Tipps aus der Tresorfrabrik

Die besten VST Plugins: Tipps zum Plugin-Kauf

Thomas Hannes und Aljoscha Mallmann betreiben das Tresorfabrik Tonstudio in Duisburg. Für uns werfen die beiden Profis einen genaueren Blick auf das Angebot von Plugins: Für welchen Zweck lohnt sich der Kauf welcher Plugins besonders? Und wo schneiden die Bordmittel der DAWs am besten ab?

Tontechniker am PC
Matthias Zerres

Die Grundausstattung moderner Daws

Wir arbeiten bei uns im Studio mit Pro Tools, Logic und Ableton Live. Unserer Meinung nach hat keine der drei DAWs schlechte Plugins an Bord, einige sind sogar hervorragend − ein Erfahrungswert, den man übrigens auf die »üblichen Verdächtigen« ausdehnen kann: Egal ob Steinberg Cubase, Cakewalk Sonar, Presonus Studio One etc. − überall ist das On-Board-Plugin-Set weitreichend und qualitativ auf so hohem Niveau, dass man damit eine Basis-Ausstattung bekommt, mit der sich arbeiten lässt.

Die Equalizer und Kompressoren in der DAW-Grundausstattung lassen sich am ehesten als neutrale und flexible Werkzeuge bezeichnen, die ihren Dienst ohne Wenn und Aber unauffällig erledigen. Meistens sind sie dabei sogar sehr ressourcenschonend und beanspruchen wenig Rechenleistung – auch ein Grund, warum wir täglich auf sie zurückgreifen.

Die Plugins sind dabei in den meisten Fällen keine direkten Kopien bekannter Klassiker, sondern Kreationen der Hersteller, welche die wichtigsten Funktionen in der Praxis abdecken. Ausnahmen bestätigen dabei die Regel, so zum Beispiel der Glue-Kompressor in Ableton, der dem SSL G-Series Bus-Kompressor nachempfunden ist und den Mix, wie der Name schon verrät, angenehm »verkleben« oder verdichten soll.

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In vielen Fällen begleiten die Plugins ihre DAW-Mutterschiffe schon über Generationen hinweg, wobei sich unserer Erfahrung nach oft nur die Bedienoberfläche der Plugins (GUI) ändert. Auch an brauchbaren Delay-Plugins mangelt es nicht.

Ein kleiner Klassiker ist das Tape-Delay in Logic, das unschlagbar einfach zu bedienen ist und sehr musikalisch agiert. Im Vorfeld dieses Artikels haben wir unser eigenes Nutzungsverhalten beobachtet und kommen zu dem Schluss, dass wir auch bei Modulationen (Chorus, Flanger, Phaser …) oft und gerne auf die DAW-Bordmittel zurückgreifen. Ebenso erleichtern uns die kleinen Helferlein den Alltag: Das Trim-Plugin in Pro Tools oder »Gain« in Logic erlauben uns schnelle Anpassungen oder Korrekturen mit minimalem CPU Einsatz.

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Kann man mit den Plugins in der DAW professionell arbeiten? Absolut. Wem diese Aussage reicht, der kann den Lesefluss an dieser Stelle abreißen lassen. Warum sind wir trotzdem so verrückt und transferieren über die Jahre große Summen an Menschen, die uns mit Aktivierungs-Codes antworten? Nun, wir glauben, dass den DAWs ein Schlag von Plugins fehlt: Edler Hall, Kompressoren die Sound machen, Sättigungs-Plugins, moderne Tape-Emulationen und innovative EQs. Wenn man es auf einen Satz herunterbrechen soll: Es fehlt den DAWs etwas an emotionalen Plugins!

Gemeint sind solche Plugins, die den Sound wirklich formen und nicht zuletzt auch das Herz eines Engineers höher schlagen lassen. Vielleicht ist das Verhältnis vergleichbar mit einem Handwerker, den der Mittelklasse-Maulschlüssel aus dem Baumarkt vermutlich auch ans Ziel führt und der sich trotzdem den Nusskasten mit geschmiedeten Köpfen aus Vanadium-Stahl kauft.

