1120 Wien

Semitone – Recording, Mixing, Mastering

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Das Semitone-Studio habe ich, Korbi, gegründet, nachdem ich mein Studium zum Tontechniker in Wien beendet habe.

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In Selbigem konnte ich Erfahrung in vielen Bereichen der Musikproduktion sammeln, sei es Recording, Mixdown, Sprachaufnahmen, Post-Production oder auch Mastering. Mit musikalischem Hintergrund im Gepäck, lege ich besonderen Wert darauf, meinem Gegenüber mit ebensolch musikalischem Verständnis zu begegnen und auf einer Ebene zu kommunizieren. Somit biete ich mit Semitone professionelle und persönlich orientierte Dienste in oben genannten Bereichen an. Dazu gehören Recording, Mixing und Mastering. Produzieren, Beat-Programming biete ich selbst nicht an, habe aber ein breites Netzwerk an Freunden und Kollegen, auf das zurück gegriffen werden kann, falls Bedarf besteht.

“Am wohlsten fühle ich mich beim Aufnehmen natürlicher Instrumente und Performances – bei Musik geht es für mich um Emotionen und Authentizität.”

Groove, das Schnarren einer Gitarre, das Im-Takt-Klopfen des Musikers – das alles sind immanente Merkmale einer Darbietung, die eingefangen gehören. Und mir macht es Spaß, mir das zur Aufgabe zu machen; jedes Mal wieder aufs Neue, denn jeder Musiker und jeder Song ist unterschiedlich. Somit habe ich mir als Zielgruppe Einzelmusiker und Bands in Genres definiert, bei denen ein ebensolcher Umstand wichtig ist: Singer/Songwriter, RnB, Soul, Reggae, Funk.

Equipment

A) Akustik

Die Raumakustik wurde selbst entworfen und gebaut. Mir war wichtig, dass der Raum sehr trocken klingt, also die Nachhallzeit über das gesamte Spektrum recht kurz ist. Auch sollte der Frequenzgang möglichst ausgeglichen sein – es gibt ja mehrere Herangehensweisen. Diese sind jedoch nicht richtig oder falsch, sondern werden meiner Meinung nach sehr vom persönlichen Geschmack des Mischers definiert.

Problem bei der Planung war, dass der Regieraum nicht sonderlich groß ist, das heißt man ist eingeschränkt hinsichtlich der Platzierung von Akustikmodulen.

Deshalb wurde viel mit Breitbandabsorbern gearbeitet, die sowohl an den Punkten der Erstrefexion und hinter den Speakern hohe Absorbtionsgrade aufweisen, um den Raum möglichst trocken zu machen. Zwei Helmholzresonatoren kamen auch zum Einsatz.

Somit kommt man auf +-3dB Abweichung über den gesamten Frequenzgang, was für Raum dieser Größe (14m²) eigentlich sehr gut ist.

B) Front End

Hinsichtlich Mikrofonierung ist nichts besonderes im Repertoire: SM57, Audix Drum Package. Wenn ich Textur und Farbe möchte, das SM7b. Stereopaar C414 XLII sowie Oktaka Mk 012 Kleinmembraner-Pärchen. Die sind spannend, denn sie kommen mit verschiedenen Kapseln und Verstärkern und von Hand gemalten Frequenzgang-Sheets. Für Vocals ein Brauner Panthera, welches unglaublich hoch auflöst für den Preis. Ein Royer 121 für Gitarren und MS-Aufnahmen gibt’s auch.

Zwei gegensätzliche Klangfarben im Preamp-Bereich: Zwei modifizierte Golden Age Project Pre 73 für runde Transienten; „Hifi“ und viel Sättigung, und im Gegensatz dazu zwei ultracleane RME-Preamps, die sehr gut auflösen, sehr schnell sind und Transienten wirklich toll abbilden. Einen API 4er Preamp gibt’s auch, für DI-Signale sehr toll und für Gitarren generell. Für Amps gibt’s einen zweiten Raum, mit einer ISO-Box für Gitarren-Amps. Ein Kemper ist auch vorhanden, den ich für Gitarren sehr gerne verwende. An Outboard gibt’s zwei dbx 560A, die parallel oder auf Bass wirklich schön sind und einen 1176 Blue Stripe von IGS.

Ein RME Babyface Pro übernimmt die AD-Wandlung. Nur zwei Channels, dafür aber hochwertig. RME ist schon lange in der Branche und hat eine gewisse Reputation in den Bereichen Wandlung, Clocking und Stabilität. Ein solides, sehr hochwertiges Stück Equipment.

Golden Age Pre
NAD S 200

C) Back End

Aufgenommen, geschnitten und gemischt wird im Pro Tools. Logic Pro habe ich auch, nutze ich aber wenig, da ich für meinen Workflow Avids DAW auserkoren habe.

Ausgangswandler ist der des RME Babyface. Dieser färbt nicht, ist clean, hochauflösend, schnell, plastisch und beschönigt nicht. Genau das erwarte ich persönlich von einem Wandler. Speaker sind selbst gebaute, passive „A.O.S Scan Speak Studio 12 XL“ mit Bassreflex aus einem Bausatz einer Hifi-Zeitung. Der Hochtöner ist der bekannte Scan Speak Ringradiator (Hochtöner D 2904/7000). Durch diese Bauweise sehr gerichtet, dafür aber unglaublich schnell (da weniger Masse bewegt werden muss als bei Kalotten, dadurch kürzere Ein- und Ausschwingphasen) und sehr linear.

In Kombination mit den kurzen Nachhallzeiten im Raum resultiert daraus eine schöne, natürliche Abbildung der Transienten, die wiederum für räumliche Tiefe und Plastizität verantwortlich sind. In der Box ist eine 6dB-Passivweiche verbaut. Durch die unaufdringlichen Flankensteilheiten nimmt man den Sound der Box als Ganzes wahr und hat nicht das Gefühl, die einzelnen Chassis zu hören, wie das bei manchen Speakern im unteren Preissegment der Fall ist.

Nachdem ich ein paar Jahre eine Siemens Klangfilm Endstufe hatte, wurde der NAD S 200 aus der Silverline Serie als Endstufe zum Amp der Wahl. Dieser hat mehr als genug Power und passt soundästhetisch gut zu den Speakern.

Als zweite Abhöre dienen zwei kleine JMLab Chorus 705. Diese sind viel kompakter, 5 Zoll Woofer, und einen Titanoxid-beschichteten Hochtöner. D.h. viel färbender und härter im Hochtonbereich, eine tolle Alternative zum Ringstrahler.

Kontakt:

Korbi Breu

info@semitone.at
semitone.at
www.instagram.com/semitone.wien

1120 Wien, Österreich

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