Lauschangriff

Royer Labs Bändchenmikrofone für Brass-Aufnahmen

In diesem Lauschangriff vergleichen wir drei Bändchenmikrofone der Firma Royer Labs, die aufgrund der unterschiedlichen Schaltungen auch verschiedene Klangeigenschaften aufweisen.

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Stephan Lembke

Die im Jahr 1998 gegründete Firma Royer Labs ist schon fast als Synonym für eine neue Generation von Bändchenmikrofonen zu nennen. Nach der ersten passiven Variante, dem R-121 wurde im Jahr 2002 das weltweit erste aktive Bändchenmikrofon (mit Phantompower und höherem Output) unter der Bezeichnung R-122 vorgestellt. Das erste Röhren-Bändchenmikrofon kommt ebenfalls von Royer Labs und trägt den Namen R-122V. Heute gehört die Royer R-Serie in vielen Tonstudios zum Standardrepertoire an Schlagzeug, Gitarrenamp und Piano. Doch besonders bei Blasinstrumenten wird immer wieder auf Bändchenmikrofone als optimale Schallwandler und geeignete Alternative zu den herkömmlichen Dynamischen und Kondensatormikrofonen hingewiesen. Die Royer Mikrofon-Familie spielt dabei ganz weit vorne im Feld mit.

>> Royer R-122 MK II: Das aktive Bändchenmikrofon im Test <<

Als Klanggrundlage dient eine Horn-Section, bestehend aus Trompete (gespielt von Christoph Moschberger), Saxofon (Axel Müller) und Posaune (Johannes Goltz). Die Musiker wurden einzeln aufgenommen und die Bändchenmikrofone sehr nah aneinander positioniert, um die Beeinflussung des Klangs aufgrund der Positionierung möglichst gering zu halten.

Im Folgenden wird ausschließlich auf den klanglichen Vergleich der drei Bändchenmikrofone eingegangen, eine ausführliche Beschreibung der Aufnahmesession findet ihr im aktuellen Heft. Weitere Informationen und Klangbeispiele zur Positionierung der Mikrofone und einen umfangreichen Mikrofonvergleich am jeweiligen Instrument findet ihr als Online-Artikel auf Sound-and-Recording.de.

Im ersten Beispiel ist ein laut gespieltes Lick zu hören, das sich durch kurze Notenlängen auszeichnet. Dies demonstriert den Klang des Ansatzes der Instrumente und das Verhalten der Mikrofone bei hohem Schalldruck und viel Luftbewegung.

Klangbeispiele: Bändchenmikrofone Royer 121 Platinum, Royer 122V und Royer 122 MKII 

Foto: Stephan Lembke

Das zweite Beispiel ist ein ruhig gespielter Teil mit längeren Tönen und weniger Schalldruck. Hier können der Frequenzgang und die dynamische Ansprache gut verglichen werden.

Klangbeispiele: Bändchenmikrofone Royer 121 Platinum, Royer 122V und Royer 122 MKII 

Foto: Stephan Lembke

 

Im dritten und letzten Beispiel spielt jedes Instrument eine pentatonische Tonleiter, die den Tonumfang des jeweiligen Blasinstrumentes abbildet und den Klang der Mikrofone in den unterschiedlichen Lagen demonstriert.

Klangbeispiele: Bändchenmikrofone Royer 121 Platinum, Royer 122V und Royer 122 MKII 

Foto: Stephan Lembke

Zusammen mit unseren Partnern Sennheiser, Neumann, Shure und Royer Labs veranstalten wir am 13.04.2016 einen »Hands On The Mic«-Workshop im Musikpark Mannheim. Alle Mikrofone dieser Hersteller aus unserem Test könnt ihr dort in einem Studio vor Ort selbst testen. Mit dabei ist auch wieder der Bläsersatz aus „Sing mein Song – Das Tauschkonzert“.

>> Zur Anmeldung geht es hier <<


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>> Zum vollständigen Brass-Recording-Artikel im praktischen PDF-Format geht’s hier <<


 

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