Kontakt-Library mit Drumsounds und MIDI Loops

Umlaut Audio – uBEAT

Neben dem Percussion-Arpeggiator ARPS hat die Softwareschmiede Umlaut Audio nun ein weiteres Drum-Instrument veröffentlicht: uBEAT ist ein Drum-Player für Native Instruments Kontakt mit einer großen Library an perkussiven Sounds und MIDI Files, mit denen man ansehnliche Drumloops erstellen kann.

Genau genommen handeln es sich hierbei um drei Kontakt-Instrumente mit den unterschiedlichen Schwerpunkten Hip-Hop, Elektro und Hybrid, wobei Letzteres eine Sammlung an sowohl akustischen als auch elektronischen Sounds ist. Öffnet man eines dieser uBEAT Instrumente, kann es mit Sound Design und Pattern-Gestaltung sofort losgehen. Acht Drumpads im digitalen Drum-Machine-Look sind bereit zum Spielen, dessen Sounds individuell aus der Library gewählt werden können. Für alle drei Genres wurden außerdem verschiedene MIDI-Files kreiert, die genau wiedergeben, was man mit den jeweiligen Samples anfangen kann. Diese MIDI-Files kann man ebenso wie die einzelnen Samples direkt mit dem Keyboard starten. Gefällt einem die MIDI-Spur nicht, kann man sich auf der Frontseite des Instruments durch die verschiedensten MIDI-Files mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten (BPM) durchklicken. Das wirklich Tolle daran ist, man kann per Drag&Drop die MIDI-Spur gleich in die eigene DAW ziehen und im Detail bearbeiten!

Man merkt also recht schnell, dass es Umlaut Audio hier um ein unkompliziertes und schnelles Drumdesign geht. Gefällt einem der MIDI Loop mit den angepassten Samples, kann man damit direkt in seine eigene Produktion gehen!

Neben den acht Drumpads und der MIDI Auswahl hat man auf der Hauptseite von uBEAT auch die Möglichkeit, gängige Klangbearbeitungen für die einzelnen Pads auszuführen. So findet man Drehregler für Volume, Panning, Pitch, Transientengestaltung wie Attack, Hold sowie Decay und Start Point und Velocity Sensitivität. Umlaut Audio geht allerdings noch einen Schritt weiter und bietet auf der Effekt-Seite ganze Effektketten an, die frei gestaltet und einzeln auf jedes Pad in der Mixer-Ansicht geroutet werden kann. Mehrere Pads können auch dieselbe Effektkette verwenden – es gibt aber auch die Global FX Chain, die dann alle acht Pads betrifft. Hier hat man eine Reihe an brauchbaren Effekten wie Transient Master, Solid EQ, Bus Compressor, Lo-Fi, Distortion, Filter und Tape Saturator, der eine besondere Wärme ins Spiel bringt.

Schnell die Lösung gefunden

Für diejenigen, denen trotzdem während des Musizierens Fragen aufkommen, können einen Blick in Hilfe werfen, die innerhalb des Plugins geöffnet wird und zeigt, was für Automationen möglich sind, wie man am besten Presets und Effektketten speichert und schließlich gibt es noch eine kleine Liste an Shortcuts – diese Hilfe wird angezeigt, ohne dass man das Plugin verlässt, sodass man nicht aus dem eigentlichen Musikmachen herausgeworfen wird.

Mit insgesamt 45 Preset Kits und 90 MIDI-Loops pro Instrument kann die gut 1 GB schwere Library mit einigen produktionsreifen Sounds glänzen, die im Handumdrehen bearbeitet und inklusive Drum-Pattern in den eigenen Track eingebracht werden können. Freunde des NKS-Formats von Native Instruments dürfen sich übrigens über die Kompatibilität dieses Formats freuen.

uBEAT ist in seiner vollständigen Version für 199$ erhältlich, man kann aber auch die drei Packs Hip-Hop, Elektro und Hybrid einzeln für 99$ erwerben.

Weitere Informationen findest du auf der Herstellerseite: shop.umlautaudio.com


>> Komplexe Klangstrukturen mit Umlaut Audio – PADS <<


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