Im Endeffekt ist der Kauf eine persönliche Entscheidung. Wir sprechen vom »Aber«-Kriterium. Soll heißen: Es geht meistens auch mit DAW Bordmitteln, ABER es geht auch noch besser. Wenn das »Aber« groß genug scheint, kaufen wir. Verkürzt, aber wahr!

Was man tunlichst meiden sollte, ist mit einem bestimmten Plugin zu liebäugeln und sich darin die Lösung für ein ganz anderes Problem zu wünschen: Der Drummer schleppt, aber da ist jetzt richtig toller Lexicon Hall drauf. Das wird nicht funktionieren. Wenn etwas komisch klingt, sind die meisten Fehler nicht intern zu verorten, und es hat vermutlich noch kein Produzent den Chart-Einstieg verpasst, weil er diesen oder jenen Kompressor nicht gekauft hat. Diese Angst freut jeden Hersteller − dazu aber mehr in einem anderen Teil dieser Praxis-Serie.

Die Plugins der dritten Partie: eine Grundausstattung des Guten

Es gibt diese Aha-Erlebnisse, wenn man endlich genau den EQ gefunden hat, der die Höhen wunderbar aufmacht oder den Kompressor, der den Raum genau so komprimiert, wie man es sich vorgestellt hat. Diese Erlebnisse haben wir meist bei Produkten von Drittherstellern (Third Parties). In den folgenden Abschnitten begründen wir, warum und wo wir auf deren Plugins zurückgreifen. Wir bemühen uns wie immer um Neutralität, empfehlen aber auch einige Sahnestücke. Dazu sei gesagt, dass mittlerweile jeder Hersteller Demos anbietet, die für einige Wochen laufen − Zeit genug, eine Entscheidung für oder gegen ein Plugin zu treffen.

Equalizer

Wir unterscheiden hier zwischen zwei Klassen von EQs. Die Erste erlaubt uns, präzise Korrekturen am Signal vorzunehmen und sitzt meistens vor dem ersten Kompressor im Signal. Wir filtern mit den Plugins dröhnende Frequenzen aus Bässen heraus, ziehen »fiese« hohe Frequenzen aus Gesangsaufnahmen oder filtern das Signal per Hoch- und Tiefpassfilter. Gute grafische EQs haben die meisten DAWs an Bord.

Der große Unterschied zu den Platzhirschen liegt im Funktionsumfang. In den letzten Jahren ist so der Fabfilter Pro-Q zum Werkzeug unserer Wahl geworden, dessen zweite Version frisch auf dem Markt ist. Das Plugin ermöglicht es uns im Gegensatz zu vielen Bord-EQs eine unbegrenzte Anzahl von Bändern einfach per Klick zu aktivieren, einzeln abzuhören und komplexe Aufgaben in Sekundenschnelle zu realisieren. Für uns war vor allem die Bedienoberfläche eine Offenbarung, da sie sehr schnelle Navigation zulässt und man nie den Überblick verliert, weil alle Bänder automatisch auch farblich sortiert werden.

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Darüber hinaus verfügt das Plug in über eine unkomplizierte Funktion, die es erlaubt, die Stereomitte oder die Seiten des Stereosignals (MS-Modus) einzeln zu bearbeiten. Wir würden das Plugin auch jedem Einsteiger ans Herz legen, weil es auch zum »EQ-Lernen« hervorragend geeignet ist und einfach Spaß macht. Eine Alternative wäre der neue Eiosis Air EQ, den wir zurzeit testen. Das Bedienkonzept ist anders, aber nicht weniger flexibel.

Der Air EQ lässt sich im Grunde genommen genau in der Mitte zwischen analytischen EQs zum Entfernen (und gelegentlichem Boosten) von Frequenzen und den stärker färbenden Equalizern mit klassischen Charakteristiken einsortieren. Letztere setzen wir klassischerweise nach dem Kompressor ein, um das Signal stark zu bearbeiten. Ein gutes Beispiel wäre hier der Pultec Equalizer von Universal Audio, der auf UAD-Karten und -Interfaces zu Hause ist.

