Oldschool!

Omnitronic TRM-402 – Rotary-Mixer im Test

Wirft man einen Blick in die Clubs dieser Welt, steht gefühlt in jeder DJ-Booth ein Pioneer-Mixer der »DJM«-Serie oder vielleicht mal ein Xone von Allen & Heath. Nichtsdestotrotz tauchen an verschiedensten Ecken auch immer wieder mal Rotary-Mixer auf.

(Bild: Dieter Stork )

Das Konzept ist simpel: Statt mit Fadern arbeitet man eben ausschließlich mit Drehknöpfen, sogenannten »Rotaries«. Diese Mixing-Oberfläche konnte sich besonders in früheren Disco- und House-Clubs etablieren, da per Rotary u. a. noch sanftere Übergänge möglich sind. Einer der Vorreiter war Rudy Bozak, der Anfang der 70er-Jahre eigene DJ-Mixer für diverse Discotheken in New York City entwarf. Der Bozak CMA-10-2DL war der erste kommerziell produzierte Rotary-Mixer und hat bis heute zahlreiche Nachahmer gefunden. Dieses altbewährte Konzept hat sich auch Omnitronic zunutze gemacht und ein weiteres Exemplar der TRM-Serie entwickelt. Heraus kam ein klassischer 4-Kanal-Mixer. Crossfader? Fehlanzeige, denn das wäre nicht stilecht! Dieses »Bedienelement« erfreute sich erst ab den 80ern, dank DJ Kool Herc und Grandmaster Flash, hoher Beliebtheit.

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Pro und Contra

+++ gute Verarbeitung

+++ XLR-Ausgang für Master und Booth

+++ gute Klangqualität

–– kein PFL-Metering der Eingänge

– keine Gain-Regler auf der Bedienoberfläche

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