MIDI/USB-Controller

Korg NanoKontrol 2 im Test

Oft sind es die kleinen Dinge, die das Leben bzw. das Produzieren lebenswert machen. So freut sich der mobile, Laptop-bewaffnete Musiker, wenn er dank kleiner Helferlein wie den Korg NanoKontrol-Tools Ideen überall festhalten und ausarbeiten kann.

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(Bild: Dieter Stork)

Die erste Ausgabe der drei handlichen Begleiter war ein voller Erfolg, und daran möchten die Korg-Entwickler anknüpfen. Einiges wurde verbessert, aber man beherzigte das Motto »Never change a winning team«, und so blieb vieles beim bewährten Alten. Die sehr flachen und leichten Geräte sind mit hintergrundbeleuchteten Tastern ausgestattet, werden über den USB-Bus mit Strom versorgt und sind alle in Schwarz und Weiß erhältlich.

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Sound&Recording 03/16 – DAW Controller Special 

In der Sound&Recording-Ausgabe 03/16 stehen DAW-Controller im Fokus. Wir haben Ableton Push 2, NI Maschine und Komplete Kontrol S, Bitwig Surface Pro, das iPad Pro als Controller für euch getestet. In der StudioszeneD erfahrt ihr, wie die AVID S3 das Mixing von „Astronaut“ von Sido und Andreas Bourani beeinflusst hat. Außerdem durften wir einen Blick hinter die Kulissen von „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“werfen.Studio-Story: Dave O’Donnell produziert Keith Richards drittes Solo-Album Crosseyed Heart. Außerdem im Heft: Testberichte zu den UAD-2-Plug-ins Eventide H 910, AKG BX20 und Cinematique Instruments Ensemblia − Update 1.5. In De/constructed nimmt Henning Verlage The Chemical Brothers – Go auseinander.

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Nanokontrol2

Die Funktionalität des Controllers wurde erheblich erweitert: Jeder Kanal verfügt jetzt statt zwei über drei Taster pro Kanal für Record, Mute und Solo. Außerdem findet man auf der linken Seite noch mehr Taster, um im Hostsequenzer Kanäle zu selektieren oder Marker komfortabel zu setzen und anzufahren. Verzichtet wurde dafür auf einen Kanalzug, sodass jetzt nur acht Fader zur Verfügung stehen, was angesichts der neuen Features aber zu verschmerzen ist. Die Regler lassen sich entweder frei mit Controller-Befehlen belegen, oder man nutzt eines der Templates, die für alle gängigen DAWs wie Cubase, Logic etc. bereitstehen.

Nanokey2

Das Minikeyboard Nanokey bietet nun dank verbesserter Tasten eine bessere Spielbarkeit und differenzierteres Dynamikverhalten, wenn es natürlich auch konzeptbedingt keinen Bösendorfer ersetzen kann. Neu ist hier der Sustain-Taster, ein Feature, das man im Spielbetrieb schnell zu schätzen weiß.

Nanopad2

Abgerundet wird die Serie mit dem Nanopad, dessen neue Version nun 16 statt vorher 12 Gummi-Schlagflächen aufweist, die ebenfalls überarbeitet wurden und ein verbessertes Spielgefühl vermitteln. Auch das X/Y-Pad ist natürlich wieder an Bord; hier wurden Funktionen wie Hold, Gate und Touch Scale, die man vom Mini-Kaoss-Pad kennt, implementiert, um nicht nur Rhythmen, sondern auch musikalische Phrasen einzugeben. 16 Skalen, darunter neben Standards auch verminderte oder exotische indische oder japanische Tonleitern, können am Gerät direkt angewählt werden. Etwas schade ist allerdings, dass die Roll- und Flam-Funktionen des Vorgängers nicht übernommen wurden, aber die Vorteile des Nachfolgers überwiegen deutlich.

Fazit

Korg hat die Nano-Controller deutlich verbessert und dabei den Preis erfreulicherweise nicht erhöht. Die Hardware der zweiten Version ist deutlich hochwertiger und auch vom Styling her noch kleidsamer. Dazu gibt es je nach Gerät allerhand nette Boni, wie z. B. einen M1 LE-Softwaresynth (Nanokey), Ableton Live oder den Toontrack EZdrummer.

Hersteller / Vertrieb:

Korg Inc. / Korg & More

UvP:

NanoKey 2: 59,− Euro,

NanoKontrol 2: 69,− Euro,

NanoPad 2: 69,− Euro

www.korg.de

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