Drums from Mars

MoMinstruments Elastic Drums

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Was passiert, wenn Mouse on Mars auf kreative Programmierer treffen? Ein neues Instrumente entsteht. In diesem Fall ein Drum-Sound-Sequenzer, der seinem Namen alle Ehre macht. So elastisch wie flexibel glänzt das iOS-Programm, das gerade in der Version für iPad erscheinen ist, mit beweglichen Sounds und ebensolchen Effekt-Sektion.

Das Beste, was der moderne elektronische Musiker tun kann, um zu den Werkzeugen zu kommen, die ihm helfen, seine Visionen zu verwirklichen, ist die direkte Zusammenarbeit mit kreativen Programmierern. Genau das haben Mouse on Mars getan, als sie 2014 das Label „MoMinstrumets“ gründeten. Aus diesem Zusammenwirken entstand nach dem Wretchup-Delay-Monster für iPhone nun ein Drum-Synthesizer für iOS, der Maßstäbe setzt in Sachen Sound, Funktionalität und Handling. Elastic Drums ist das erste iOS Projekt von Oliver Greschke. Ein Projekt das einfach Spass machen sollte und dann, wie er sagt „immer mehr ausgeufert ist“.

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Wie begann deine Zusammenarbeit mit Mouse on Mars?

Oliver Greschke: Ich hatte ihnen mal eine Beta-Version meiner Drum-App geschickt, die Ihnen gut gefallen hat. Zunächst suchten MoM aber nach einem Programmierer der ihr erstes Produkt, Wretchup fertig stellt. das habe ich dann übernommen und fertig programmiert, um dann mit Unterstützung von MoMinstruments als nächstes Elastic Drums fertig zu stellen.

Was steckt unter der Haube von Elastic Drums?

Die Audio-Engine von Elastic-Drums und auch Wretchup beruht auf Lib-PD, einer Pure Data Library für iOS. Die Oberfläche ist in Objective C entstanden. Pure Data ist allerdings nicht für Mobile Devices konzipiert, sodass ich da ziemlich viel optimieren und anpassen musste, damit Elastic Drums auch auf älteren iOS Geräten laufen kann.

Elastic Drums hat gleich 10 verschiedene Synthese-Engines. Wie sind die entstanden?

Die habe ich nicht alle alleine entwickelt, sondern in Zusammenarbeit mit Matt Davey, einem Australier, der in Japan lebt. Er hatte bereits eine Bank mit 808 Sounds entwickelt und wir haben die unterschiedlichen Engines gemeinsam entwickelt.

Wie gestaltete sich die Zusammenarbeit mit Mouse on Mars?

Eigentlich ganz locker. Sie haben schon ihre Wünsche geäussert und Vorschläge gemacht, aber mir ansonsten freie Hand gelassen. Sie setzten die Software natürlich auch selber ein, beispielsweise bei Live-Konzerten.

Vielen Dank für das Gespräch.

Intuitiver Zugriff auf die Instrumente von Elastic Drums

 

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