstärker neu aufgebaut, beim anderen die Kapsel. Die behaupten dann, dass sie beim einen das Logo, beim anderen die Seriennummer verloren haben! Warum im Gehäuse keine Löcher für die Nieten sind, bleibt offen. Es gibt einen Bastler in Holland, der schafft es sogar, aus einem Original drei Mikrofone zu machen − bei jedem Exemplar sind immer noch Kleinigkeiten Originalteile. Dazu wird eine kleine Geschichte erfunden. Ich mache das auf, sehe das sofort − wir überarbeiten ihnen das, es funktioniert dann wieder, aber die Leute sind wirklich am Heulen, weil sie teilweise 13.000 Euro bezahlt haben.« Solche Fälle seien zum Glück die Ausnahme, meint Grosser.

Gebrauchtkauf sei nicht zwangsläufig problematisch, wenn man Vorsichtsmaßnahmen beachte, ergänzt Dux. »Am besten sich immer vor Ort ein Bild machen − zum Bei- spiel selbst abholen, damit man später nicht in Ohnmacht fällt, wenn sich ein Mikrofon als ausgeweidet herausstellt. Ansonsten: Bilder gut ansehen und als Referenz nehmen − möglichst per Paypal bezahlen, damit man als Käufer mehr Sicherheit hat.«

Kundschaft

Die »herkömmlichen« Vintage-Kunden? Grosser: »Die eigentlichen Anwender wollen, dass ihr altes Mikrofon weitgehend so klingt wie damals − das kann ich tun, brauche aber den Freiraum, Teile tauschen zu dürfen. Wir haben einen kleinen Bestand an Originalteilen − wenn die gut sind, nehmen wir sie. Liegen sie außerhalb der Toleranz, bauen wir neue ein. Damit muss der Kunde leben. Reine Anwender kommen damit sehr gut klar, aber manche sehen das Mikrofon auch gerne als Spekulationsobjekt, da geht die Diskussion los.«

Manchmal komme man nicht zusammen, dann lehnen sie die Reparatur ab. »Manche glauben, die alten Netzteile und Kabel klängen besser − bis hin zu alten Steckern! Andere Kunden sagen genau, welchen Widerstand, Kondensator und welches Kabel sie eingebaut haben wollen. Bis zu einem bestimmten Punkt kann man diskutieren, aber wir haben gelernt: Professionalität macht auch aus, so zu arbeiten, wie wir es für richtig halten. Du kannst Neumann auch nicht vorschreiben, einen bestimmten Kondensator jener Firma zu verwenden.

Wir können über verschiedene Sachen gerne diskutieren, versuchen aber zum Beispiel, die Qualität einer Röhre messtechnisch zu erfassen, hören sie uns auch nochmal an, damit sie keine Mikrofonie hat. Mir ist völlig egal, ob Telefunken oder Tungsram draufsteht. Wir schauen: Ist sie stabil, läuft sie nach ein paar Tagen noch stabil? Dann wird die Röhre verwendet, weil sie die technischen Parameter fürs Mikrofon erfüllt.«

Blick unter die »Stahlröhren- Hülle«: Aufbau der VF14-FET- Version

Gerade der Langzeittest sei sinnvoll. »Manche Röhren klingen heute gut, morgen gehen sie nicht mehr. Andere brauchen 24 Stunden, um überhaupt erst zu laufen. Wir haben Jahre gebraucht, um unsere Erfahrungen damit zu sammeln.« Die Marke sei kein Garant für einen bestimmten Klang, da Röhren unterschiedlicher Produktion mit gleichen Marken gelabelt wurden. »Bei alten Röhren herrscht ein riesiges Durcheinander.«

Vox-O-Rama U49 beim Zusammenbau: überdimensionales Mikrofon mit zweistufiger Röhrenschaltung
U49-Netzteil — die Kapselcharakteristik kann eingestellt und in den Übergängen »gemischt« werden.

Ersatz für die E U47-RöhreVF14

Im Neumann U47 war eine VF14-Stahlröhre verbaut − ein Röhrentyp, der bereits 1954 nicht mehr produziert wurde. Neumann bot eine sogenannte Nuvistorröhre als Ersatzlösung an, die allerdings den Klang veränderte und Modifikationen erforderte. Schließlich wurde das U67 als Nachfolger entwickelt. Grosser vertritt die Meinung, dass auch andere Röhren unter passenden technischen Rahmenbedingungen den gewünschten VF14-Klang produzieren können. Er bietet eine VF14ER-Ersatzröhre an sowie eine VF14FET-Version, die die Arbeitspunkte einer VF14 als Transistorschaltung nachbaut. »Mittlerweile schicke ich den Leuten ihr Mikrofon mit meiner VF14FET-Version und − nach Rücksprache − mit einer original Telefunken VF14-Röhre zurück, dann können sie selbst vergleichen. Interessant ist dabei, dass sich die Leute zu 90 Prozent für die FET-Version entschieden haben, weil sie keine Mikrofonie hat und klanglich der Telefunken VF14 nicht nachsteht. Die VF14 hat oft zu hohe Mikrofonie, weshalb man am Schlagzeug manchmal nicht arbeiten kann, weil sich die Erschütterungen bemerkbar machen.« Die Mikrofonie entstehe durch den mechanischen Aufbau, ergänzt Eckehard Dux, und hänge von der Fertigung der einzelnen Röhren ab, die früher von Hand zusammengebaut wurden.

