Lauschangriff: Modul 543

Rupert Neve Designs – Der Kompressor 543

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In dieser Folge Lauschangriff stellen wir euch das Modul 543 von Rupert Neve vor. Der Kompressor aus der 500er Serie hat neben den Standard-Features, die ein Kompressor sowieso haben sollte, auch viele Besonderheiten vorzuweisen.

>> 5 Kompressoren, die den Bass im Mix an die richtige Stelle rücken <<

Funktionsübersicht:   

Threshold: Bestimmte den Level ab dem die Reduktion der Lautstärke beginnt. (-30 dB bis +20 dB)

Ratio: Der Komprimierungsfaktor reicht von 1,1:1 bis 40:1. Damit liefert das 543-Modul extrem viele Möglichkeiten zur Bearbeitung der Dynamik. Bei Standardkompressoren reicht die Ratio von 2:1 bis 8:1.

Attack Time: Die Attack Time liegt zwischen 20 und 75 ms.

Release Time: Die Release Time kann zwischen 100 ms und 2.5 Sekunden gewählt werden, womit sich äußerst lange Releases umsetzen lassen.

IN: Mit dem Taster IN kann der Kompressor im Rack aktiviert und deaktiviert werden.

Make Up Gain: Regelt die Lautstärke nach der Kompression.

S/C HPF: Setzt einen Hochpassfilter bei 250 Hz.

Level Meter: Zeigt die Ausgangslautstärke an.

FB oder FF: Hier kann zwischen den Komprimierungsverfahren Feed-Back oder Feed-Forward gewählt werden.

RMS/Peak: Switcht zwischen RMS und einem Hybrid aus Peak und RMS.

Gain Reduction Meter: Anzeige der Gain Reduction

Link: Aktiviert den Link Bus

>> Modul 511 im Lauschangriff – Rupert Neve Designs – Mic Pre-Amp <<

Produkt- & Herstellerinfos

Hersteller: Rupert Neve 

Vertrieb: Mega Audio 

Straßenpreis: 1050€

Soundbeispiele:

Wir haben das DI-Signal einer Bassgitarre durch den Kompressor von Rupert Neve gejagt. Dazu haben wir folgende Settings verwendet:

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Und hier hört ihr das Ergebnis. Zuerst das rohe DI-Signal und danach die vom 543 komprimierte Bassspur:

Bass-DI

543-Bass

Über das 543-Modul gewinnt der Bass deutlich an Präsenz und er rückt in der Tiefenstafflung deutlich nach vorne. Was eben ein Kompressor auch bewirken soll. Außerdem fügt er dem Signal einen deutlichen Anteil an Höhen bei, wodurch das Signal auch etwas knackiger und klarer wird. In der folgenden Playlist könnt ihr die Klangcharakteristik des 543-Moduls von Rupert Neve mit dem WA76 von Warm Audio und dem FreeVST DC1A von Klanghelm vergleichen.

 

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