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Unsere Top 5 Mikrofone zum E-Gitarre aufnehmen

Während unseres ausführlichen Mikrofon-Vergleichs von 51 Mikrofonen vor dem Gitarren-Amp (um genau zu sein einem Vox AC10 und einem dem Modeling Amp Marshall Code 50), sind uns natürlich auch ein paar Mikros besonders ins Auge – oder ins Ohr – gefallen, die wir euch hier gerne noch einmal separat vorstellen wollen. 

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Røde NT2-A: Die leichte Brillanz sorgt für einen offenen Klang, während die Mitten sehr ausgewogen sind. So bleibt das E-Gitarrensignal mit dem NT2-A auch bei der Kombination mit einem dynamischen Mikrofon stets definiert und es tritt keine übermäßige Klangfärbung im Mitten- und Bassbereich auf.

Røde NT2-A (Bild: Ingo Hermes)

Audio-Technica AE2300: Beim Klang des kleinen Mikrofons aus dem Hause Audio-Technica würde man zunächst eher ein Kondensatormikrofon vermuten. Doch dieses dynamische Mikrofon weist einen sehr weiten und ausgeglichenen Frequenzgang auf, der sich optimal für die Abnahme des Gitarrenverstärkers eignet. Das Resultat ist ein offener Klang mit ordentlichem Mitten- und Bassbereich.

Audio-Technica AE2300 (Bild: Ingo Hermes)

Beyerdynamic M160: Ein sehr brillanter und durchsetzungsfähiger Klang für ein Bändchenmikrofon. Und dennoch geht der Druck des Signals in den unteren Mitten nicht verloren. Bei dem Sound sind wir einer Meinung mit Eddie Kramer, der das Beyerdynamic M160 damals schon für die Gitarrenaufnahmen mit Jimi Hendrix auswählte.

Beyerdynamic M160 (Bild: Ingo Hermes)

Royer R-122V: Im Vergleich zum passiven R-121 und der aktiven Transistorvariante R-122, überzeugt das Röhren-Bändchenmikrofon R122V aufgrund der leichten Präsenz und den vollen Tiefmitten. Man wird jedoch auch mit den anderen beiden Varianten ein schönes Klangbild erzielen können – in unserem Vergleich bereitete jedes Royer Bändchenmikrofon vor den Gitarrenverstärkern viel Freude.

Royer R-122V (Bild: Ingo Hermes)

Telefunken M80: Als sehr interessant stellte sich das Telefunken M80 zur Abnahme des Gitarrenverstärkers heraus. Im Vergleich zu anderen dynamischen Mikrofonen weist es mehr Mitten und Höhen auf, was das Signal deutlich offener erscheinen lässt, ohne überbetont oder störend zu wirken.

Telefunken M80 (Bild: Ingo Hermes)

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