»Wir haben bislang rund 270 FET- und 90 Röhrenversionen verkauft«, erklärt Grosser. »In den USA bestehen manche Kunden auf eine Röhre, die wollen die FET-Version gar nicht testen, aus der Tradition heraus. Ich habe fünf, sechs FET-Kunden in Amerika, der Rest will nur Röhre.« Die Röhrenschaltung kostet 350 Euro, die FET-Variante 450 Euro, »was die Leute nicht ganz verstehen. Ich habe das damals nach Arbeitsaufwand bepreist, mittlerweile denken sie teil- weise, weil die FET-›Röhre‹ teurer ist, muss sie besser sein!«, meint er schmunzelnd. »Das war nicht die Intention, aber hat sich so ergeben.« Alte, defekte VF14-Röhren sind indes nicht immer verloren: Sie können teilweise noch aufbereitet werden, indem die Kathodenbeschichtung von Artefakten wieder ›freigebrannt‹ wird.

Darüber hinaus entwickelt Grosser gelegentlich Schaltungen im Kundenauftrag, kürzlich etwa für den Tontechniker und Unternehmer Andrew Myburgh eine Mikrofonschaltung mit M7-Kapsel, die Myburgh demnächst in dessen Burg M1-Mikrofon anbietet.

VOX-O-RAMA Typ 47 und U49

Seit einigen Jahren bietet Grosser seine eigene Variante eines neu aufgebauten U47-Mikrofons an, mit neuer Technik und seiner VF14-Ersatzlösung. Das Mikrofon vertreibt er direkt und über ausgewählte Händler, wie etwa Riza Cörtlen mit dessen Firma Vox-O-Rama. »Nachdem Riza einige Exemplare bestellt und bei Auslieferung um ein Vox-O-Rama-Logo gebeten hatte, entschieden wir uns, dabei zu bleiben, um Verwirrung zu vermeiden.«

Mit dem U49 befindet sich seit Kurzem ein neues, überdimensionales Röhrenmikrofon-Modell im Portfolio. »Andreas hatte sich vor Jahren mit einer alten RFT-Flasche mit zweistufiger Röhrenschaltung beschäftigt, die ihm gefiel. Vor zwei Jahren meinte er, wir sollten das Projekt weiterverfolgen«, erklärt Dux. »Wir haben die Schaltung weiterentwickelt. Die Idee bei einem neuen Mikrofon für mich: Es muss dem Kunden einen Mehrwert bringen, und es soll keine Kopie sein. Irgendwann war der Prototyp fertig, den haben wir einem Berliner Produzenten zum Testen gegeben.

Der rief kurze Zeit später an, die Sängerin habe sich in das Mikrofon verliebt, wollte es für die Produktion behalten. Danach wollte er es direkt kaufen − auch wenn es ein Prototyp im Experimentierstadium war.«

Dux beschreibt hohe Impulstreue als hervorstechendes Merkmal. »Bei einem Röhrenmikrofon bestehen zwei Problemherde: Rauschen und mangelnde Übersteuerungsfestigkeit. Dieses Mikrofon rauscht praktisch nicht, und es hat 15 dB mehr Übersteuerungsfestigkeit als ein U47. Ich kann leise Schallquellen damit ohne Probleme aufnehmen, kann es aber auch vor ein Schlagzeug oder eine Trompete stellen, ohne Pad. Das Mikrofon deckt den ganzen Dynamikbereich in einem Arbeitsgang ab. Das war eine Eigenständigkeit, die bei Röhrenmikrofonen sonst nicht vorhanden ist.

Andreas wollte unbedingt die Form beibehalten, sodass U47-Körbe problemlos auf das Mikrofon passen.« Sie bieten neben der verbauten K137-Kapsel auch Kapselköpfe mit M7- oder K47-Kapseln an, die über Schnellwechselschrauben getauscht werden können. Sie hatten Grundsatzdiskussionen geführt, was den Korb angeht, erklärt Dux. »Mich persönlich stört etwas, dass es nach U47 aussieht, auch wenn das Mikrofon etwas ganz anderes leistet. Letztlich ist es aber eine Form, die sich am Markt durchgesetzt hat und vertraut ist. Gegenüber neuen Designs sind die Leute zunächst reserviert.« Die Charakteristik ist am Netzteil zwischen Niere, Kugel und Acht umschaltbar. »Hier sind Misch-Pattern möglich.«

Sie bauen im Moment ein bis zwei Exemplare pro Monat, aktuell sind sie bei Nummer 16 angelangt, 25 Stück sind geplant. »Wir verbauen Röhren, die es nicht mehr gibt«, erläutert Eckehard Dux. Der Verstärkerschaltung ist mit je einer alten EF12k- und EF11-Stahlröhre ausgeführt. »Unsere Politik besteht darin, mindestens die gleiche Menge Röhren als Ersatz vorzuhalten.« Eine Nachfolgevariante des Mikrofons ist bereits nahezu fertig.

http://www.andreas-grosser.com/ (»Fanpage« von Boris Carloff)

 

Röhren-Teststation
Blick unter die »StahlröhrenHülle«: Aufbau der VF14-FETVersion
Vox-O-Rama U49 beim Zusammenbau: überdimensionales Mikrofon mit zweistufiger Röhrenschaltung
U49-Netzteil — die Kapselcharakteristik kann eingestellt und in den Übergängen »gemischt« werden.
Andreas Grosser (rechts) und Elektrotechnik-Ingenieur Eckehard Dux
Neues Röhrenmikrofonkabel — Grosser warnt vor Verklärung: »Manche Leute glauben, die alten Netzteile und Kabel klängen besser — bis hin zu alten Steckern!«

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