Das Plugin klingt auch in extremen Einstellungen richtig gut und eignet sich perfekt dazu, ein Signal zu »öffnen« oder das Fundament einer Spur mit tiefen Frequenzen auszuloten. Wie bei Emulationen oft zu beobachten, ist der Pultec Equalizer von verschiedenen Herstellern erhältlich, wobei jede Version andere Akzente setzt und nicht zuletzt auch einer anderen Hardware-Einheit oder gar Revision nachempfunden ist. Ein neues Tool in unserem Arsenal ist die Slate Digital VRM Plugin-Sammlung, die unter anderem zwei wirklich gute EQ-Emulationen bietet. Neben der Nachbildung eines SSL-Channel EQs ist auch eine Neve Nachbildung an Bord. Beide erledigen die Anhebung von Frequenzen auf sehr unterschiedliche Weise und bringen auf ihre Art viel Charakter rüber.

Eine E-Gitarre kann so schon mal 12 dB Anhebung bei 8 kHz vertragen, ohne im Mix zu schrill oder dünn zu klingen. Das wäre mit Bordmitteln sicher auch irgendwie machbar, aber die Emulation der bekannten Klassiker setzt dem Verbiegen eben auch die natürlichen Grenzen, die schon in der Hardware vorhanden waren. Wir sind daher der Meinung, dass Einsteiger auch hier einen Blick drauf werfen sollten, da entsprechende Emulationen durchaus die Lernkurve steiler werden lassen.

Neben den Einzelspuren setzten wir auch vermehrt »kosmetische« Equalizer auf Subgruppen oder der Summe ein. Der Rolls Royce unter den Software-Emulationen ist unserer Meinung derzeit der Massive Passive, der ebenfalls auf UAD-Karten zu Hause ist. Im Gegensatz zu vielen DAW-eigenen EQs hat auch diese Emulation den Vorteil, dass die Parameter gewissermaßen schon für die Klangformung abgeschmeckt sind. Eine Alternative wäre der Elysia Museq, der ähnlich edel klingt, aber extrem leistungshungrig ist. Manchmal sind die externen Prozessoren eben doch mehr als teure Dongle.

Kompressoren

Bei den Kompressoren verhält es sich ähnlich. Während einige einfachere Aufgaben der Dynamikbearbeitung sehr gut mit Bordmitteln erledigt werden können, macht eine brachialere Bearbeitung meistens erst mit externen Plugins richtig Freude. Wir benutzen oft mehrere Kompressoren in Reihe, die jeweils wenig arbeiten und verschiedenen Zwecken dienen. Kompressor 1 fängt Signalspitzen mit einem bis 3 dB Reduktion ab und erfüllt eher den funktionalen Zweck, das Signal besser im Mix zu platzieren. Der nächste Kompressor bringt dann Farbe ins Spiel und greift kräftig ein. Wenn es ein Werkzeug gibt, auf das wir nicht verzichten können, wäre es vermutlich eine Emulation des Urei 1176, die es von so ziemlich jedem Plugin-Hersteller gibt.

Im Lieferumfang von Pro Tools ist mit der Bomb Factory bf76 schon eine enthalten. Unser Favorit ist mitunter die Softube-Version (FET Compressor), da sie einen wirklich brauchbaren Mix-Regler bietet, mit dem Original- und Effektsignal gemischt werden können. Auch hier klingt jede Version anders, die Ballistiken der Anzeigen unterscheiden sich, und wenn wir unsere Hardware-Versionen als Referenz gegenhören, ergeben sich schon deutliche Unterschiede. Nicht unbedingt besser oder schlechter − anders. In jedem Fall eignet sich der 1176 auch sehr gut, um Kompression zu lernen und musikalisch ein – zusetzen. Ein Must-Have sozusagen, nicht nur für den Frühling.


 

Im Video stellt Thomas Hannes die hier genannten Plugins vor und demonstriert sie im Mix. Viel Spaß beim Zuschauen!


