Lauschangriff

Shure Mikrofonklassiker SM57 und SM58 für Brass-Aufnahmen

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Stephan Lembke

In diesem Lauschangriff vergleichen wir die beiden Mikrofone SM57 und SM58 der Firma Shure an drei Blasinstrumenten einer Horn-Section. Wer immer im Glauben war, dass der Unterschied zwischen den beiden Mikrofonen lediglich am Windkorb liegt, der wird hier eines Besseren belehrt. Der Blick auf den Frequenzgang zeigt schon deutliche Unterschiede auf, doch in diesem Artikel hören wir mal genau hin.

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Shure

Shure SM57 und SM58 sind sowohl in Live- als auch in Studio-Situationen im täglichen Einsatz. Gerade bei Schlagzeug- und E-Gitarren-Aufnahmen werden die Tauchspulenmikrofone aufgrund ihrer Robustheit und natürlich auch wegen ihres Klangcharakters gerne verwendet. Obwohl die beiden Mikrofone in der unteren Preisklasse vertreten sind, so fallen die Modellbezeichnungen im gleichen Atemzug wie vielfach teurere Konkurrenten. Auch bei Blasinstrumenten ist das der Fall und die Nutzung von SM57 oder SM58 (je nach Instrument) lässt gute Ergebnisse erzielen.

>> Zurück in die Zukunft – Shure SM57 Hörvergleich – Shure SM57 wird 50 – Die Geschichte eines Mikrofon-Klassikers <<

Als Klanggrundlage dient eine Horn-Section, bestehend aus Trompete (gespielt von Christoph Moschberger), Saxofon (Axel Müller) und Posaune (Johannes Goltz). Die Musiker wurden einzeln aufgenommen und die Mikrofone sehr nah aneinander positioniert, um die Beeinflussung des Klangs aufgrund der Positionierung möglichst gering zu halten.

Im Folgenden wird ausschließlich auf den klanglichen Vergleich der beiden Mikrofone eingegangen, eine ausführliche Beschreibung der Aufnahmesession findet ihr im aktuellen Heft. Weitere Informationen und Klangbeispiele zur Positionierung der Mikrofone und einen umfangreichen Mikrofonvergleich am jeweiligen Instrument findet ihr als Online-Artikel auf Sound-and-Recording.de. Dort ist Shure zudem auch mit dem Beta57, SM7b sowie dem Clip-Mikrofon Beta98 und dem Großmembran-Kondensatormikrofon KSM32 vertreten.

Im ersten Beispiel ist ein laut gespieltes Lick zu hören, das sich durch kurze Notenlängen auszeichnet. Dies demonstriert den Klang des Ansatzes der Instrumente und das Verhalten der Mikrofone bei hohem Schalldruck und viel Luftbewegung.

Klangbeispiele: 

Foto: Stephan Lembke

Das zweite Beispiel ist ein ruhig gespielter Teil mit längeren Tönen und weniger Schalldruck. Hier können der Frequenzgang und die dynamische Ansprache gut verglichen werden.

Klangbeispiele:

Foto: Stephan Lembke

Im dritten und letzten Beispiel spielt jedes Instrument eine pentatonische Tonleiter, die den Tonumfang des jeweiligen Blasinstrumentes abbildet und den Klang der Mikrofone in den unterschiedlichen Lagen demonstriert.

Klangbeispiele: 

Zusammen mit unseren Partnern Sennheiser, Neumann, Shure und Royer Labs veranstalten wir am 13.04.2016 einen »Hands On The Mic«-Workshop im Musikpark Mannheim. Alle Mikrofone dieser Hersteller aus unserem Test könnt ihr dort in einem Studio vor Ort selbst testen. Mit dabei ist auch wieder der Bläsersatz aus „Sing mein Song – Das Tauschkonzert“.

>> Zur Anmeldung geht es hier <<


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>> Zum vollständigen Brass-Recording-Artikel im praktischen PDF-Format geht’s hier <<


 

 

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