Schallplatten digitalisieren

<p>Die Vinyl-LP feiert seit einigen Jahren ein grandioses Revival und findet immer mehr Liebhaber. Beispielsweise beim bekannten Musikvertrieb Indigo macht die LP mittlerweile etwa 15 Prozent des Gesamtabsatzes an physikalischen Tonträgern aus. In einer doch eigentlich von den verschiedensten digitalen Formaten dominierten Zeit ist das ganz schön viel. Besonders kleinere Plattenlabels haben in den letzten Jahren im Zusammenspiel von Vinyl und digitalen Formaten interessante Wege zur Vermarktung entwickelt.</p><p>

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<p><a href=”https://www.soundandrecording.de/wp-content/uploads/2015/04/Warum-klingt-Vinyl.jpg”><img class=”aligncenter” src=”https://www.soundandrecording.de/wp-content/uploads/2015/04/Warum-klingt-Vinyl.jpg” alt=”Warum-klingt-Vinyl” width=”654″ height=”427″ /></a></p><p><strong>Philosophie</strong></p><p>Warmer Klang, haptisches Erlebnis und eine unmittelbar fühlbare Wertigkeit für die Musik im Zeitalter der kostenlosen Musikstreams sind die Gründe, warum ein Vinylhörer gerne 20 bis 30 Euro für eine LP ausgibt. Um Schallplatten zu hören, braucht man etwas Zeit. Die LP muss aufmerksam behandelt werden, sonst zerkratzt sie. Der Plattenspieler wiederum möchte bedient werden und die LP Seite für Seite angehört. Mehr noch: Um einen Titel einzeln anzuspielen, muss man schon ganz genau hinschauen, um mit der Nadel die entsprechende Rille zu treffen. Geduld und Liebe zum Produkt sind hier also auf jeden Fall gefragt: Vinylhörer genießen mit allen Sinnen, und das Ganze hat etwas von einer Zeremonie. Das ist schon etwas anderes als eine gebrannte CD in den Player zu schieben oder im Spotify-Abo beliebige Einzeltitel hintereinander aus dem Netz sprudeln zu lassen. Und so erhält die selbstproduzierte Musik schon alleine durch die Tatsache, dass es eine Vinyl-Edition davon gibt, auch virtuell eine ganz andere Wertigkeit am hart umkämpften Musikmarkt.</p><p><strong>Artwork</strong></p><p>Das Plattencover hat durch seine Größe eine ganz andere Gewichtung als das nur 12 x 12 cm große Booklet einer CD − ganz zu schweigen von einem Icon des Covers bei den Streaming-Portalen. Die Gestaltung der Plattencover ist seit den 60er-Jahren eine eigenes Genre und hatte von jeher Kultcharakter.</p><p>Hier kannst du dir unser Vinyl-Special “Save The Vinyl” kostenlos downloaden: <a href=”https://www.soundandrecording.de/stories/vinyl-mastern-restaurieren-und-co/”>Klick</a></p>

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