Workstations: Powertools fürs Songwriting

Yamaha MX

YAMAHA MX

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Bei dem YAMAHA MX handelt es sich um eine Workstation, die schon zu einem vergleichbar kleinen Preis zu haben ist. Die Variante mit 49 Tasten gibt es bereits für 500€. Doch der Synthesizer überzeugt. Er verfügt zwar nicht über eigenen Sequenzer, dafür kommt er aber inklusive Steinberg Cubase Ai samt perfekter Integration daher. Das steigert die Kreativität beim Komponieren, denn jeder Songwriter kann sich beim Arbeiten auf das Wesentliche konzentrieren, nämlich die Musik. Schluss mit einer ständigen hin und her wechselnden Bedienung zwischen Keyboard und DAW! Wer seine eigenen Playbacks, Songs oder Klangkollagen erstellen möchte, ohne dabei jeden Schritt mit dem Computer gehen zu müssen, der sollte den MX49 und/oder MX61 unbedingt einmal ausprobieren.

 

YAMAHA MOXF

Yamaha MOXF

 

Der MOXF ist ein vielfältig einsetzbares Keyboard, das über ein extrem breites Spektrum an Sounds verfügt. Darüber hinaus stellt das Instrument zahlreiche Funktionen für die Musikproduktion zur Verfügung, womit es auch im Studio, dank komplexem Arpeggiator, als Songwriting Tool und Ideengeber sehr zu empfehlen ist. Zum Aufzeichnen sowie Kombinieren von Audio- und MIDI-Daten arbeitet das Instrument perfekt mit der DAW-Software Cubase AI von Steinberg zusammen. Über eine USB-Verbindung lassen sich nicht nur MIDI-Daten, sondern über den Audioeingang des MOXF auch Gesang oder andere Instrumente an den Computer übertragen und dort auf bis zu 48 Audiospuren aufzeichnen. Die Software kann dabei in weiten Teilen über Bedienelemente des MOXF ferngesteuert werden. Also eine perfekte Songwriting-Workstation mit einem ordentlichen Preisleistungsverhältnis, denn mit 61 Tasten gibt es den MOXF für 1000€ im Handel zu kaufen.

 

YAMAHA MOTIF XF

Yamaha MOTIFXF

Der MOTIF XF von YAMAHA hingegen speilt preislich in einer ganz anderen Liga. In der 61-Tasten-Version kostet die Synthesizer Workstation 2700€. Ein stolzer Preis, dem das vielfältig einsetzbare Instrument aber durchaus gerecht wird. MOTIF XF besitzt neben dem umfangreichen Angebot an Sound sehr viele Tools, die das Komponieren erleichtern. Vor allem der Arpeggiator macht das Instrumente nicht nur Live, sondern auch im Studio als Ideengeber und Kompositionswerkzeug eine sehr gute Figur. Performances mit dem Arpeggiator können beim Spielen auf der Klaviatur vielfältige Schlagzeugrhythmen und Begleitparts gleichzeitig erzeugen, wozu ein Melodieinstrument gespielt werden kann. Hier finden Keyboarder einen idealen Partner zum Jammen und Ausprobieren von Arrangements. Songideen lassen sich im integrierten 16-Spur-Sequenzer mit verschiedenen Methoden aufzeichnen und bearbeiten. Der Pattern-Modus erlaubt das Erstellen kurzer Passagen (Song-Parts wie Strophe und Refrain), die anschließend in Echtzeit arrangiert werden können. Über die SAMPLING-Funktion können neue Waveforms als Material für Voices erzeugt oder Audioaufnahmen im Sequenzer integriert und mit Instrumentalspuren kombiniert werden.

 

Korg MP10 – Gebrauchtmarkttipp für Singer/Songwriter

Korg MP10

Der MP10PRO ist ein wahres „Song-Monster“ zum unkomplizierten Verwalten und Wiedergeben riesiger Hit-Bibliotheken. Das Gerät wird nicht mehr hergestellt und ist auf dem Gebrauchtmarkt relativ günstig zu bekommen – ein wirkliches Powertool für u.U. kleines Geld also.

Karaoke-Anwender, Sänger und in kleiner Besetzung auftretende Musiker sowie Alleinunterhalter spricht er gleichermaßen an – natürlich auch mit den zusätzlichen Möglichkeiten, die ihnen der integrierte Harmonizer bietet. Gepaart zudem mit dem Feature, auch noch hochwertige Pa-Sounds über ein MIDI-Keyboard auszugeben, überzeugt der MP10PRO als eine Art All-in-One-Lösung auch für Singer Songwriter.

 

Korg Kronos

Korg Kronos

Die exzellente Klangqualität und die vielfältigen Sounds von Korg Kronos heben die Möglichkeiten von Musikern und Soundtüftlern auf ein unerhörtes Niveau. Der interne Sequenzer bietet neben 16 MIDI-Spuren auch Harddisk-Recording mit bis zu 16 separaten Audiospuren! Die Daten können auf der internen Festplatte gespeichert werden und fertig gemasterte Projekte können auf einem über USB angeschlossenen CD-Brenner direkt als Audio-CD gebrannt werden. Sounddesigner finden im Kronos ihr Eldorado. Er bietet umfangreiches Klangfutter und völlig verschiedene Syntheseverfahren in einem Instrument. Dabei hat jede Klangerzeugung ihre Vorzüge und speziellen Einsatzgebiete. Sie bieten darüber hinaus ein großes Feld an Experimentiermöglichkeiten – insbesondere in ihrer Verknüpfung. Damit ist Songwritern keine Grenze gesetzt. Allerdings muss man bei einem Preis von 3000€ etwas tiefer in die Tasche greifen.

 

Karma-Funktion – einzigartig dynamische Begleitpatterns verzaubern jeden Song

Wer sich tagtäglich mit der Programmierung von Arpeggien, Gitarren- Bass und Drum-Parts herumschlagen darf, findet in KARMA als Bestandteil im Kronos ein großartiges Werkzeug. Aber KARMA ist vor allem auch eine Produktionshilfe für die weniger geübten Tastenakrobaten. Das Prinzip ist ganz einfach: man spielt auf der Tastatur ein paar Noten, und KARMA macht daraus eine Abfolge sehr gut ausgeführter Riffs und Grooves, die man in Echtzeit in alle Richtungen verbiegen darf. KARMA ist keine Begleitautomatik – es ist eher so, dass dieses System den Bereich der Arranger-Instrumente und somit die Kreativität der Werktätigen an den Tasten vereinfacht.

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