 

Mit der genannten Ausnahme des Ableton Glue-Kompressors sehen wir auch im Bezug auf die Kompression von Subgruppen und der Summe Defizite in der Ausstattung vieler DAWs. Wir bevorzugen hier Emulationen, die transparent und musikalisch in unser Signal eingreifen. Ein tolles Beispiel wäre hier die Slate Digital VBC Suite, die direkt drei Nachbildungen bekannter Geräte (SSL Bus Kompressor, Fairchild 670 und Focusrite Red) an den Start bringt.

Ebenso begeistert uns das Plugin Alliance Vertigo VSC-2-Plugin. Die genannten Vertreter komprimieren das Signal nicht einfach nur um 1 oder 3 dB − sie formen den Klang. Investitionsbedarf machen wir zudem in der Sektion der Limiter aus. Hier reichen die Bordmittel unserer Erfahrung nach kaum aus, um einen Mix auf angenehme Art und Weise noch ein paar dB Lautheit mit auf dem Weg zu geben und die Summe zu begrenzen.

Glücklicherweise gibt es hier eine ganze Reihe Möglichkeiten, günstig Ersatz zu beschaffen. Unsere Tipps: Der Fabfilter Pro-L und der Voxengo Elephant. HALL & DELAY Wie schon beschrieben, kommen wir mit den DAW-Delays sehr weit und oft sogar ans Ziel. Wer mehr will, wird zum Beispiel beim Waves H-Delay fündig, das verschiedenste Möglichkeiten bietet, die Wiederholungen des Delays zu verbiegen, zu verzerren oder zu sättigen.

Ein Klassiker in der Kategorie ist außerdem der Soundtoys Echoboy. Der Exot wäre der Siegmund von der Firma D16 Group. Hier wird man mit musikalischen Optionen erschlagen, die weit über die traditionellen Einsatzbereiche des Delays im Mix hinausgehen. Anders verhält es sich unserer Erfahrung nach bei Hall-Plugins. Während einige Kollegen auf DAW-Boliden wie den Space Designer aus Logic schwören, konnten wir uns nie so recht mit den Möglichkeiten des Lieferumfangs anfreunden.

Vielleicht ist der Klang von berühmten Units wie dem Lexicon 480L einfach zu sehr gelernt, und man wähnt sich erst am Ziel, wenn die eigenen Signale eine ähnliche Färbung erhalten. Universal Audio bietet eine teure, aber tolle Lexicon 224-Emulation an, die wir für alles einsetzten, dass auch nur ansatzweise nach den 80ern klingen soll. Gut und günstig sind die Plugins Verb und Room von Valhalla DSP, die für jeweils 50 Dollar zu haben sind. Dafür kann man es nicht selber machen! Und mal ehrlich: Sie klingen hervorragend. Bei etwas üppigerem Budget empfehlen wir zudem die Exemplare von Exponential Audio.

Die Gesättigten und die Innovativen

Ein Manko zeigen viele DAWs noch bei wirklich nützlichen Sättigungs-Plugins. Verzerren können die meisten DAWs hervorragend, etwa mit dem Sansamp in Pro Tools oder dem Overdrive-Plugin in Logic.

Dünn wird die Luft stattdessen bei subtilen Effekten, die den Signalen etwas analoge Textur mitgeben, wie zum Beispiel Bandsimulationen. Zugegeben, die bisher genannten Empfehlungen stünden auf unserer Einkaufsliste für den ambitionierten Einsteiger weiter oben als zum Beispiel die Studer Emulation auf der UAD-Plattform oder die Slate Digital Virtual Tape Maschine (VTM).

 

Neben den üblichen Verdächtigen gibt es eine ganze Reihe Spezialwerkzeuge, die wir nicht missen wollen. Lange Zeit waren Plugins zur Pitch-Korrektur eine Domäne der Dritthersteller, allen voran Antares mit Auto-Tune und die deutsche Firma Celemony mit ihrem genialen Produkt Melodyne, das wir seit der ersten Version nutzen. Hier haben die DAWs stark aufgeholt. Cubase bietet so etwa eine

sehr brauchbare Korrekturfunktion, die gewisse Melodyne-Anleihen aufweist. Hier ist also eine Investition nicht zwingend notwendig, wenn man mit dem leicht eingeschränkten Funktionsumfang gut leben kann. Anders sieht der Markt für Sample-Trigger-Plugins aus, mit denen wir Drums auf die Sprünge helfen. Unsere Empfehlung ist hier Slate Trigger, das in Echtzeit Samples abfeuert und auch schon mit einer ansehnlichen Libary ausgeliefert wird.

Eine ähnliche Lösung ist uns DAW-intern nicht bekannt, wobei natürlich die Möglichkeit besteht, Schläge als MIDI-Signale zu extrahieren und dann mit Samplern zu arbeiten. Logic hat dafür eine Replacement-Funktion eingebaut. Im Vergleich zu Slate Trigger ist das Vorgehen aber nicht so intuitiv und flexibel.

Die Emulationen

Wie im Verlauf des Artikels erkennbar, sind viele der »angesagten« Plugins Emulationen bekannter Hardware- Effekte. Das hat unserer Meinung nach zwei Gründe. Zum einen assoziieren wir mit einigen Geräten einen bestimmten Klang. Es gibt ein paar Sounds, die wir von 1.000 Platten kennen. Unser Ohr hat sie gewissermaßen gelernt, und wir erachten sie als richtig oder wichtig. Emulationen, die mit der Lizenz des Originalherstellers und der entsprechenden Frontplatte als GUI daherkommen, suggerieren, dass sie besonders »richtig« klingen.

Und hier sind wir beim zweiten Punkt: Das Marketing der Hersteller wird immer besser, und selbst die Hardware-Hersteller vermelden wachsende Verkäufe, da die Software-Versionen ihrer Geräte mittlerweile reichweitenstarke Werbeplattformen geworden sind. Für uns machen fünf starke YouTube-Filme noch kein gutes Plugin, und wir sind ständig auf der Suche nach innovativen Produkten, die vor allem kleine Hersteller in den Markt drücken. Der Fabfilter Pro-Q war so ein Beispiel und hat sich völlig zu Recht etabliert, obwohl nie eine Hardware-Vorlage existierte.

VST Plugins kaufen

Zu guter Letzt wollen wir den Fokus noch auf einige Aspekte legen, die weniger naheliegend sind. Ein Plugin-Kauf ist eine Investition. Eine Hardware-Unit wird uns bei entsprechender Wartung auch in 20 Jahren noch treue Dienste leisten.

Wir achten beim Kauf von Plugins daher auch darauf, wie zukunftssicher das Produkt erscheint. Einige Hersteller bieten sehr regelmäßig kostenlose Updates an und brillieren mit schnellem Support und unbürokratischen Lösungen. An dieser Stelle sei zum Beispiel Slate Digital erwähnt. Die Firma schreckt zwar beizeiten durch ihre sehr amerikanischen Produktvideos mit dem über-charismatischen Gründer Steven Slate ab, begeistert aber mit kurzen Dienstwegen und die Antwort kommt auch mal vom Chef persönlich. Ebenso fair erscheint uns die Preis- und Upgrade-Politik bei Celemony und Fabfilter. Andere Firmen tun sich damit schwerer.

Waves bittet seine Kunden regelmäßig für Updates (wir reden tatsächlich von Updates, nicht von Upgrades) zur Kasse, was besonders bei Versionssprüngen von Plugin-Schnittstellen nervt. Der etwas bürokratische Service selber ist manchmal zäh, wobei jüngere Berichte von großen Fortschritten zeugen und die Geduldsproben seltener geworden sein sollen. Die Plugins selber sind beeindruckend.

Bei sehr kleinen Herstellern besteht immer die Gefahr, dass die Produktion eingestellt wird und plötzlich keine Weiterentwicklung mehr stattfindet − das ist nicht immer dramatisch, aber durchaus ärgerlich. Andererseits sind deren Plug ins oft günstiger zu haben, und das Risiko bleibt überschaubar. Wir haben die neuralgischen Punkte der DAW-Plugins identifiziert und interessante Alternativen aufgezeigt. Als Abschluss bleibt uns nur zu sagen: Demo laden, Probehören und die Ohren entscheiden lassen!

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